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DVD-Besprechung - Beutegier
Story:
Im Bundesstaat Maine geschehen grausige Morde. Unter den Opfern sind aber niemals Babys, diese sind immer verschwunden. Die Polizei ist ratlos, bis man sich erinnert, dass es zehn Jahre zuvor ähnliche Fälle gegeben hatte. Nach einigen Überlegungen kommen die Ordnungshüter zu der grausamen Erkenntnis, dass eine Gruppe von verwilderten Menschen hinter den Verbrechen stehen und dass diese kein Problem damit haben sich von anderen Menschen zu ernähren.
Meinung zum Film:
Als Buch mag „Beutegier“ vielleicht für Grusel und Entsetzen sorgen, doch die Verfilmung ist nur ein weiterer Horrorfilm der Marke „Backwood“. Die Geschichte ist nicht unbedingt ausladend und handelt von den Nachfahren eines Leuchtturmwärters die verwildert sind. Sie wandern an der oberen Ostküste durch die Wälder bis nach Kanada und wieder zurück. Jetzt sind sie wieder in den USA und Leben ihr Leben. Da sie durch Inzucht nur noch kranke und nicht lebensfähige Kinder bekommen versuchen sie schon seit geraumer Zeit durch den Raub von Babys frisches Blut in ihre Gruppe zu bekommen. Notdürftig mit Fellen bedeckt streifen sie durch die Wälder und hin und wieder werden andere Leute abgeschlachtet und verspeist.
Die Handlung bietet somit nicht viel Neues. Im Gegenteil. Die Produzenten des Films versuchen sich weder in Innovation, noch in einer qualitativ hochwertigen Neuauflage bereits bekannter Genre-Elemente. Es ist schon ein wenig plump mit ein wenig Gewaltsex und Splattereinlagen unterhalten zu wollen. Letztere sind eh der Zensur-Schere zum Opfer gefallen. Die Art und Weise wie die Schnitte ausgeführt sind, lässt den Horrorfan entsetzt auf den Bildschirm starren. Da ist schon mal von einem Schnitt zum nächsten ein Gesicht voller Blut. Einfach so. Gut man ahnt schon, was da passiert ist, aber es wird nicht gezeigt.
Schauspielerisch wird ebenfalls Magerkost geboten. Wer hier mitgespielt hat, wird dies in seiner Filmografie in Zukunft sicherlich nicht gern sehen. Verwilderte Nachfahren eines Leuchtturmwärters, schräger ging es wohl nicht. Da möchte man nicht wissen was in einer anderen möglichen Verfilmung der Nachwuchs von Postbeamten des einfachen Dienstes anstellen werden. Hier ist das Ende der Fahnenstange erreicht und es reicht ganz einfach mit diesen billigen Spielarten des Genres. Wenn wenigstens der gute Wille zu sehen gewesen wäre, hätte ja noch ein Auge zugedrückt werden können.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild zeigt alle Anzeichen einer preiswerten Produktion. Die Qualität wechselt gern, und so gibt es bei einigen Szenen eine sehr weiche Optik mit einem deutlichen Rauschen und dann wieder präsentiert sich das Bild mit ordentlicher Schärfe. Die Farben hätten kräftiger ausfallen können. Der Ton ist kräftig und kommt vorzugsweise von den vorderen Boxen.
Als Extras gibt es lediglich einen Trailer und eine Bildergalerie.
Fazit:
„Beutegier“ fehlt jeglicher Unterhaltungswert, zumal dem Film seitens der Zensurbehörde massiv zugesetzt wurde und die Schnitte knallhart und ungeschönt gesetzt wurden. Wer sich der x-ten „Backwood“-Neuauflage widmen will, der möge dies tun, doch eine Empfehlung kann an dieser Stelle nicht ausgesprochen werden. Ein sehr maues Filmerlebnis.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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73:22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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Beutegier
Offspring
Und wieder langweilt die Backwood-Leier
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: Andrew van den Houten Drehbuch: Jack Ketchum Darsteller: Holter Graham, Stephen Grey, Amy Hargraeves, Pollyanna McIntosh, Art Hindle
Label :
Anolis Entertainment
Verleihstart : 04.12.2009 Verkaufsstart : 05.02.2010
Vertrieb :
Rainbow Home Entertainment AG Verleihstart : 04.12.2009 Verkaufsstart : 05.02.2010
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