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DVD-Besprechung - WWE - Survivor Series 2001 / Vengeance 2001
Story:
In der „Tagged Classics”-Reihe werden Großereignisse der WWE zum NicePrice im Doppelpack angeboten. In der vorliegenden Sammlung befinden sich die „Survivor Series 2001“, die am 18.11.2001 im Greensboro Coliseum in Greensboro, North Carolina stattfand und „Vengeance 2001“, das am 09.12.2001 in der San Diego Sports Arena in San Diego, Kalifornien ausgetragen wurde.
Meinung zum Film:
Die „Survivor Series 2001“ stand ganz unter dem Motto des Familienzwists der McMahons. Die Zöglinge Stephanie und Shane McMahon hatten sich gegen ihren Eltern gestellt und versuchten mit der Alliance, einem Zusammenschluss der Wrestler aus ECW und WCW, die Macht über die WWE zu bekommen. Bevor dies im Main Event des Abends ausgetragen wurde, standen jedoch zunächst noch einige andere Kämpfe auf der Matchliste des Abends. Die meisten Kämpfe bewegten sich auf einem guten Durchschnittsniveau und ließen kaum Langeweile aufkommen. Einzig der Kampf zwischen William Regal und Tajiri war eine arge Probe für die Geduld der Zuschauer, aber glücklicherweise bereits nach rund 3 Minuten erledigt. Blut alleine reichte hier halt nicht aus, um die wrestlerischen Defizite Regals zu kaschieren. Das anschließende Titelvereinigungsmatch zwischen „Intercontinental“- Champion Test und „United States“-Champion Edge entschädigte aber gleich vollends für die Geduld und wusste vor allem durch die schnellen Aktionen zu begeistern.
Höhepunkt des Abends war nach weiteren guten Kämpfen dann das traditionelle „Survivor Series“-Ausscheidungsmatch. Auf Seiten der WWE und somit für Vince und Linda McMahon kämpften The Rock, der Undertaker, Kane, Big Show und Chris Jericho während "Stone Cold" Steve Austin, Kurt Angle, Rob Van Dam, Booker T und Shane McMahon auf Seiten der Alliance für die ECW/WCW in den Ring stiegen. Das Match entwickelte sich so rasant, wie es die klangvollen Namen erhoffen ließen und am Ende standen sich The Rock und Stone Cold Steve Austin in einem packenden Finale um die Vorherrschaft im Wrestling-Franchise gegenüber. Sie beendeten damit vorläufig die lang anhaltende „Invasion“-Storyline nach dem Zusammenschluss von WWE, WCW und ECW. Im anschließenden PPV „Vengeance 2001“ wurde das Augenmerk von daher wieder mehr auf die Fehden der einzelnen Wrestler gelegt. Als Höhepunkt der Show stand aber noch die große Titelvereinigung des „WWE Championship“-Titels und des „World Championship“-Titels der ehemaligen WCW auf dem Programm. Beide Titel wurden zunächst in Einzelkämpfen noch einmal vom jeweiligen Titelinhaber verteidigt und die beiden Gewinner mussten anschließend noch einmal in den Ring, um den verbleibenden Titel auszufechten.
In den Vorkämpfen war es mal wieder William Regal, der es seinem Gegner, hier Edge, schwer machte, ein mitreißendes Match zu liefern. Das Ergebnis war ein müdes Ringelpietz mit Anfassen, das auch das Publikum in der Halle relativ kalt ließ. Ganz anders war dies bei dem ersten Bruder-Kampf zwischen Jeff und Matt Hardy, bei dem Lita als Gastringrichterin zu sehen war und der sehr schnell eine starke Dramaturgie erreichte. Lediglich das Ende war in dieser oder ähnlicher Form bereits im Vorfeld zu erwarten. Nach weiteren Kämpfen standen sich dann Stone Cold Steve Austin und Kurt Angle im Kampf um den „WWE Championship“-Titel gegenüber, gefolgt von der Auseinandersetzung zwischen The Rock und Chris Jericho um den „World Championship“-Titel. Beide Kämpfe wurde bereits im Vorfeld bestens durch entsprechende Fehden vorbereitet, was die Fans voller Erwartungen auf die Main Events warten ließ. Und beide Matches konnten die hohen Erwartungen dann auch vollends erfüllen. Abschließend gab es dann einen Fight um den vereinten Titel zwischen zwei der größten Superstars, die das Wrestlinggeschäft seinerzeit zu bieten hatte. Die Dramatik und die Klasse der „Survivor Series 2001“ konnte damit zwar nicht ganz erreicht werden, aber sie kam schon ziemlich nah dran. Die WWE war durch die Zusammenführung der Ligen auf einem vorläufigen Höhepunkt, der sich in diesen beiden Veranstaltungen auch sehr gut widerspiegelt.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist unter dem gewohnten Niveau der WWE-DVD-Veröffentlichungen. Es gibt deutliches Rauschen zu erkennen, was auch seine Spuren bei der Schärfe hinterlässt, die nicht auf die gewohnte Klasse in ruhigen Bildern kommen kann. Kompressionsartefakte sind ebenfalls zu erkennen. Insgesamt reicht das Gebotene aber noch aus, um das Wrestling-Vergnügen nicht zu schmälern. Wie bei den Tagged Classics üblich, gibt es den Ton nur in englischer Sprache ohne Untertitel, ist dabei aber durchweg gut verständlich.
Als Extra gibt es neben einem kurzen Portrait zu Edge noch rund eine halbe Stunde von der am Abend nach der „Survivor Series 2001“ folgenden RAW-Show, in der die Fehde zwischen den einzelnen Mitgliedern der McMahons ein vorläufiges Ende findet und die unterliegende Liga die Konsequenzen tragen muss.
Fazit:
Die „Survivor Series 2001“ und „Vengeance 2001“ beenden vorläufig die „Invasion“-Storyline rund um die Vereinigung von WWE und ECW/WCW in packend vorgetragenen Main Events. Eine der interessantesten Geschichten im Wrestling bekommt dabei ein würdiges Ende. Wrestling-Fans sollten sich die PPVs auf keinen Fall entgehen lassen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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159:19 Minuten / 157:24 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- A special look at Edge
- Aftermath on RAW
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Survivor Series 2001 / Vengeance 2001
Survivor Series 2001 / Vengeance 2001
Die Vereinigungskämpfe von WWE und ECW/WCW auf ihrem Höhepunkt - immer wieder sehenswert
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2010 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Vince McMahon, Stephanie McMahon, Shane McMahon, Booker T, Rob Van Dam, Kurt Angle. Stone Cold Steve Austin, Big Show, Kane, Undertaker, Chris Jericho, The Rock, Trish Stratus, Jacqueline, Lita, Icory, Mighty Molly, Jazz, Dudley Boyz, Jeff Hardy, Matt Hardy, Edge, William Regal, Test, Christian, Al Snow, Tajiri, Justin Credible, Lance Storm, Raven, Diamond Dallas Page, Tommy Dreamer, Faaroq, Bradshaw, Funaki, Crash Holly, Perry Saturn, Billy Gunn, Albert, Spike Dudley, Tazz, Chavo Guerrero
Label :
ClearVision
Verkaufsstart : 15.04.2010
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