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DVD-Besprechung - Freitag, der 13. - Teil 6 - Jason lebt
Story:
Tommy Jarvis (Thom Mathews) hat noch immer darunter zu leiden, dass er als Jugendlicher von Jason Voorhees angegriffen wurde. Um sein Trauma zu besiegen, geht er zu dem Grab des Killers, um dessen vergrabenen Leichnam zu verbrennen. Doch das Vorhaben geht schief und anstatt Jasons sterblichen Überreste zu vernichten, erweckt er ihn zu neuem Leben. Dies hat zur Folge, dass im nahegelegenen „Camp Forrest Green“ die Mitarbeiterzahl auf blutige Weise drastisch reduziert wird.
Meinung zum Film:
Auch „Freitag, der 13. – Teil 6“ wurde im September 2009 von der Indizierungsliste gestrichen und wird nun in seiner ungekürzten Fassung mit einer FSK-18-Freigabe veröffentlicht. Bei dem bislang erhältlichen, inhaltlich identischen Release zierte das Cover noch das alte FSK-18-Logo zusammen mit der SPIO/JK-Freigabe, durch die die Studios sich gegen Klagen wegen Gesetzesverstöße absichern. Regisseur Tom McLoughlin („Manchmal kommen sie wieder“) hatte beim Schreiben des Drehbuchs die schwere Aufgabe, das angeschlagene „Freitag, der 13.“-Franchise wieder in die richtige Bahn zu lenken, da einige Fans der Reihe überhaupt nicht glücklich über den Weg waren, den der 5. Teil der Serie am Ende eingeschlagen hatte. Eine Maßnahme zur Besserung war die Verpflichtung von Rockstar Alice Cooper, der den Titelsong zum Film aufnahm und von dem mit „Hard Rock Summer“ und „Teenage Frankenstein“ zwei bekannte Songs im Film zu hören sind.
Eine weitere, gravierende Änderung, die McLoughlin vornahm, war das Einbringen von witzigen Momenten. Schon nach der Eingangsszene, in der Jason zum Leben erweckt wird und gleich sein erstes Opfer gefunden hat, kommt eine Zwischensequenz, wie man sie aus den James-Bond-Filmen kennt und in welcher der Geheimagent seinen Waffe in die Kamera abfeuert und der Bildschirm anschließend sich von oben herab mit Blut zu füllen beginnt. Jason zieht hierbei zwar nicht die Pistole, sondern eine Machete, aber nicht zuletzt wegen des bewegenden Kreises, durch den man die Szene zu sehen bekommt und des fließenden Blutes, ist der Ursprung der Einstellung eindeutig zu erkennen. Und auch im weiteren Verlauf gibt es immer wieder durch Witz geprägte Szenen. So darf sich gleich zu Beginn eine Gruppe Gotcha-Spieler, die natürlich alles andere als den Killerinstinkt hat, in Jasons Revier austoben, während es später Tommy bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei deutlich unangenehm ist, seinen Kopf im Schritt der Tochter des Sheriffs legen zu müssen.
Doch auch wenn es so einige Momente gibt, die mehr zum Schmunzeln als zum Gruseln anregen, bleibt der Grundton des Films doch eher düster. Dafür sorgt nicht zuletzt Jason, der jeden um die Ecke bringt, der auch nur annähernd zu nah an sein Revier heran gelangt. Und auch seine Kreativität, was die Art des Tötens anbelangt hat er nicht verloren, genauso wenig wie seine coole Nüchternheit bei seinen Auftritten. Und letzten Endes ist es das, was man als Zuschauer sehen möchte, wenn man sich einen Film der „Freitag, der 13.“-Reihe ansieht – einen bedrohlichen Jason, der das Rentenproblem auf seine eigene, höchst effektive und kreative Weise löst. Wenn dazu dann noch Alice Cooper aus den Lautsprechern tönt, umso besser. Denn dann hat zusammengefunden, was zusammen gehört. Der 6. Teil der Reihe ist ein durchaus sehenswerter Slasher-Film und Regisseur Tom McLoughlin hat dem Jason-Franchise einen gelungenen Baustein hinzugefügt.
Digitale Aufarbeitung:
Die DVD entspricht inhaltlich 1:1 der bereits seit längerem erhältlichen indizierten Fassung. Das Bild ist gut gelungen und bietet keine Angriffsfläche für Kritik. Der deutsche Ton liegt wie bei den vorhergehenden Fassungen im Dolby-Digital-2.0-Mono-Format vor und erfüllt seinen Zweck. Die englische Spur in Dolby Digital Surround hat allerdings eindeutig mehr zu bieten und kommt dynamisch und klangvoll aus den Lautsprechern.
Das einzige Extra auf der DVD ist der sehr müde Trailer zum Film. Das gelungene Musikvideo zum Titelsong „He’s back“ von Alice Cooper, in dem unter anderem Szenen aus dem Film zu sehen sind, ist leider nicht mit dabei.
Fazit:
„Freitag, der 13. – Teil 6: Jason lebt“ ist ein sehenswerter Beitrag zur Filmreihe um Horror-Ikone Jason Voorhees. Über den eingestreuten Humor mag man geteilter Meinung sein, aber der Horrorpart bietet all das, was man von Jason-Filmen erwartet. Wer den Film allerdings schon in seiner Sammlung hat, hat keinen Anreiz für eine Neuanschaffung, da die DVD 1:1 der alten Version entspricht.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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83:33 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Surround | Französisch Dolby Digital 2.0 |
Italienisch Dolby Digital 2.0 | Spanisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch |
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Bonusmaterial:
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Freitag, der 13. - Teil 6: Jason lebt
Jason Lives: Friday the 13th Part VI
He's back, the man behind the mask!
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1986 Regie: Tom McLoughlin Drehbuch: Tom McLoughlin Darsteller: Thom Mathews, Jennifer Cooke, David Kagen, Kerry Noonan, Renée Jones, Tom Fridley, C.J. Graham, Darcy DeMoss, Vincent Guastaferro
Label :
Paramount Home Entertainment
Verkaufsstart : 04.02.2010
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