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DVD-Besprechung - Banshee - Der Schrei der Bestie

Story:
 Im Wald, da hausen die Geister und so auch eine Banshee, die den Menschen den Tod bringt. Eine Gruppe junger Leute wird von ihr überrascht und durch Trugbilder kann das böse Wesen immer wieder einen nach dem anderen täuschen. Auch die Polizei ist machtlos gegen die Banshee und letztlich bereitet sich die dezimierte Truppe in einem abgelegenen Farmhaus auf ein blutiges Finale vor.

Meinung zum Film:
 „Banshee“ ist ein Horrormovie der schlechten Sorte und es gibt eigentlich keinen Grund, sich dieses Traktat anzusehen. Eine Banshee ist eine Legende aus Irland und zeigt sich, dem Volksmund nach, häufig als eine weiße Frau, deren Schluchzer auf ein nahendes Todesereignis hinweist. In dem gleichnamigen Versuch der Publikumsunterhaltung ist es eine Mischung aus Gargoyle und Bildstörung. Kein Witz, denn die fiktive Kreatur versucht, ihre Umwelt zu blenden und täuscht gern per Trugbildern, welche aber immer wieder flackern wie eine Frequenzstörung beim Fernsehen. Somit hat die Story nichts mit der gruseligen Mythologie zu tun, sondern ist ein für die Filmzwecke zurecht gebogenes Monster.  

  Weiter stört die Handlung, die sich jenseits aller Logik abspielt und lediglich ein Transportmittel darstellt, um von einer Bluttat zur nächsten zu schreiten. Da taucht das Banshee-Wesen auf und killt ein paar Leute und die Überlebenden haben nichts Besseres zu tun, als dämliche Witze zu reißen, Liebschaften zu beginnen und sich Sexspielchen hinzugeben. Erst nach diesen vollkommen belanglosen Szenen, die den Film strecken sollen, kommt so etwas wie eine Überlebenstaktik zur Sprache. Die Dialoge sind platt und passen in den schlechten Gesamteindruck. Irgendwann kommt sogar die Frage auf, wozu der Film gedreht wurde, jedenfalls nicht, um dem Publikum eine positive Überraschung zukommen zu lassen.  

Während die Schauspieler im Original noch so eben als Darsteller durchgehen, führt die deutsche Synchronisation den Film vollends ins Verderben. Die deutschen Sprecher sind teilweise so miserabel, dass man fast schon lachen möchte. Leider ist dies alles ernst gemeint und so kann nur von einem Flop gesprochen werden. Die CGI-Animation des Monsters wirkt leicht veraltet und es sieht schon sehr künstlich aus. In der zweiten Filmhälfte nehmen die Splattereffekte an Härte zu, ohne aber den Film in irgendeiner Weise retten zu können. Da kann der Zuschauer auch getrost zu den Klassikern der heimischen Sammlung greifen.

Digitale Aufarbeitung:
 Das Bild bietet recht unterschiedliche Qualitäten an. Von einer zeitgemäßen Güte bis zu rauschendem VHS-Niveau ist alles dabei. Es ist von Szene zu Szene unterschiedlich und davon abhängig, wie hell es ist und ob mit Tageslichtfiltern gearbeitet wurde. Weiterhin ist der Weiß-Anteil sehr hoch. Der Ton ist in Ordnung.  

Extras sind nicht vorhanden.

Fazit:
 „Banshee“ ist das Gegenteil einer Empfehlung und von Beginn an ein Film, den die Welt nicht braucht. Nicht einmal die Welt der Horrorfilmfreunde. Auf der technischen Seite überzeugt nur der Ton.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
1,85:1
1,85:1
81:41 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
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Banshee - Der Schrei der Bestie - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Banshee - Der Schrei der Bestie
Banshee!!!

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Schlechter Horrostreifen auf Nullniveau


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008
Regie:
Colin Theys
Drehbuch:
Christian Pindar, John Doolan, Gregory C. Parker
Darsteller:
Troy Walcott, Leo Petry, Kerry McGann, Kevin Shea, Greg Nutcher

Label Deutschland :
Savoy Film
Verkaufsstart Deutschland :
24.07.2009