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Kino-Besprechung - Auf der anderen Seite des Bettes
Story:
Die Ehe von Ariane (Sophie Marceau) und Hugo (Dany Boon) droht am Stress zu scheitern. Hugo leitet seine eigene Firma und hat daher kaum Zeit für die Familie. Ariane ist mit Kindern, Haushalt, ihrem Nebenjob und der Renovierung ihres Hauses genauso ausgelastet, fühlt dies aber nicht ausreichend gewürdigt. Daher kommt sie auf eine überraschende Idee. Für ein Jahr will sie mit Hugo die Rollen tauschen. Er betreut die Kinder, sie leitet seine Firma. Nach einigem Zögern willigt Hugo ein, um die Ehe zu retten. Doch sind die beiden ihren neuen Aufgaben wirklich gewachsen?
Meinung zum Film:
„Auf der anderen Seite des Bettes“ ist die Verfilmung eines Bestsellers von Alix Girod de l'Ain. An der Adaption des Romans als Drehbuch wirkte auch die Regisseurin des Films, Pascale Pouzadoux, mit, die bisher vor allem im französischsprachigen Raum bekannt ist. Der Ansatz ist dabei nicht streng realistisch, sondern hat einen leichten, fast schon märchenhaften Touch. Dies gibt dem Film einen besonderen Schwung mit und lässt so seinem Humor freie Hand.
Die männliche Hauptrolle dieses Films spielt mit Dany Boon („Willkommen bei den Sch’tis“) einer der derzeit populärsten Stars des französischen Kinos. Spätens seit „Willkommen bei den Sch’tis“, der mit über 20 Millionen verkauften Eintrittskarten der erfolgreichste französische Film aller Zeiten ist, gehört er zur Topriege und gilt mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 26 Millionen Euro als der am besten bezahlte europäische Filmstar. Auch in diesem Film beweist er sein komödiantisches Talent, aber auch seine Wandlungsfähigkeit, denn er bringt die beiden Seiten des Hugo Marciac jeweils sehr glaubhaft rüber. Seine mindestens ebenbürtige Partnerin ist Sophie Marceau („Braveheart“), die die Ariane verkörpert. Da der Film aus ihrer Perspektive erzählt wird, steht sie noch mehr im Mittelpunkt als Dany Boon. Dadurch ist es ihr möglich, nicht nur die beiden Seiten von Ariane, die feminine und die maskuline, zu zeigen, sondern auch den Übergang glaubhaft zu vermitteln. Dabei beweist auch sie ihr perfektes komödiantisches Timing. Aber vor allem das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller ist wunderbar und immer wieder sehr humorvoll.
Die beiden Hauptdarsteller sind es vor allem, die den Film tragen, aber auch die übrigen Rollen sind gut besetzt. Erwähnenswert sind hier Roland Giraud („18 Jahre“), der Hugos Stellvertreter spielt, und Anny Duperey („Ein Elefant irrt sich gewaltig“), Arianes Mutter. Ganz besonders hervorheben sollte man aber den in Deutschland weitgehend unbekannten Antoine Duléry, den Darsteller von Impromptu-Eheberater Maurice, der in dieser Komödie so manche Szene stiehlt.
Fazit:
„Auf der anderen Seite des Bettes“ ist eine amüsante Komödie über einen Rollentausch. Dabei versucht der Film nie, eine knallharte Realität darzustellen. Getragen wird er von seinen beiden Hauptdarstellern, Sophie Marceau und Dany Boon, die mit leichtem Spiel in ihren Rollen glänzen.
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Auf der anderen Seite des Bettes
De l'autre côté du lit
Eine erfrischende Komödie über einen Rollentausch der Geschlechter
Autor der Besprechung:
Martin Asbach
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Frankreich, 2008 Regie: Pascale Pouzadoux Drehbuch: Pascale Pouzadoux und Grégoire Vigneron Darsteller: Sophie Marceau, Dany Boon, Antoine Duléry, Roland Giraud, Anny Duperey, Juliette Arnaud, Ninon Mauger, Clémot Couture, Francois Vincentelli, Delphine Riviére
Verleiher:
movienet
Kinostart : 28.01.2010
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