Splashpages  Home Movies  Rezensionen  Rezension  WWE - Breaking Point 2009
Partner von Entertain Web
http://www.splashmovies.de/php/images/spacer.gif
Das TodesspielEine ganz heiße NummerDas Haus der Geheimnisse

In der Datenbank befinden sich derzeit 3.897 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...

DVD-Besprechung - WWE - Breaking Point 2009

Story:
2009 fand zum ersten Mal das WWE-Pay-Per-View „Breaking Point“ statt. Das Besondere an der Veranstaltung war, dass die Hauptmatches nur durch Aufgabe gewonnen werden konnten. Ausgetragen wurde die Veranstaltung am 13. September 2009 im Bell Centre in Montréal, Kanada.

Meinung zum Film:
Mit „Breaking Point“ hat die WWE im Jahre 2009 ein neues Pay-Per-View in den Kalender aufgenommen, das sich vor allem dadurch auszeichnete, dass jedes Hauptmatch nur mit einer Aufgabe beendet werden konnte. Ob dies nun unbedingt eine sehr weise Entscheidung hinsichtlich der Entwicklung der Charaktere war, sei einmal dahingestellt. Denn wenn die harten Kerle in einem Titelmatch aufgeben, kommt dies ihrem Status nicht sonderlich gut, wenn die Matches aber durch zweifelhafte Entscheidungen oder Eingriffe von Außen beendet werden, nutzt sich dieses mehr als schnell ab. Denn ersten Kampf des Abends bestritten Chris Jericho und Big Show im Tag-Team-Kampf gegen Mark Henry und MVP. Sie hatten es in ihrem Titelkampf um den „Unified Tag Team“-Titel noch leichter als spätere Titelanwärter, da ihr Kampf auch durch Pinfall entschieden werden konnte. Der WWE scheint der Tag-Team-Titel momentan offensichtlich nicht sonderlich viel Wert zu sein, das das Titelmatch Anheizer für die Show herhalten musste. Im Ring sorgten vor allem Chris Jericho und MVP immer wieder Action, während die gewohnt hüftsteifen und in ihren Aktionen begrenzten Big Show und Mark Henry diese immer wieder ausbremsten. So kommt es zu Beginn des Breaking Point zu einem zwar soliden, aber auch nicht unbedingt sonderlich hochwertigen Opener.

Anschließend folgte das Match um den „United States“-Championtitel, in dem sich The Miz und Kofi Kingston gegenüber standen. The Miz bewies noch vor dem Match eindrucksvoll, warum er von vielen als nicht zurechnungsfähig oder einfach nur als Nerd angesehen wird. Aber immerhin gestaltete sich sein Match gegen Publikumsliebling Kingston doch recht unterhaltsam, womit zwei höchst durchschnittliche Einleitungen den Weg für das von vielen erwartete Match zwischen D-Generation X und die Legacy ebneten. Der Einzug von D-X erfüllt dann auch gleich die Erwartungen der Fans und Triple Hs Statement zu Shawn Michaels wurde mit zahlreichen Reaktionen bedacht. Allerdings entwickelte sich das folgende „Aufgaben zählen überall“-Match dann doch reichlich zäh. Was für viele Fans in der Halle vielleicht noch sehr aufregend war, ist vor dem Bildschirm doch eher durchschnittlich mitreißend. Im Vergleich zu den vorhergehenden Darbietungen war dieses Match aber ganz sicher das beste und auch das Ende konnte den ein oder die andere überraschen. Was folgte war dann einer der ersten Tiefpunkte des Abends. Im „Singapore Cane“-Match zwischen Kane und dem Great Khali prügeln die beiden Riesen mit Schlagstöcken aufeinander ein, was einen ungefähren Unterhaltungswert unter dem Gefrierpunkt hat und auch dementsprechend vom Publikum angenommen wurde. Das einzig Positive an der vollkommen unterhaltungsfreien Darbietung war das recht schnelle Ende. Große Hoffnung auf große Ringaction machte das anschließende Match zwischen Pay-Per-View der WWE um den „ECW“-Championtitel zwar auch nicht gerade, aber es wurde dann doch zur erfreulichen Überraschung des Abends. Das im Vorfeld sicherlich mit gemischten Gefühlen erwartete Aufeinandertreffen war zu diesem Zeitpunkt eindeutig das Highlight.

