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DVD-Besprechung - WWE - Royal Rumble 2001 & Royal Rumble 2002
Story:
Am 24. Januar 1988 fand im Copps Coliseum in Hamilton, Ontario in Kanada der erste Royal Rumble statt. Das besondere an dem Main Event ist, dass die Wrestler in zeitlichen Abständen in einer vorher ausgelosten Reihenfolge den Ring betreten. Wer als erster im Ring steht, muss also einen langen Atem beweisen, wenn er über den Sieg des „Royal Rumble“ einen Titelkampf bei „WrestleMania“ bekommen möchte. Der Royal Rumble im Jahr 2001 fand am 21. Januar in der New Orleans Arena in New Orleans statt, der Royal Rumble 2002 fand am 20. Januar in der Philips Arena in Atlanta, Georgia.
Meinung zum Film:
Wie üblich standen auch beim 2001er „Royal Rumble“ vor der großen Battle-Royal noch diverse Einzelkämpfe, die das Publikum auf das große Main Event vorbereiten sollten. Den Anfang machte dabei das Match um den „Tag Team“-Titel zwischen Edge & Christian und den Dudley Boyz, welches die Stimmung in der Halle schon früh zum Kochen brachte. Das anschließende Match zwischen Chris Benoit und Chris Jericho schaffte es dann in einem sehr athletisch und riskant geführtem Fight, die Stimmung noch weiter anzuheizen. Für ein wenig Abkühlung sorgte das folgende Damenmatch zwischen Ivory und Chyna, das neben einem sehr langweiligen Ringauftritt auch noch eine reichlich müde Storyline aufzubieten hatte, die nicht gerade für die Kreativität der Storyschreiber spricht. Das Match um den „WWE Championship“-Titel zwischen Kurt Angle und Triple H war dann zwar nicht ganz so mitreißend wie der Kampf der Beiden bei „Unforgiven“ im vorhergehenden Jahr, reichte aber allemal locker dazu aus, um die Stimmung in der Halle wieder auf den Siedepunkt zu bringen. Gewohnt verbissen und abwechslungsreich verteilte sich die Action zwischen den gut miteinander agierenden Triple H und Kurz Angle, wodurch die Stimmung für den Rumble optimal vorgeheizt wurde.
Einzelkämpfe gab es natürlich auch beim Rumble im Jahr 2002, doch diese waren bei weitem nicht so überzeugend wie im Vorjahr. Der Opener fand zwischen den Champions Tazz & Spike auf der einen und den Dudley Boyz auf der anderen Seite statt. So richtig überzeugen konnte das Match aber nicht und plätscherte die meiste Zeit nur vor sich hin. Das Bemerkenswerteste am folgenden Kampf zwischen Edge und William Regal war ein fehlgeschlagener Suplex von Regal gleich zu Beginn, bei dem Edge beinahe frontal mit dem Gesicht auf den Ringboden geknallt wäre. Anschließend ging es nur noch sehr gemächlich weiter, vor allem Regals begrenztes Repertoire bremste die Action immer wieder aus. Der folgende Kampf um den „Woman’s“-Titel zwischen Trish und Jazz, mit Jacky als Ringrichterin konnte im Grunde nicht groß enttäuschen, da sicherlich niemand ernsthafte erwartete, große Wrestling-Action zu sehen. Und so kam es dann auch, die Stimmung in der Halle war mittlerweile im Keller und es gab kaum noch Fan-Reaktionen zu vernehmen. Zumindest in Sachen Action machte der Streetfight zwischen Ric Flair und Vince McMahon Hoffnung auf Besserung. Aber auch hier gab es – zu Recht – kaum Reaktionen der Fans, sieht man mal vom Finish ab. Flair begann schon recht früh zu bluten, McMahon zog später nach, ansonsten gab es aber kaum Bemerkenswertes zu vermelden. So lag es an Chris Jericho und The Rock, die um den „Undisputed WWE Champion“-Titel kämpften, das Image der Single Matches beim „Royal Rumble 2002“ zu retten. Und dies taten sie dann auch in beachtlicher Manier. Neben ihren athletischen Fähigkeiten besitzen beide ohne jeden Zweifel ein großes Showtalent, was das Publikum dankbar mit zahlreichen Reaktionen belohnte.
