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DVD-Besprechung - WWE - Jeff Hardy: My life, my rules
Story:
Jeffrey „Jeff“ Nero Hardy wurde am 31. August 1977 in Cameron, North Carolina in den USA geboren. Zusammen mit seinem Bruder Matthew „Matt“ Moore Hardy startete er 1999 als Tag Team nach einigen Monaten als Jobber seine Karriere in der WWE. Nach mehreren selbstverschuldeten Rückschlägen gehört er heute zu den großen Superstars des World Wrestling Entertainments.
Meinung zum Film:
Zu Beginn von „Jeff Hardy: My life, my rules“ wird ein Rückblick auf die Karriere von Jeff Hardy geworfen. Seinem Aufstieg zusammen mit seinem Bruder Matt Hardy und wie man durch halsbrecherische Akrobatik die Herzen der Fans gewinnen konnte. Aber auch die Zeit, in der Jeff Hardy wegen Drogenmissbrauchs von der WWE gefeuert wurde und nach dem Abbrummen der Strafe wegen eines weiteren Vergehens erneut von der Wrestling-Bühne verschwand, wird zum Thema gemacht. Nachdem in dieser Lebensphase auch noch sein Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte, war Jeff Hardy an einem Tiefpunkt angelangt, an dem er entschloss, sein Leben neu zu ordnen. Er schaffte es und kam als ein neuer, zuverlässiger Mensch ins Wrestlinggeschäft zurück. Die einzelnen Stationen in seiner Karriere und seinem Leben werden auf sehr menschliche geschildert und geben ein Bild von dem Menschen hinter dem Wrestling-Gimmick wieder. Jeff Hardy scheut sich ebenfalls nicht, selbst Stellung zu seinen Problemen zu nehmen und erzählt mit einer sehr ruhigen Stimme von den Fehlern, die er gemacht hat und was er sich dabei dachte. Nach seinem großen Comeback geht es steil bergauf und Jeff schafft es zum Mainevent der WWE zu werden. Nach rund 50 Minuten höchst interessanter Dokumentation geht es anschließend weiter mit Kämpfen aus seiner Schaffenszeit.
Die sieben Matches aus den frühen Tagen auf der ersten Disc sind leider lediglich einzeln anwählbar, was auf Dauer ein wenig mühselig ist. Warum die Produzenten der DVD hier keine „Alle Kämpfe abspielen“-Option spendiert haben, dürfte auf ewig ihr unverständliches Geheimnis bleiben. Die Matches selbst sind dafür aber interessant. Vor allem wenn man sich das erste Match von Jeff Hardy gegen den ebenfalls noch frisch im Business gestarteten 1-2-3-Kid ansieht, fällt einem gleich das doch recht brave Auftreten ins Auge, vor allem im Vergleich zu seinem wilden Make-up der heutigen Zeit. Auf der zweiten DVD gibt es recht früh zu Beginn ein Tag Team Match um den „World Tag Team Champion“-Titel zu sehen, das sicherlich eines der lahmsten sein dürfte, das es je in der WWE-Geschichte gegeben hat. Die Hardy Boy Gegner Lance Cade und Trevor Murdoch sind – zieht man ihr Cowboy-Redneck-Gimmick zum Vergleich heran – so interessant anzusehen, wie austrocknende Kuhfladen in der texanischen Sonne. Die folgenden Matches sind dann aber allesamt im Rahmen gut bis sehr gut anzuordnen. Als Gegner stehen Jeff Hardy dabei Schwergewichte wie Triple H, Randy Orton und Shawn Michaels gegenüber.
Auf der letzten DVD gibt es von schlechten Kämpfen dann gar nichts mehr zu sehen. Hier tritt Jeff Hardy durchweg gegen bekannte Größen an und einige der Kämpfe stammen von Pay-Per-Views. Aber selbst die Auseinandersetzungen aus RAW und SmackDown gehören ohne Zweifel zu den größeren Momenten der jeweiligen Shows, lediglich auf die ganz großen halsbrecherischen Momenten, wie man sie gleich zu Beginn im Kampf gegen Umaga vom „One Night Stand 2008“ zu sehen bekommt, sind nicht zu sehen. Aber gegen Gegner wie John Cena, John Morrison, dem Undertaker, Edge, Matt Hardy, CM Punk und mehrfach Triple H bedarf es keiner ausufernden Aktionen, um die Fans zu unterhalten, hier reicht auch die einfachere Ringakrobatik und –dramatik aus, um für Begeisterungsstürme zu sorgen. Die Personality-Boxen der WWE haben ohne jeden Zweifel schwankenden Unterhaltungswert, „Jeff Hardy: My life, my rules“ gehört aber eindeutig zu der besseren Sorte.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist durch den Einsatz von Archivmaterial hinsichtlich der Schärfe und des Rauschgrades unterschiedlich ausgefallen, erreicht am Ende aber den von aktuellen WWE-Veröffentlichungen gewohnten Qualitätsgrad, und hat dementsprechend auch mit teils deutlichen Kompressionsartefakten zu kämpfen. Der Ton liegt in englischer und deutscher Sprache vor und ist gut verständlich.
Die Extras befinden sich auf der ersten Disc und setzen sich aus es Statements von Jeff zu den verschiedensten Themen, sowie drei Beiträgen mit Szenen aus Jeffs Privatleben und seinem Schaffen zusammen.
Fazit:
„Jeff Hardy: My life, my rules“ kann sowohl mit dem Portrait auf Disc 1 als auch mit den Kämpfen auf Disc 2 und 3 überzeugen. Bei den ausgewählten Kämpfen ist lediglich der Tag-Team-Kampf gegen Lance Cade und Trevor Murdoch ein echter Stinker. Die anderen Kämpfe zeigen immer wieder einen gut aufgelegten Jeff Hardy, wie ihn die potentielle Käufer der Box sicherlich sehen wollen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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509:00 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch für Hörgeschädigte |
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Bonusmaterial:
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- Jeffs Favoriten
- Motocross
- Dritter Gang und Vollgas
- Jeffs Kunst-Galerie
- Gedenken an Jack
- Der erste Hardy Boy
- Will O' the Wisp
- Jeff bereitet sich auf den SummerSlam vor
- Gaskammer-Farbe
- The Hardy Show
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WWE - Jeff Hardy: My life, my rules
WWE - Jeff Hardy: My life, my rules
Sowohl die Biografie als auch die Auswahl der Kämpfe sind gelungen
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Jeff Hardy, Matt Hardy, 1-2-3 Kid, Dudley Boyz, Edge, Christian, Mike Awesome, Rob Van Dam, Chris Jericho, Johnny Nitro, Lanca Cade, Trevor Murdoch, Shelton Benjamin, Santino Marella, William Regal, Carlito, Triple H, Randy Orton, Shawn Michaels, Umaga, John Cena, John Morrison, Undertaker, Dolph Ziggler, CM Punk
Label :
SilverVision
Verkaufsstart : 19.02.2010
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