Schon im Vorfeld vielversprechend, zumindest was die Show anbetraf, war das anstehende Match zwischen Randy Orton und John Cena. Allerdings muss man sich so langsam um Orton Sorgen machen, der sein Gimmick immer weiter in Richtung durchgeknallter Irrer abdriften lässt. Schon vor im Interview sieht er mit starren Blick in die Kamera, was er dann auch beim Einzug in den Ring beibehält. Wer auch immer sich diesen Wesenszug ausgedacht hat, sollte vielleicht doch noch einmal umdenken, wenn man Randy Orton nicht endgültig zum geistig behinderten Volldebilen werden lassen möchte. Aber zumindest das Match entwickelte sich recht interessant und entschädigte für manchen bisherigen Tiefpunkt der Show. Die Fans in der Halle sorgten ebenfalls endlich mal für Stimmung und das erste Mainevent des Abends wusste auf seine Art zu gefallen. Über die Qualität des Ausgangs mag man dabei aber sicherlich streiten können. Abschließend folgte dann im großen Mainevent die Auseinandersetzung zwischen Shooting-Star CM Punk, der in der oberen Leistungsklasse der WWE angekommen zu sein scheint und dem Undertaker. Das Match entwickelte sich dann auch zu einer recht unterhaltsamen Auseinandersetzung, die den Wrestlingabend dann aber auf höchst dämliche Weise enden ließ. Womit die Anfangsfrage, wie es denn mit der erzwungenen Aufgabe der harten Kerle in den Matches steht, auch geklärt wurde. Der Ausgang vom Breaking Point 2009 war genauso unrühmlich, wie schon beim ersten Montreal-Screw-Job. Irgendwie scheint Vince McMahon eine Rechnung mit Montreal offen zu haben, oder aber er hat einen komische Art Humor, über die nur er selbst und die Booker lachen können.

Digitale Aufarbeitung:
Bildtechnisch ist alles beim Alten. Ein generell ordentliches Bild wird immer wieder von kleineren und größeren Kompressionsartefakten geprägt. Der Ton liegt auch diesmal wieder unter anderem mit deutschen und originalen Kommentatoren in Dolby Digital 2.0 vor und ist zweckmäßig.

Als Extra gibt es eine kurze Zusammenfassung der RAW-Sendung vor dem „Breaking Point“-PPV, bei dem der Host der US-Variante von „Der Preis ist heiß“ als Gast anwesend war. Zusätzlich gibt es noch ein kurzes Interview mit Chris Jericho und Big Show.

Fazit:
„Breaking Point 2009“ war ein schwaches Pay-Per-View der WWE. Die Aufgabematches konnten in ihrer Form kaum überzeugen und der Ausgang des Mainevents war einfach nur schlecht. Die positive Überraschung des Abends und wahrscheinlich auch der Höhepunkt war das Match zwischen William Regal und Christian der überwiegende Teil der Matchcard konnte aber maximal Durchschnitt erreichen.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,78:1
1,78:1
172:07 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Französisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Italienisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Spanisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Dänisch, Englisch, Finnisch, Griechisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bonusmaterial:
  • Der Preis ist RAW - RAW vom 7. September 2009
  • Eve Torres interviewt Chris Jericho & Big Show
WWE - Breaking Point 2009 - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Breaking Point 2009
Breaking Point 2009

Bild unseres Mitarbeiters Michael Tomiak
Kaum Klasse, viel Durchschnitt und ein ganz schlechtes Ende im Mainevent


Autor der Besprechung:
Michael Tomiak

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009
Regie:
-
Drehbuch:
-
Darsteller:
Chris Jericho, The Big Show, MVP, Mark Henry, Kofi Kingston, The Miz, Cody Rhodes, Ted DiBiase, Triple H, Shawn Michaels, Kane, The Great Khali, Christian, William Regal, John Cena, Randy Orton, CM Punk, The Undertaker

Label Deutschland :
SilverVision
Verkaufsstart Deutschland :
15.01.2010