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DVD-Besprechung - Feast 2 - Sloppy Seconds
Story:
Nach einem Massaker in einer abgelegenen Bar im staubigen Texas machen sich die Monster auf und suchen nach neuen Opfern. Es zieht sie in die nächste Kleinstadt und dort setzen sie ihr blutiges Treiben fort. Eine Gruppe von Biker-Girls heftet sich an ihre Fersen, doch schließlich müssen auch die harten Mädels erkennen, dass auch sie eher zum Opfer werden können, als dass sie die Killerwesen besiegen könnten. So schließen sie sich mit anderen Überlebenden zusammen und versuchen aus der Stadt zu kommen. Allerdings muss so manches Opfer gebracht und beklagt werden.
Meinung zum Film:
„Feast 2 – Sloppy Seconds“ ist der Anschlussfilm zu dem Fun-Horror-Streifen „Feast“ aus dem Jahre 2006. Im Vergleich zu diesem dreht der Nachfolger nochmals auf und überflutet sein Publikum mit jeglichen Körperflüssigkeiten, Mageninhalten, Innereien und eigentlich allem, was in irgendeiner Art und Weise Ekel erregen kann. „Feast 2 – Sloppy Seconds“ ist eine wahre Schlachtplatte, die sicherlich im Splatterbereich viele Freunde haben wird. Filmfreunde der gepflegteren Art werden sich hingegen mit Grausen abwenden und den Film in der Schublade „Filmschund“ ablegen. Dieser Film lässt wirklich nichts aus, um zu schockieren und auch zu amüsieren, denn das Geschehen wird mit schwarzem Humor und teilweise dilletantisch wirkenden Effekten und Einstellungen aufgelockert.
Eine Geschichte wird zwar nicht erzählt, dennoch ist der Versuch, in das Gefängnis der Kleinstadt als einzig sicheren Ort zu kommen, ein zeitraubendes Unterfangen. Immer wieder tauchen die Monstren auf und dezimieren die Zahl derjenigen, die da versuchen zu überleben. Soweit die Handlung. Das Rahmenprogramm besteht aus schrägen Figuren, barbusigen und mehr oder minder stark tätowierten hübschen Mädels, kleinwüchsigen Menschen, die als mexikanische Wrestler ihr Geld verdienen und rammelnden Ungeheuern. Die Viecher töten nicht nur grausam und brutal, nein, sie begatten auch alles, was ihnen vor ihre übergroßen Fortpflanzungsorgane kommt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn eine der Überlebenswilligen, Honey Pie, nicht schlecht staunt, als sie sieht, wie ein Monster eine Katze vergewaltigt.
Wie schon gesagt, der Film lässt nichts aus. Ein totes Ungeheuer ejakuliert dann auch mal posthum einen ganzen Raum voll, mit einem Katapult das seinesgleichen sucht wird Zwergewerfen praktiziert, eine totgeweihte Bikerin wird, wider Willen von der Gruppe zu einem freiwilligen Opfer ernannt und den Ungeheuern zum Fraß vorgeworfen. Logik sucht der Zuschauer auf jeden Fall vergebens. Doch Vorsicht, denn „Feast 2 – Sloppy Seconds“ ist als mittlerer Teil einer Trilogie konzipiert und endet somit sozusagen mitten im Film. Wer das „Happy End“ erleben möchte, der muss sich zwangsläufig auch mit dem angekündigten dritten Teil auseinandersetzen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild präsentiert sich in kräftigen Farben. Durch den gesamten Film ist ein leichtes Rauschen erkennbar. Hinzu kommt eine eher weiche Optik, ohne dass das Bild wirklich unscharf ist. Warum der Ton auf Dolby-Digital-5.1 gesetzt wurde, ohne dass auch nur einmal etwas aus den hinteren Boxen quäkt, ist fragwürdig.
Zwei Extras stehen zur Verfügung, leider ohne jedwede deutschsprachige Unterstützung. Einmal ein nettes Making of zum Film selbst (ca. 12,5 Minuten) und eine kleine Dokumentation zur Familie Gulager selbst (5:20 Minuten). Das war es dann auch schon.
Fazit:
„Feast 2 – Sloppy Seconds“ ist etwas für Hardcore-Splatter-Fans, die es schräg mögen und die politische Korrektheit als nicht zwingend ansehen. Der Film gibt Vollgas und wird stark polarisieren. Das Bild ist akzeptabel, der Ton ist schwach.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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92:46 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Making Of
- Kurzfilm: Meet The Gulagers
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Feast 2 - Floppy Seconds
Feast 2 - Floppy Seconds
Nichts für Zuschauer mit niedriger Ekelschwelle
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: John Gulager Drehbuch: Patrick Melton, Marcus Dunstan Darsteller: Jenny Wade, Diane Ayala Goldner, Clu Gulager, Martin Klebba, Juan Longoria Garcia
Label :
Senator Home Entertainment
Verkaufsstart : 26.02.2010
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