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DVD-Besprechung - Pulse 2 - Afterlife
Story:
Die Welt ist, aufgrund eines missglückten Experiments, voll von Geisterwesen, welche die noch lebenden Menschen in den Suizid treiben. Ihre zerstörerische Kraft ist einfach zu stark, um sich dagegen wehren zu können. Stephen (Jamie Bamber) sucht verzweifelt nach seiner Tochter Justine (Karley Scott Collins) die in den Wirren der letzten Tage verschwunden ist. Doch auch seine Frau Michelle (Georgina Rylance) sucht nach dem Mädchen und das ist für Stephen und Justine ein großes Problem, denn Michelle ist mittlerweile ebenfalls ein Geist.
Meinung zum Film:
Im Jahr 2006 erschien der Horrorstreifen „Pulse“, dem nun „Pulse 2“ folgt. Der erste Teil handelte von einem technischen Experiment mit schaurigen Nebenwirkungen, denn es entstand eine Art Virus und trieb Menschen in den Selbstmord. Doch damit nicht genug, denn die Suizidopfer gingen fortan als Geister auf die Lebenden los und trieben diese ebenfalls in den Freitod. Wer diesen Hintergrund nicht kennt, ist zunächst bei „Pulse 2“ vollkommen aufgeschmissen und hat keine Ahnung von dem Geschehen auf dem Bildschirm. Wenn denn dann die Erkenntnis gereift ist, um was es da eigentlich geht, kann es um das Zuschauerinteresse schon geschehen sein. Nebenbei sind die ersten zwanzig Minuten verwirrend genug. Vater sucht Tochter, Mutter sucht Tochter, Kind flüchtet vor der Mutter, Geistertreiben und viel angedeutete Gruselatmosphäre sorgen nicht unbedingt für sonderlich viel Durchblick.
Der Film übernimmt den Grundtenor seines Vorgängers, denn neben den todbringenden Geistern setzt sich auch die Gefahr der „Verseuchung“ durch Telefon, Funk und Fernsehen weiter fort. Mittlerweile sind Überlebenscamps entstanden, die streng bewacht werden, wodurch das Überleben der Menschheit gewährleistet werden soll. Insgesamt wirkt der Inszenierungsstil fast ein wenig wie Innovationskino, doch bei genauerem Hinsehen sind es belanglose Aneinanderreihungen von Ereignissen. Die Kulissen wirken wie wahllos ausgesucht, schäbig, billig. Nichts gegen eine Endzeitstimmung, aber ein wenig mehr Liebe zum Detail hätten es schon sein dürfen.
Die Darstellung der Geister als eine Art von Projektion mag zwar einen Bezug zu dem Ursprung des Übels herstellen, doch optisch wirkt dies einfach nicht gruselig genug. Es entsteht eine Art Distanz und der Gänsehautfaktor ist eher niedrig. Der Thrill fehlt und gerade dieser ist eigentlich eine der Säulen eines unterhaltsamen Horrorfilms. „Pulse 2“ ist ein B-Movie, wirkt aber in Teilen fast ein bisschen amateurhaft. Ein gewisses Bemühen kann man der Produktion zwar nicht in Abrede stellen, doch für spannungsgeladene Horrorunterhaltung bedarf es um einiges mehr. Insgesamt gesehen ist dies ein überflüssiges Sequel.
Digitale Aufarbeitung:
Bei der Optik kann man ausgewogene Farben erkennen, doch leider wirkt das Bild insgesamt sehr weich und neigt zu leichten Unschärfen. Durch den etwas schwachen Kontrast leiden die Details der dunkleren Szenen. Der Ton ist vornehmlich frontlastig, bietet aber satte und nicht überzogene Tiefen.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
„Pulse 2 – Afterlife“ ist ein mehr bemühter als spannender Horrorfilm, der den Ansatz der in den Freitod bringenden Geisterwesen aus dem ersten Teil übernommen hat. Eher lieblos hangelt sich die Story durch die Laufzeit von rund 90 Minuten. Wer den ersten Teil nicht gesehen hat und die Hintergründe kennt, wird seine Schwierigkeiten haben, in den Film zu kommen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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85:22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Pulse 2 - Afterlife
Pulse 2 - Afterlife
Leider ein maues und inspirationsloses Sequel
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: Joel Soisson Drehbuch: Joel Soisson Darsteller: Todd Giebenhain, Diane Alaya Goldner, Rachel Robinson, Jamie Bamber, Karley Scott Collins
Label :
Senator Home Entertainment
Verkaufsstart : 12.03.2010
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