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DVD-Besprechung - In Control
Story:
Josh (Jonathan Rhys Meyers) wird 18 Jahre alt. Seine fürsorglichen Eltern planen eine kleine Familienparty mit Torte und Papierhütchen, Josh plant aber lieber eine zünftige Feier mit seinen Freunden. Seine Pläne geraten durcheinander, als sein seit 10 Jahren verschwundener Bruder Walter (Matthew Modine) unvermittelt vor der Tür steht und Joshs Leben gehörig durcheinander bringt.
Meinung zum Film:
„In Control“ wurde 1997 von Regisseur Tim Hunter inszeniert. Dieser machte sich anschließend weniger durch Spielfilme, als vielmehr als Drehleiter für prominente TV-Serien wie z.B. „Twin Peaks“, „Nip/Tuck“ oder „Dexter“ einen Namen. Drehbuchautor Rand Ravich hingegen konnte bisher kaum Erfahrung in seinem Job sammeln, was man an diesem nicht immer überzeugenden Werk auch merkt. Bekannte Gesichter in diesem Film sind Matthew Modine („Hitler: Aufstieg des Bösen“), Jonathan Rhys Meyers („The Tudors“) und Fairuza Balk („American History X“). In einer Nebenrolle ist darüber hinaus Michael Madsen („Kill Bill“) zu sehen.
Der Film beginnt wie ein typischer Teenagerfilm: Josh steht unmittelbar vor seinem 18. Geburtstag. Seine fürsorglichen Adoptiveltern feiern dies stolz mit einer kleinen Familienparty, wie man sie normalerweise für 10-Jährige ausrichtet. Josh lässt dies als lieber Junge alles über sich ergehen, doch heimlich trifft er sich mit seinen Freunden, trinkt Alkohol und begeht kleine Verbrechen wie den Diebstahl eines Postsacks. Dennoch sind weder Josh noch seine Freunde echte Kriminelle, sondern eher Jugendliche mit etwas zuviel Tatendrang. Als plötzlich Joshs Bruder Walter, der vor 10 Jahren an seinem eigenen 18. Geburtstag verschwand, wieder vor der Tür steht, ändert sich einiges in Joshs Leben. Zwar erlebt er mit ihm zunächst einige lustige Sachen, dennoch merkt der junge Bruder recht schnell, dass mit Walter irgendetwas nicht stimmt. Erschwerend kommt für Josh hinzu, dass er mehr oder weniger heimlich in eine örtliche Polizistin verliebt ist.
Lange Zeit ist nicht ganz klar, welche Richtung der Film einschlagen wird. Da sind zum Einen die typischen Teenager-Probleme von Josh, zum anderen gibt es den mehr als undurchsichtigen Bruder Walter, der offensichtlich eine kriminelle Karriere eingeschlagen hat und auch vor Brutalitäten nicht zurückschreckt, bei seinen Adoptiveltern jedoch einen auf lieb macht und ihnen sogar vorlügt, er habe Frau und Kinder. Nach ca. einer Stunde, die zwar nicht uninteressant ist, den Zuschauer jedoch nur erahnen lässt, wohin die Reise geht, dreht „In Control“ dann auf und bietet recht spannende Krimi-Kost. Durch diese letzten 30 Minuten überwiegt dann ein positiver Eindruck, nachhaltigen Eindruck im Gedächtnis hinterlassen wird dieser Film aufgrund seiner überwiegenden Durchschnittlichkeit jedoch nicht.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht einen durchschnittlichen Eindruck. Verschmutzungen und Bildfehler sind keine zu sehen, die Schärfe ist gutes Mittelmaß, das gleiche gilt für den Kontrast und die Farben. Der deutsche Ton in Dolby Digital 2.0 ist gut verständlich.
Außer dem Trailer sind keine Extras vorhanden.
Fazit:
„In Control“ fängt als harmlose Teenie-Geschichte an und steigert sich dann zu einem am Ende recht spannenden Psycho-Krimi. Bis sich der Film mal entschieden hat, was er will, vergeht jedoch eine ganze Stunde, die zumindest durchschnittliche Unterhaltung bietet. Man kann durchaus mal reingucken, hat aber auch nichts verpasst, wenn man darauf verzichtet. Die DVD-Qualität ist befriedigend.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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94:43 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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In Control
The Maker
Am Anfang durchschnittlich, gegen Ende dann besser
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1997 Regie: Tim Hunter Drehbuch: Rand Ravich Darsteller: Matthew Modine, Mary-Louise Parker, Jonathan Rhys Meyers, Fairuza Balk, Michael Madsen
Label :
Epix
Verkaufsstart : 16.04.2010
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