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DVD-Besprechung - 17 Again
Story:
Das Leben von Mike O'Donnell (Matthew Perry) ist seit dem Ende der High School nicht sehr positiv verlaufen. Dabei sah alles recht viel versprechend für ihn aus, da er sich als begnadeter Basketballspieler einer Profikarriere fast sicher sein konnte. Als seine Freundin (Allison Miller) jedoch schwanger ist, entschließt er sich für das Kind und gegen eine mögliche Karriere. Eine Entscheidung, die er heute, 20 Jahre später bereut. Doch er bekommt eine zweite Chance, als er sich auf einmal in seinem 17-jährigen Ich (Zac Efron) in der heutigen Zeit wiederfindet.
Meinung zum Film:
„17 Again“ von Regisseur Burr Steers („Igby“) ist vom Plot betrachtet nur ein weiterer Pilger auf einem bereits breit ausgetretenen Pfad. Die Geschichte eines Menschen, der die Chance bekommt, alte Fehler wieder gut zu machen, bzw. das, was er oder sie im hier und jetzt hat schätzen zu lernen, hat eine lange Tradition und wurde schon in etliche „Body Change“-Filmen genutzt. Einzig die Art, wie dies geschieht ist dabei unterschiedlich. In diesem Fall darf der gereifte Mike wieder in seinen jugendlichen Körper zurück und in diesem die Gegenwart aus einer anderen Perspektive erleben, wie die Menschen um ihn herum leben. Dies bedeutet für ihn unter anderem, dass er nun zusammen mit seinen beiden Kindern die gleiche High School besucht und dabei ihren Alltag aus nächster Nähe erfährt. Seiner Frau gegenüber muss er allerdings Abstand wahren. Da man aber gerade vor der Scheidung stand und Mike aus dem gemeinsamen Haus mehr oder weniger bereits ausgezogen war, ist dieser Umstand nichts neues für ihn. Als Mikes Erziehungsberechtigter tritt sein bester Kumpel Ned auf, der in gemeinsamen High School Tagen noch das Ziel gemeiner Späße der Halbstarken war, nun aber dank seiner Programmierfähigkeiten steinreich ist.
Der Plot ist insgesamt tief angesiedelt und bietet so gut wie keine Überraschungen oder neue Impulse für das Genre. Denn es ist von vornherein klar, dass Mike schon sehr früh erkennt, wie sehr er seine Frau liebt, wie liebend gerne er sie zurück haben möchte und wie wenig er sie in letzter Zeit geschätzt hat. Dass seine Tochter mit dem größten Schläger der Schule zusammen ist, während sein Sohn dessen bevorzugter Prügelknabe ist, wird genauso wenig die Zuschauer verwundern wie der Umstand, dass sich Mikes Tochter irgendwann in dessen jüngeres Ich verguckt. Und dem Gesetz des Subgenres folgend, bringt der junge Mike natürlich das Leben seiner Kinder langsam in Ordnung. Macht aus seiner Tochter ein anständiges Mädchen und aus seinem Sohn einen gefeierten Basketball-Helden, der natürlich das Herz seiner Lieblings Cheerleaderin gewinnen kann. Der schwerste Kampf ist und bleibt für ihn aber das Herz seiner Frau zurückzugewinnen, was sich als gar nicht so leicht heraus stellt, da er ja im Körper eines Jugendlichen agieren muss. Soweit also alles beim bewährten Alten, was vor allem für jugendliche Zuschauer gute Unterhaltungskost bedeutet.
Drehbuchautor Jason Filardi („Haus über Kopf“) verspürte aber offensichtlich den Drang, seinem Film eine besondere Note zu verleihen und führte deswegen wohl den Schwachkopf Ned Gold in die Handlung ein. Mit seiner überzogen kindischen Art sorgt er immer wieder dafür, dass die ansonsten gute Teeniekomödie in die unteren Regionen des guten Geschmacks gezogen wird. Wenn Ned den jungen Mike mit Axt, Laserschwert und Excalibur angreift wird ein erster Tiefpunkt erreicht, wenn er später mit seiner Angebeteten in Elbisch zu reden beginnt und am Ende mit seiner Traumfrau im Bett liegt und beide Vulkanierohren angeklebt habe, ist das mehr als nur peinlich. Die meisten seiner Auftritte sind klare Minuspunkte für den Film, was das jugendliche Zielpublikum aber sicherlich verschmerzen kann. Denn am Ende ist „17 Again“ nur eine weitere, seichte Teeniekomödie mit „Body Switch“-Thematik, die allerdings spätestens mit einem Alter ab der 30 deutlich an Reiz verliert.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild siedelt sich im guten Durchschnitt an. Helligkeit und Kontrast sind ordentlich abgestimmt, Detailfülle und –schärfe fallen ebenso aus. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 ist durchweg gut zu verstehen, Surroundeffekte gibt es – meist jedoch über die Musik – ebenfalls geboten.
Das Bonusmaterial ist leicht überschaubar. Rund 3,5 Minuten verpatzter Szenen, knapp 2 Minuten Choreographie-Training von Zac Efron, rund 16 Minuten zusätzlicher Szenen und der Trailer zum Film sind alles was unter diesem Punkt zu finden ist.
Fazit:
„17 Again“ ist ein Teeniekömodie nach altbekanntem „Hätte ich mich doch damals nur anders entschieden“-Muster, in der die meiste Zeit über zielgruppengerechte, seichte Unterhaltungskost geboten wird. Lediglich die Figur des Ned Gold hätte man sich besser sparen sollen, da er durch seine übertrieben sonderliche Art doch arg peinlich wirkt. Selbst für diese Art Film.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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97:46 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 | Italienisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Italienisch für Hörgeschädigte |
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Bonusmaterial:
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- Aus der Rolle gebracht - verpatzte Szenen
- Zacs Tanz-Flashback
- USA-Kinotrailer
- Zusätzliche Szenen
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17 Again
17 Again
Seichte Teeniekomödie, die dem Zielpublikum gefallen dürfte
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: Burr Steers Drehbuch: Jason Filardi Darsteller: Zac Efron, Matthew Perry, Leslie Mann, Thomas Lennon, Sterling Knight, Michelle Trachtenberg, Melora Hardin, Melissa Ordway
Label :
Warner Home Video Germany
Verkaufsstart : 18.09.2009
Vertrieb :
Warner Home Video Switzerland
Verkaufsstart : 18.09.2009
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