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DVD-Besprechung - Ein Käfig voller Helden - Staffel 4

Story:
In Hammelburg steht während des zweiten Weltkriegs das Kriegsgefangenenlager 13, welches von Oberst Klink (Werner Klemperer) geleitet wird. Noch kein Gefangener ist ihm abgehauen. Das aber nicht, weil es besondere Sicherheitsmassnahmen gibt, sondern weil die Insassen nicht abhauen wollen. Sie sind, was der beeinflussbare Oberst nicht weiß, dienstlich hier, um für die Alliierten zu spionieren und zu sabotieren. Angeführt werden sie vom ranghöchsten Offizier Hogan (Bob Crane) und der hat es faustdick hinter den Ohren.

Meinung zum Film:
„Ein Käfig voller Helden“ geht in die vierte Runde und setzt damit die witzige Comedy-Serie würdig fort. Die in der Zeit von 1965 bis 1970 produzierte Sendereihe wurde in Hollywood gedreht und pro Folge wurden drei Drehtage angesetzt. Der Schwerpunkt der Aufnahmen lag im Studio selbst, während die Außenaufnahmen auf einem Studiogelände erfolgten, wo das Gefangenenlager aufgebaut wurde. Bei der deutschen Synchronisation nahmen sich die Autoren nicht nur die Freiheit, die Figur der „Kalinke“ frei zu erfinden und in die Dialoge von Oberst Klink einzufügen, nein, auch das Stottern von Corporal Newkirk gab es nur in der deutschen Sprachversion. Alle beliebten Hauptfiguren sind wieder mit von der Partie und die bürgen erneut für gute Unterhaltung. Selbstverständlich haben die Gefangenen weiterhin die große Aufgabe, nicht auszubrechen und den Kriegsgegner zu sabotieren.

Gleich in der ersten Folge der vierten Staffel trifft es den beleibten Feldwebel Schultz. Ausgerechnet in seinem Stamm-Hofbräuhaus geht er dem Gestapo-Major Kiegel auf den Leim, der soeben seinem Kompagnon eine illegale Aktion erklärt. Kiegel will aber keine Mitwisser und daher soll Schultz an die Ostfront. Hogan und seine Leute müssen dies natürlich verhindern. In einer weiteren Episode soll ein gefangener Untergrundagent unter keinen Umständen Kontakt zu den anderen Gefangenen haben und wird daher isoliert und gesondert bewacht. Das ist jedoch keine unlösbare Aufgabe für den Befreiungstrupp und so machen sie sich daran, Oberst Klink und den Rest der Bewacher so richtig zu täuschen. Dann tritt bei einer riskanten Operation ein gewisser Colonel X in England auf den Plan und macht neue Pläne, wirre Pläne. Als Hogan nachforscht, wer solch gefährlichen Unfug anordnet, findet er heraus, dass sich hinter Colonel X kein geringerer als Colonel Crittendon verbirgt, der als Offizier eine lupenreine Niete ist.

Weiter geht es mit einer Folge, in der die unterhaltsamen Saboteure Fehler machen und Beweisstücke nach einer Operation zurücklassen. Major Hochstetter will den Fall aufklären und greift zu gemeinen Verhörmethoden, denn die Gefangenen sehen sich drei schönen betörenden Frauen gegenüber, welche die Verhöre durchführen. Und Hogan und seine Mannen sind auch nun mal nur Männer. Im Krieg, da fallen so viele Bomben, da fällt auch mal die Farbe von den Wänden, so auch im Hauptquartier der Luftwaffe. Hogans Helden melden sich natürlich sofort als Anstreicher und bringen als kostenloses Extra sogar noch eine Wanze an. Dadurch erfahren sie von einer strategisch wichtigen Karte und es ist natürlich logisch, dass diese Karte nach London muss. Oberst Klink hat es nicht leicht mit seinem StaLag13 und nun auch noch Verdächtigungen gegen ihn. Von vorgesetzter Stelle wird Gestapo-Hauptmann Herber abgestellt um nachzuweisen, dass der arme Klink an Sabotagaktionen beteiligt ist. Da die echten Saboteure ihn aber auf jeden Fall weiterhin brauchen, basteln sie ihm ein waschechtes Alibi.

Digitale Aufarbeitung:
Schön, dass bei der Umsetzung dieser Kultserie wieder auf die gute Aufarbeitung geachtet wurde. Das Bild zeigt nur wenige Fehler und eine bessere Qualität gibt es derzeit nicht. Der Ton ist ebenfalls gut gelungen und das mono-typische Zischeln der Sprache entfällt.

Extras sind leider nicht vorhanden.

Fazit:
Die vierte Fortsetzung der Comedy-Reihe "Ein Käfig voller Helden" bietet wieder allerlei Trubel rund um Stalag 13 und die Insassen tanzen ihren Aufpassern wie gewohnt auf den Köpfen herum. Nicht nur für Fans der Serie ist diese Sendereihe eine Empfehlung. Technisch ist wieder mal alles in Ordnung.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 12
2,35:1
2,35:1
26 Folgen a ca. 25 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 1.0
Dolby Digital 1.0
Englisch
Dolby Digital 1.0
Dolby Digital 1.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bonusmaterial:
  • -
Ein Käfig voller Helden - Staffel 4 - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Ein Käfig voller Helden - Staffel 4
Hogans Heroes - Season 4

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Und ewig winkt die Kalinke


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1965-1971
Regie:
Bruce Bilson, Bob Sweeney
Drehbuch:
Bernard Fein, Albert S. Ruddy
Darsteller:
Bob Crane, John Banner, Werner Klemperer, Richard Dawson, Ivan Dixon

Label Deutschland :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart Deutschland :
03.09.2009