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DVD-Besprechung - Bitch Slap

Story:
Hel (Erin Cummings), Trixie (Julia Voth) und Camero (America Olivo) sind drei attraktive Frauen, die ein großes Ziel vor Augen haben: Diamanten im Wert von 200 Millionen Dollar. Um an die Juwelen zu kommen, benötigen sie allerdings Gage (Michael Hurst), denn der hat die Edelsteine versteckt. Auf einem ehemaligen Atomtestgelände steht sein Trailer und zusammen mit ihm fahren die kurvigen Schönheiten in die ungastliche Wüste. Gage liegt dabei aber im Kofferraum, wobei das noch das harmloseste ist, was ihm der Tag bringt. Das Trio will die Diamanten und wer sich dazwischen stellt, muss feststellen, dass die Mädels beinhart sind.

Meinung zum Film:
Wer einen waschechten Prototypen eines Männerfilms sehen möchte, dem sei „Bitch Slap“ wärmstens ans Herz gelegt. Drei kurvige Hauptdarstellerinnen präsentieren sich fleißig um die Wette und nebenbei dudelt eine Story herunter, bei der das Stilmittel der Gewalt immer wieder heftig eingesetzt wird. Die Produktion ist Exploitation in seiner reinsten Form und sie orientiert sich bei der Ausgangssituation deutlich bei Russ Meyers „Faster, Pussycat! Kill Kill!“. Das Oberweitenformat vom Meister der großen Busen erreichen die Damen in „Bitch Slap“ zwar nicht, dennoch kann man ihnen das entsprechende „Holz vor der Hütte“ auch nicht absprechen. Alle drei sind wirklich attraktive Frauen.  

„Bitch Slap“ ist kein Film für Freunde der gepflegten und anspruchsvollen Unterhaltung. Hier ist der derbe Filmgeschmack gefordert, der sich nicht an anzüglichen Posen oder brutaler Gewalt reibt. Genauso wenig darf von der Story erwartet werden, denn diese ist recht simpel gestrickt. Allerdings gesteht sie der Figur der Hel eine gewisse Undurchsichtigkeit zu und deren Motive werden nur Zug um Zug preisgegeben. Es besteht von Beginn an ein wenig Misstrauen unter den drei Mädels und dieser Zustand eskaliert dann auch im weiteren Verlauf des Films. Insofern kann auch der Handlung ein gewisses Spannungspotential zugestanden werden. Filmfans der härteren Gangart kommen, wie oben bereits angedeutet, ebenfalls auf ihre Kosten, denn es gibt einiges an blutigen Ballereien mit überzeugenden Effekten.

Wenn man(n) den Film sieht, bzw. sich das Cover anschaut, dann mag man kaum glauben, dass im gesamten Filmverlauf keine der Hauptdarstellerinnen blank zieht. Lediglich in einem der vielen Rückblicke ist eine barbusige Stripperin zu sehen, ansonsten gilt eher das Motto, dass der Schein die Fantasie beflügeln soll. Und davon gibt es einen ganzen Haufen, denn die Damen werden immer wieder in vorrangig in Szene gesetzt. Die eng anliegende Kleidung der drei trägt erheblich dazu bei. Wer die Fernsehserien „Xena“ und „Herkules“ noch ganz gut im Gedächtnis hat, dem werden neben Michael Hurst auch noch zwei Darsteller in ihren Cameo-Auftritten gefallen.

Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist weitgehend in Ordnung und nur zeitweise zeigt das Filmmaterial leichte Schwächen bei besonders sonnigen Szenen. Hier wirkt die Optik leicht angestaubt. Der Ton ist in Ordnung, kann aber nicht mit vielen Surroundeffekten aufwarten.

Als Extras gibt es den deutschen und den Originaltrailer.

Fazit:
Mit „Bitch Slap“ bekommt der männliche Zuschauer, als offensichtliches Zielpublikum, eine Menge an wohlgeformten Körpern zu sehen. Nass, schwitzend oder fluchend, die Mädels machen eine gute Figur und der Unterhaltungswert ist deutlich vorhanden. Das Niveau des Films liegt nicht sonderlich hoch, doch das soll es ja auch nicht. Die technische Umsetzung ist in Ordnung.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
2,35:1
2,35:1
101:21 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Englisch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bonusmaterial:
  • Trailer deutsch
  • Trailer englisch
Bitch Slap - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Bitch Slap
Bitch Slap

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Exploitation mit vielen Kurven


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009
Regie:
Rick Jacobson
Drehbuch:
Eric Gruendemann, Rick Jacobson
Darsteller:
Erin Cummings, Julia Voth, America Olivo, Michael Hurst, Ron Melendez

Label Deutschland :
Splendid Entertainment
Verkaufsstart Deutschland :
30.04.2010