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DVD-Besprechung - Black Swarm
Story:
Die Polizistin Jane Koznik (Jayne Allen) kehrt mit ihrer kleinen Tochter Kelsey (Rebecca Windheim) in ihre Heimatstadt Black Stone zurück. Vor wenigen Jahren starb ihr Mann bei einem Unglück während einer Insektenbekämpfung. Nun will sie aber, dass Kelsey in der Obhut der Kleinstadt groß wird. Gleichzeitig tauchen ein Schwarm Killerwespen auf und beginnt die Einwohner des Städtchens zu dezimieren. Und es kommt noch schlimmer, denn die Opfer erheben sich und es zeigt sich, dass die stechenden Insekten ein noch schrecklicheres Geheimnis haben.
Meinung zum Film:
„Black Swarm“ ist eine Mischung aus SciFi und Tierhorror und kann nur im ersten Filmdrittel seine unterhaltende Wirkung entfalten. Danach sind dem Drehbuch deutliche Schwächen anzumerken und auch die anfangs ordentlich agierenden Schauspieler gehen mit Story und Dialogen unter. Zunächst wird eine akzeptable Grundspannung aufgebaut und der Zuschauer erfährt grob, wer für den Horror sorgen soll. Warum die Killerwespen so groß sind und welche Wirkung sie auf Menschen haben, wird allerdings anfänglich nicht erklärt. Der Zuschauer wähnt sich in einem normalen Tier-Horror-Movie, doch dann beginnen die Ungereimtheiten, denn in diesem Stadium des Films taucht das erste zombieähnliche Opfer der fiesen Insekten auf und niemand versteht so recht, was mit ihm geschehen ist. Gestochen wurde, ja, aber warum fällt er als ordentlicher Zombie niemanden umgehend an?
Es folgen dann zwar noch die notwendigen Erklärungen, worum es geht, doch dies läuft eher beiläufig und spannungsarm ab. Überhaupt bewegt sich alles in dieser Produktion auf einem gemächlichen Niveau, was ein bisschen verwundert, denn gerade bei Killerwespen gibt es doch so schöne Möglichkeiten, diese richtig effektvoll auftauchen zu lassen. „Arachnophobia“ hat gezeigt, wie es geht, doch die fast vogelgroßen Wespen werden eher spärlich gezeigt. Sie zugunsten der menschlichen Drohnen zu verknappen, ist jedenfalls keine gute Lösung gewesen. Stattdessen soll ein unheimliches Summen die Spannung erzeugen. Man stelle sich vor, das Publikum hört „Cujo“ mehr bellen, als dass der Bernhardiner optisch präsent ist.
Der schwarze Schwarm bzw. die einzelnen Tiere sind CGI-Produkte und auch als solche erkennen. Es ist natürlich schwer, ausgerechnet riesige Wespen tricktechnisch umzusetzen und insofern sind hier kleine Abstriche akzeptabel. Horror-Ikone Robert Englund („Nightmare“) spielt seinen quasi bösen Part überzeugend, kann ihm aber nicht genügend Tiefe verleihen, da das Drehbuch dies nicht zulässt. Was dem Film ebenfalls fehlt, ist eine strukturierte Nebenhandlung, die über ein bisschen Logik verfügt. Da zieht Jane zurück in ihre kleine Heimatstadt, um der kleinen Kelsey ein Aufwachsen jenseits der gefährlichen Großstadt zu ermöglichen. Gleichzeitig fürchtet sie aber, dass ihre Tochter den Zwillingsbruder des verstorbenen Vaters sieht. Das Kind könnte ja einen seelischen Schaden erleiden, wenn es den Onkel sieht.
Digitale Aufarbeitung:
Die Optik des Films geht überwiegend in Ordnung und es wirkt sehr realistisch wie bei einem Fernsehspiel. Der Kontrast ist gut, die Farben sind ausgewogen und teilweise ist das Bild sehr detailreich. Die dts-Spur ist differenziert, kann aber den guten Eindruck nicht durchgehend in den räumlichen Klang übernehmen.
Als Extra gibt es lediglich den Originaltrailer.
Fazit:
„Black Swarm“ ist ein Mix aus Tierhorror, Mad Scientist und SciFi, der leider sehr spannungsarm umgesetzt wurde. Ein an sich guter Ansatz verliert sich schon nach kurzer Spieldauer. Die technische Seite ist ordentlich und lediglich die Extras tendieren gegen Null.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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90:01 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch DTS 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Black Swarm
Black Swarm
Summ Summ Summ Killerwespen summen rum
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2007 Regie: David Winning Drehbuch: Todd Samovitz Darsteller: Robert Englund, Sarah Allen, Sebastien Roberts, Jayne Heitmeyer, Rebecca Windheim
Label :
Sunfilm Entertainment
Verkaufsstart : 30.09.2009
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