Die große 30-Mann-Battle-Royal ist in beiden Veranstaltungen dann natürlich das große Main Event, im Jahre 2001 konnte es aber nicht gerade vom Hocker reißen. Der Einsatz von US-Comedian Drew Carrey war sicherlich kein passender Weg, die besondere Würze in den Rumble zu bringen. Selbst als nettes Gimmick kann er nicht überzeugen. Genauso verschenkt ist die persönliche Fehde zwischen Stone Cold und Triple H, die hier eher stört als aufwertet und als größerer Fehden-Aufbau in einem PPV so eher nicht stattfinden sollte. Im Grunde könnte man bei der 2001er Battle-Royal getrost bis zum letzten Drittel vorspulen, da das vorherige Rumgeplänkel mehr als zäh geraten ist. Die größte Spannung bei dem Match war sicherlich jeweils die Frage, wer als nächster Kämpfer in den Ring kommen würde. Beim 2002er Rumble war es dann genau umgekehrt. Während die Einzelmatches bis auf den letzten Kampf größtenteils langweilig waren, schafft es der Rumble selbst richtig gut zu punkten. Dies nicht durch Gimmicks oder extraordinäres Skripting, sondern einzig durch abwechslungsreiche Ringaction mit ein bisschen Show drum herum. Zu den großen Pluspunkten zählt auch Tatsache, dass sich Stone Cold und Triple H diesmal im Ring direkt gegenüber standen und sich nicht nur gegenseitig ausbremsten.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild kommt mit dem gewohnten, ordentlichen Eindruck daher und weist abgesehen von den Kompressionseinblicken keine negativen Aspekte auf. Der Ton liegt bei beiden Events mit englischen, durchweg gut verständlichen Kommentaren vor. Untertitel sind keine vorhanden.
Zum „Royal Rumble“ aus dem Jahre 2001 gibt es als Extra ein „Sunday Night Heat“-Qualifikationsmatch zwischen Lo’ Down und Kai En Tai, eine Reihe knapper Interviews, eine Umfrage bei den Fans, wer den Rumble wohl gewinnen würde und einen Rückblick auf den Auftritt von Drew Carey an dem Abend. Zum 2002er Rumble finden sich als Extra auf der Disc vor allem Interviews, ein Bericht über Ric Flair, ein Blick von Tazz & Spike auf ihr Match und die Rückkehr von Triple H beim vorletzten RAW vor dem Rumble, sowie ein Interview mit Stone Cold vom selben Abend.
Fazit:
Die „Royal Rumble“ aus den Jahren 2001 und 2002 sind auf unterschiedliche Weise unterhaltsam. Während 2001 vor allem die Vorkämpfe erstklassige Unterhaltung boten, war es 2002 die Battle-Royal selbst, die alle Unterhaltungsregister zog. Insgesamt ist diese Tagged-Classic-DVD ohne Zweifel eine lohnenswerte Anschaffung für Wrestling-Fans.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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176:39 Minuten & 163:36 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Sundy Night Heat - Lo' Down vs. Kai En Tai
- Lilian Garcia interviewt Kurt Angle
- Fan-Vorhersagen zum Royal-Rumble-Match
- Zusammenfassung von Drew Carey beim Royal Rumble
- Michael Cole interviewt Mr. McMahon
- Interview mit Right to Censor
- Interview mit Edge & Christian
- Pre-Show Interview mit Kurt Angle
- Ein spezieller Blick auf Ric Flair
- Tazz & Spike betrachten ihr Match
- Interview nach den Matches
- Triple H kehrt zurück im Madison Square Garden (RAW, 07.01.2002)
- Michael Cole interviewt Stone Cold Steve Austin (RAW, 07.01.2002)
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Royal Rumble 2001 / Royal Rumble 2002
Royal Rumble 2001 / Royal Rumble 2002
Gelungene Mischung aus großartigen Einzelmatches und einer überzeugenden Battle-Royal
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2001 / 2002 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Stone Cold Steve Austin, Bradshaw, Test, Albert, William Regal, Matt Hardy, Perry Saturn, K-Kwik, Honky Tonk Man, Tazz, Jeff Hardy, Faarooq, Al Snow, Rikishi, Grand Master Sexay, Big Show, The Goodfather, Drew Carey, Val Venis, Hardcore Holly, Steve Blackman, Haku, Crash Holly, Raven, Bull Buchanan, Undertaker, Billy Gunn, The Rock, Scotty Too Hotty, Kane, Kurt Angle, Triple H, Ivory, Chyna, Chris Benoit, Chris Jericho, Edge, Christian, Dudley Boyz, Chuck Palumbo, Maven, Goldust, Lance Storm, Perry Saturn, Billy Gunn, Test, Booker T, Mr. Perfect, Big Boss Man, Albert, Diamond Dallas Page, Rob Van Dam, The Hurricane, The Rock, Ric Flair, Mr. McMahon, Trish Stratus, Jazz, William Regal, Spike Dudley
Label :
SilverVision
Verkaufsstart : 21.08.2009
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