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Blu-ray-Besprechung - TinkerBell - Die Suche nach dem verlorenen Schatz
Story:
Es war eine große Ehre für TinkerBell, als sie dazu auserwählt wurde, den neuen Herbst-Zepter zu entwerfen. Durch ein Missgeschick geht der dazu gehörende Mondstein zu Bruch und einen neuen zu beschaffen ist alles andere als einfach. Sie sind äußerst selten und bislang konnte nur ein einziger gefunden werden. Das Fatale an der Sache ist, dass es ohne Mondstein keinen Herbst geben kann, da dieser erst dann beginnt, wenn die Herbstzeremonie durchgeführt wurde. Für TinkerBell steht fest, dass sie auf jeden Fall einen neuen Mondstein finden muss.
Meinung zum Film:
Im November 2008 erschien mit „TinkerBell“ das erste Soloabenteuer mit der „naseweisen“ Fee aus dem äußerst erfolgreichen Disney-Animationsfilm „Peter Pan“. Ein Jahr später kommt nun mit „TinkerBell – Die Suche nach dem verlorenen Schatz“ ein weiteres Abenteuer in die Heimkinos, das sich erneut an ein eher jüngeres Publikum richtet. Ein erwachsenes Publikum wird mit der sehr einfachen Geschichte eher weniger anfangen können, was aber keinesfalls mit Langeweile gleichzusetzen ist. Denn auch wenn inhaltlich nur phantasievolle Hausmannskost für die Kleinen geboten wird, verstehen es die Animationen generationsübergreifend zu verzücken. Die durchweg sehr farbenfrohe und liebevoll gestaltete Farbenwelt ist ein wahrer Augenschmaus, in denen man gerne für die gesamte Laufzeit verweilt mag.
TinkerBell selbst ist dabei die perfekte Sympathieträgerin für den (jungen) Zuschauer. Ihre Mimik ist wunderbar anzusehen und es ist nicht schwer zu erkennen, wie viel Mühe und Sorgfalt bei der Animation in die Präsentation der Titelheldin gelegt wurde. Zu Beginn sind es die kleineren Streitereien mit ihrem besten Freund Terence, die so manche Grimasse auf das Gesicht der Fee zaubert. Wenn sie dann später auf der Suche nach einem neuen Mondstein ist und mit den Insekten im Wald kommuniziert, die hier nicht sprechen können, sondern einzig über Mimik und Gestik agieren, bietet die Animationskunst das nächste großes (Heim-)Kino auf. Mit Blitz bekommt sie im Verlauf dann einen neuen Freund an die Seite gestellt, der nicht nur TinkerBell die Reise ein wenig versüßt, sondern auch den Zuschauern immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert.
Wie bei Disney üblich wird in den Produktionen für die Kleinen auch immer wieder eine gehörige Portion Lebensweisheit gesteckt. Und so oft geht es in diesem „TinkerBell“-Film in erster Linie um das Thema Freundschaft und was es bedeutet, richtige Freunde zu haben. Nach dem Zerbrechen des Mondsteins, das durch die Tollpatschigkeit von Terence ausgelöst wurde, kommen beide überein, dass sie gar keine Freunde sind. Auf dieses Ergebnis kommen sie, da beide auf einmal eine falsche Definition von Freundschaft zum Ausdruck bringen. Erst als TinkerBell alleine im Wald umher zieht und Terence alleine zu Hause im Tal der Feen seine einstige beste Freundin zu vermissen beginnt, wird beiden klar, wie eng ihre Freundschaft ist. Doch keine Sorge, nichts von all dem wird mit dem moralischen Zeigefinger eingehämmert, sondern in Form einer für die Kleinen sehr unterhaltsamen Fantasy-Geschichte mit ganz viel liebenswerten Momenten präsentiert.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der Blu-ray-Disc kann einfach nur als Traum bezeichnet werden. Das farbenfrohe, detailreiche und äußerst plastische Bild stellt eindeutig Referenzcharakter dar. Der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 kann bei der Bildqualität nicht ganz mithalten. Er fällt sehr frontlastig aus und überlässt den Rückraum fast vollständig dem Soundtrack, der gute Ergebnis bei der Erzeugung von Raumklang liefert. In der Front weiß der Ton aber zumindest mit seinem breiten Stereospektrum zu überzeugen.
Den Start bei Extras macht eine virtuelle Führung für die die (jüngeren) Zuschauer durch das Tal der Feen. In „Pannen vom Dreh“ gibt es einzelne, sehr witzige Momente mit den Helden des Films zu sehen, die natürlich eigens produziert wurden. Es folgt ein Beitrag, der zeigt, wie das Tal der Feen ins Walt Disney World Resort kommt, gefolgt vom Musikvideo zum Film in der internationalen und deutschen Version. Abschließend folgt noch „Ein Kleid für TinkerBell“, bei dem Modestudentinnen Kleider im TinkerBell-Stil entwerfen. Wer das „BD Live“ Symbol anklickt, erhält nicht mehr als den Hinweis, dass dieses Feature derzeit noch nicht für diesen Standort verfügbar ist. Zusätzlich befindet sich in der Box noch die DVD des Films, die identisch mit der einzeln verfügbaren Kauf-DVD ist.
Fazit:
„TinkerBell – Die Suche nach dem verlorenen Schatz“ ist ein sehr unterhaltsamer Familienfilm, der sich in erster Linie zwar an ein jüngeres Publikum richtet, mit seinen sehr liebevoll und fantasievollen Animationen aber auch reifere Semester über seine rund 80 Minuten ordentlich unterhält. Somit ist der Film genau das Richtige, um verregnete Herbsttage mit Familienheimkino vergessen zu machen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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80:14 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 | Italienisch Dolby Digital 5.1 |
Portugiesisch Dolby Digital 5.1 | Spanisch Dolby Digital 5.1 | Türkisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch |
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Bonusmaterial:
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- Magischer Führer durch das Tal der Feen
- Pannen vom Dreh
- Das Tal der Feen kommt ins Walt Disney World Resort
- Musikvideo „The gift of a friend“ von Demi Lovato
- Musikvideo “Ein Freund, der zu dir steht” von Maite Star Kelly
- Ein Kleid für Tinkerbell
- DVD "TinkerBell - Die Suche nach dem verlorenen Schatz"
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TinkerBell - Die Suche nach dem verlorenen Schatz
Tinker Bell and the Lost Treasure
Fantasievolles Familienkino, das sich inhaltlich aber eindeutig an jüngere Zuschauer wendet
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: Klay Hall Drehbuch: Evan Spiliotopoulos Darsteller: -
Label :
Disney DVD
Verkaufsstart : 19.11.2009
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