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DVD-Besprechung - The Final Storm
Story:
Die Menschheit ist bedroht, denn das Ende der Welt scheint gekommen zu sein. Überschwemmungen, Ausfall des Trinkwassersystems, randalierende Menschen, die die Städte verwüsten, alles deutet auf ein fast biblisches Ende hin. Da erreicht der durchnässte und geschwächte Silas (Luke Perry) die Farm von Tom Grady (Steve Bacic) und seiner Frau Gillian (Lauren Holly). Er wird aufgenommen, doch während Gillian Silas Reden vom Ende der Welt Gehör schenkt, ist Tom sehr skeptisch. Er beobachtet Silas mit Argwohn und das zu Recht. Ein mörderisches Finale bahnt sich an.
Meinung zum Film:
„The Final Storm“ von Regisseur Uwe Boll („BloodRayne“) ist ein schönes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn das Drehbuch sich entscheidet, in welche Richtung der Streifen gehen soll. Filmtitel und Filmbeginn lassen auf das momentan so populäre Weltuntergangsszenario schließen. Keine Menschen zu sehen, keine Tiere lassen sich blicken, einfach nichts, außer dem Sturm, den Regen und der bösen Ahnung, dass das Ende der Welt da sein könnte. Mit dem Auftauchen des mysteriösen Silas erlebt die Geschichte eine fortschreitende Veränderung, da der anfängliche Tenor weit in den Hintergrund drängt und ein Psychospielchen beginnt.
Dieses für sich genommen ist gar nicht mal schlecht und es wird nicht zu schnell verraten, was da überhaupt los ist. So entsteht eine nette Spannung, allerdings auch die Frage, warum dann dieser Endzeitrahmen gewählt wurde. Sicherlich taucht dieses Element immer mal wieder auf, doch es ist, zumindest theoretisch, komplett austauschbar. Das Manko ist aber nicht so wild, als dass man nun diese B-Produktion gänzlich verdammen soll, denn wie oben bereits angeführt ist das gegenseitige Belauern unterhaltsam und genau das erwartet der Zuschauer natürlich auch von einem Film. Der Film baut eine düstere Atmosphäre des Misstrauens auf und kann diese bis zum Schluss halten ohne abzuschwächen.
Es ist schon erstaunlich, wen Uwe Boll für seine Projekte begeistern kann. Seine Besetzungsliste liest sich eigentlich immer wie ein gesunder Mix aus erfahrenen Akteuren mit einem guten Namen wie z.B. Ben Kingsley („Ghandi“), Udo Kier („Blade“) oder Edward Furlong („Terminator 2“) und Darstellern die im B-Movie-Bereich zu Hause sind. Luke Perry („Berverly Hills, 90210“), und Lauren Holly („Picked Fences“) sind im Fall von “The Final Storm” die bekannteren Namen und Steve Bacic („Masters Of Horror”) ist derjenige, der mehr in der zweiten Reihe arbeitet. Die Mimen sind erfahren genug und das merkt man ihrem Spiel auch an.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist gut gelungen und zeigt sich in intensiven, aber nicht überfrachteten Farben. Der Kontrast ist gut und es ergibt sich ein realistischer optischer Eindruck. Der Ton ist in Ordnung und dreht in den passenden Passagen an der Lautstärke, um das Gesehene adäquat zu unterstützen.
Als Extras stehen zunächst zwei Audiokommentare zur Verfügung. Uwe Boll parliert sowohl auf deutsch als auch auf englisch und erklärt seinen Film höchstpersönlich. Hinzu kommen noch der deutsche Trailer sowie der Originaltrailer.
Fazit:
„The Final Storm“ von Uwe Boll kann man sich ansehen. Es ist nicht der große Wurf, aber es wird ein unterhaltsames, spannendes Spielchen aufgezogen. Bild und Ton sind gut.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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88:07 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch, Niederländisch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar deutsch von Uwe Boll
- Audiokommentar englisch von Uwe Boll
- Trailer deutsch
- Originaltrailer
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The Final Storm
Final Storm
Psychospiel mit auswechselbarer Rahmenhandlung
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Kanada/Deutschland, 2009 Regie: Uwe Boll Drehbuch: Timothy McGregor Darsteller: Steve Basic, Lauren Holly, Luke Perry, Blu Mankuma, Michael Eklund
Label :
Splendid Entertainment
Verkaufsstart : 30.04.2010
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