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DVD-Besprechung - Halloween - Left for dead
Story:
Eine Gruppe von Studenten stellt zu Halloween in einem Wald einen Dieb zur Rede, doch die Aktion läuft aus dem Ruder und der junge Mann stürzt in eine Schlucht. Ein Jahr später taucht ein Killer mit einer Geistermaske auf und nimmt sich die Studenten vor. Einer nach dem anderen muss sein Leben aushauchen und auch vor den Freundinnen macht der Mörder nicht halt. Die noch lebenden versuchen ihm zu entkommen und die Frage zu beantworten, wer denn der irre Schlitzer überhaupt ist.
Meinung zum Film:
„Halloween – Left for Dead“ ist ein Slasher, der in der zweiten Filmreihe an den Start geht und sich dabei gar nicht mal so schlecht verkauft. Die Orientierung an John Carpenters Horror-Klassiker „Halloween“ ist dabei unverkennbar und auch bei „Freitag, der 13.“ wurde fleißig kopiert. Der rote Faden ist die Frage, wer sich denn hinter der Gruselmaske des Mörders verbirgt und die Lösung, die dem Zuschauer zum Ende angeboten wird, klingt logisch. Es gibt aber auch einige unlogische Elemente in dem Film, die ein wenig den Gesamteindruck trüben. So fährt unser Killer mit der aufgesetzten Maske durch öffentliche Straßen und niemand bemerkt den Mummenschanz oder die Maske verändert, je nach Szenenbedarf, die Haarlänge. Es gibt noch weitere Kleinigkeiten, die aber hier zu viel vom Film selbst verraten würden.
Was ein wenig überreizt wirkt, sind die vielen Nacktszenen, die in die Handlung eingebaut wurden. Man merkt schon, dass der Film für die prüden Amerikaner produziert wurde, damit es dort auch mal wieder blanke Haut zu sehen gibt. Getreu dem Motto „Sex sells“ gibt es dann auch blanke Busen und auch ein bisschen mehr zu sehen, was für einen Slasher hier etwas zu häufig geschieht. Die diversen Morde sind mal angedeutet und mal explizit blutig. Anscheinend sollte die Gewalt nicht zum reinen Selbstzweck verkommen, was schon mal keine schlechte Überlegung ist. Einige Effekte sind richtig gut gemacht und variieren den gewaltsamen Tod der Studenten. Wie oben schon erwähnt, sind die Einfälle teilweise nicht neu, aber gut kopiert.
Bei diesem Thema setzt auch der Score an, der sich dem von „Halloween“ sehr ähnlich ist, wie z.B. das auf dem Klavier gespielte Theme, das fast genauso klingt wie das, was von John Carpenter einst komponiert wurde. Auch die Wiederholung mit anderen Instrumenten passt sehr auffällig. Die Nachwuchsschauspieler machen einen halbwegs guten Job, denn nicht immer sind sie sattelfest. Vor allem in dramatischen Situationen sind Mimik und Gestik nicht immer überzeugend, insbesondere beim Finale zeigen sich einige Schwächen. Letztlich ist dieser Horrorfilm einen Blick wert und ein positiver Ausrutscher in diesem Genre, welches eine Menge Schund zu bieten hat.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität vermittelt einen zunächst guten Eindruck. Bildschärfe und Farben sind bei Außenaufnahmen vollkommen in Ordnung, doch bei Innenaufnahmen verliert sich der gute Eindruck ein wenig und eine leicht grobe Optik stellt sich ein. Der Sound bietet nur wenige Details und deutlich zu wenige Surroundeffekte.
Als einziges Extra steht der Originaltrailer mit deutschen Untertiteln zur Verfügung.
Fazit:
Unter den B-Movie-Slashern ist „Halloween – Left for dead“ einer der besseren Streifen und bietet eine Mischung aus bekannten Schlitzerfilmen. Bild und Ton bieten durchschnittliche Eindrücke, während der einsame Trailer bei den Extras ganz klar zu wenig ist.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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78:01 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Halloween - Left For Dead
Left For Dead
Rette sich wer kann vor dem Killer mit der Maske
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Kanada, 2007 Regie: Christopher Harrison Drehbuch: Christopher Harrison Darsteller: Seve Byers, Danielle Harris, Shawn Roberts, Robbie Amell, Ahmed Dirani
Label :
Artgore Verkaufsstart : 16.10.2009
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