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DVD-Besprechung - WWE - Royal Rumble 2010
Story:
Am 24. Januar 1988 fand im Copps Coliseum in Hamilton, Ontario in Kanada der erste Royal Rumble statt. Das Besondere an dem Main Event war, dass die Wrestler in zeitlichen Abständen, in einer vorher ausgelosten Reihenfolge den Ring betreten. Wer als erster im Ring steht, muss also einen langen Atem beweisen, wenn er über den Sieg in der Battle Royal des „Royal Rumble“ einen Titelkampf nach Wahl beim kommenden „WrestleMania“-PPV bekommen möchte. 2010 fand das Main Event am 31. Januar in der Philips Arena in Atlanta, Georgia statt.
Meinung zum Film:
Der Eröffnungskampf beim „Royal Rumble 2010“ gehörte der ECW und in ihm standen sich Christian und Ezekiel Jackson um den „ECW Championship“-Titel gegenüber. Jackson hatte zuvor in den Wochenshows ein Turnier gewonnen, bei dem er im Finale Kane gegenüber stand und sich dabei den Titelkampf holte. Der bullig gebaute Jackson und der technisch versiertere Christian lieferten einen guten Einstieg, der als Appetithappen für die Veranstaltung ausreichte, es dabei aber an Tempo und Rasanz vermissen ließ. Anschließend folgt ein Match, das vor dem Beginn der Veranstaltung noch nicht auf der Matchcard stand. Denn während Miz sich schon auf das Rumble-Match freute, erfuhr er von Teddy Long, dass er kurzfristig seinen „United States Championship“-Titel gegen MVP verteidigen musste. Der überdrehte Miz und der dagegen doch reichlich blasse MVP lieferten sich anschließend einen Fight, der dem gespielten Eindruck der Überraschung wegen der Ansetzung durchaus gerecht wird und außer langatmigen Brawling kaum etwas zu bieten hatte. Wer feine Technik und Countermoves erwartete, wurde maßlos enttäuscht.
Als nächstes stand das Titel-Match um den „WWE Champion“-Titel auf dem Programm. Der gewohnt grenzdebil starrende Randy Orton versuchte gegen Kalkleiste Sheamus seinen Titel zurückzuerobern. Der Kampf entwickelte sich um einiges fesselnder als anfangs zu erwarten war. Natürlich wurde bei den Athleten in erster Linie auf Kraftaktionen gesetzt, doch das Ganze nicht ohne Dramatik. Am Ende durfte Randy Orton dann ganz kräftig den Verrückten nach außen kehren, driftete dabei aber immer mehr vom Image des bedrohlichen Irren in die einer Witzfigur ab. Es wird Zeit, dass endlich mal jemand eingreift und die doch mehr als überschaubare Gestik und Mimik von Orton in geignetere Bahnen lenkt. Im nächsten Titelmatch ging es zwischen Michelle McCool und Mickie James um den allseits beliebten (Achtung: Ironie!) „Woman’s“-Titel. Nach dem Einspieler rund um die „Piggy James“-Geschichte war die Auseinandersetzung im Ring selbst dann glücklicherweise nur noch ein Ultra-Quickie. Den Storyschreibern sei gedankt, dass sie die Frauendivision dafür nutzen, wozu sie gut ist – Quatsch.
Bevor es mit dem Royal Rumble losgehen konnte, stand noch der ungleiche Kampf um den „World Heavyweight“-Titel zwischen dem Undertaker und Rey Mysterio auf dem Programm. Der Kampf entwickelt sich wie erwartet, indem der Undertaker seine physische Präsenz in die Waagschale warf, während Mysterio sich mit Kämpferherz und Technik zu behaupten versuchte. Die große Frage vor dem Kampf war, ob und wenn ja in welcher Form sich Batista in die Auseinandersetzung einmischen würde. Nach einem Teaser mit ein bisschen Royal-Rumble-Geschichte geht es dann endlich mit dem Main Event des Abends, der Battle Royal los. Zu Beginn gibt es ein wenig Spaß mit „Jesus“ CM Punk, die ein wenig frischen Wind in die ansonsten immer oftmals immer wieder ähnlich ablaufende Kampfeinleitung brachte. Nach und nach kamen dann auch die Schwergewichte in den Ring und neben der Action wurde auch die eine oder andere Storyline für die kommenden Wochen gestartet. Am Ende steht dann ein Gewinner im Ring, der die immer wieder einkehrende Kritik der Einseitigkeit der Champions aufkommen ließ und in diesem Fall sogar absolut berechtigt war. Nach knapp 160 Minuten ist die Veranstaltung dann bereits beendet, was gemessen an den üblichen 3 Stunden für PPVs ein wenig enttäuschend ist. Die Veranstaltung selbst kann aber nicht als Enttäuschung betrachtet werden, denn sie liefert gute Action und ist sehenswert.
Digitale Aufarbeitung:
Bildtechnisch ist alles beim bekannten Alten. Scharfe Bilder bei ruhigen Aufnahmen wechseln sich mit von Artefakten gezeichneten Bildern bei schnellen Bewegungen ab. Der deutsche Ton in Dolby Digital 2.0 ist gewohnt gut verständlich.
Als Extra gibt es das Aufeinandertreffen zwischen Vince McMahon und Bret „The Hitman“ Hart bei RAW nach dem Rumble. Ein recht interessanter Beitrag, allerdings nur dann, wenn die Vorgeschichte der Beiden bekannt ist.
Fazit:
Der „Royal Rumble 2010“ gehört zu den guten PPVs der WWE. Bei den Einzelmatches gibt es keine Ausfälle, selbst das Damenmatch ist auf seine Art als Auflockerung des Abends gut gelungen. Der Rumble selbst beginnt mit einer netten Idee und steigert sich dann in gewohnter Weise zum Finale. Der Gewinner ist dann leider wieder eine Bestätigung, dass am Ende immer die gleichen Wrestler die Lorbeeren erhalten.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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160:03 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
Italienisch Dolby Digital 2.0 | Spanisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch |
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Bonusmaterial:
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- Monday Night RAW - Bret "Hitman" Hart stellt Mr. McMahon zur Rede
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Royal Rumble 2010
Royal Rumble 2010
Ein gutes Royal Rumble PPV, bei dem vor allem die Battle Royal mal wieder richtig gut zu gefallen weiß
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2010 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Christian, Ezekiel Jackson, The Miz, MVP, Michelle McCool, Mickie James, Sheamus, Randy Orton, Undertaker, Rey Mysterio, John Cena, Shawn Michaels, Batista, CM Punk, Triple H, Chris Jericho, Mark Henry, Ted DiBiase, Big Show, Kofi Kingston, John Morrison, Edge, Cody Rhodes
Label :
ClearVision
Verkaufsstart : 07.05.2010
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