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DVD-Besprechung - Dark Planet
Story:
Im Jahr 2638 haben die genmanipulierten Menschen die Führung über die Erde übernommen. Damit sind aber die Rebellen nicht einverstanden und versuchen gegen die Machtbestrebungen der Alphas anzukämpfen. Da es um die Erde nicht gut bestellt ist, verbünden sich die Alphas mit den Rebellen zu einem gemeinsamen Raumflug in ein schwarzes Loch. Ziel des riskanten Manövers ist die Existenz des Schwarzen Planeten zu beweisen, auf dem die Menschheit ein zweites Zuhause finden kann. Doch der Alpha-Kommandant Winter (Michael York) spielt nicht mit offenen Karten und zudem sind sich die beiden Gruppen auch an Bord noch spinnefeind. Eine schwierige Mission.
Meinung zum Film:
„Dark Planet“ ist ein durchschnittlicher Science-Fiction-Film, der in einer fernen Zukunft spielt. Es geht mal wieder ums das Überleben der Menschheit, ein großes Ziel. Nachdem die Menschen die Erde in mehreren Weltkriegen ruiniert hat, gibt es nun zwei Gruppen von Existenzen. Da sind zunächst die Alphas, welche die Herrschaft über den Planeten übernommen haben. Die Alphas sind genoptimierte Menschen die sich aufgrund ihrer modifizierten Anlagen für eine Art Übervolk halten. Vergleiche mit dem „Ariertum“ des dritten Reiches sind hier sicherlich gewollt. Natürlich muss es auch eine Gegenseite geben und das sind die Rebellen, die sich aus den natürlichen Menschen rekrutieren.
Mit anderen Worten versuchen nun nicht Aliens die Erde zu kontrollieren, sondern eine bestimmte humanoide Gruppe. Das ist weder neu, noch innovativ. Die bekannte Konstellation hätte man gekonnt in Szene setzen können, aber letztlich sind die hinterlistigen Alphas zu nebulös gezeichnet, als dass sie ihre Rolle als böse Macht in der Story erfüllen könnten. Gleichzeitig wirken nämlich die Rebellen auch nicht so, als dass man als Zuschauer hier viele Sympathiepunkte vergeben könnte. Einzig Michael York („Die drei Musketiere“) kann den schauspielerischen Erwartungen entsprechen und wenigstens ein bisschen überzeugende Boshaftigkeit auf den Bildschirm bringen.
Die Suche nach einem dunklen Planeten innerhalb eines riesigen schwarzen Lochs soll den roten Faden spinnen und der Menschheit, zumindest der der Alphas eine künftige Existenz bieten. Dies gelingt auch und soll durch verschiedene dramatische und kriegerische Konflikte gewürzt werden. Gepaart mit einer sehr düsteren Grundstimmung wird eine eher trostlose Zukunft beschrieben, bei dem der Zuschauer den Spiegel vorgehalten bekommt. Der Mensch als Feind des Menschen ist für einen drohenden Untergang verantwortlich. Aufgrund der etwas zähen und nicht so spannenden Handlung und der teils billigen Optik wird „Dark Planet“ nicht in die Annalen der Filmgeschichte eingehen.
Digitale Aufarbeitung:
Die Farben des Bildes sind alles andere als frisch und wirken gedämpft. Ein deutliches Bildrauschen ist zwar permanent zu erkennen, dennoch hat dies in vielen Nahaufnahmen keine Auswirkungen auf die Bildschärfe. Der Ton ist in den Dialogen gut, die Nebengeräusche gehen ein wenig unter.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
„Dark Planet“ ist eine düstere Science-Fiction-Vision, die in der Gesamtbetrachtung aber wohl nur für Fans des Genres die gewünschte Unterhaltung bietet. Auch wenn er als B-Movie konzipiert wurde, so hätte ein bisschen mehr Spannung und Qualität nicht geschadet. So ist er nur ein Nischenprodukt geworden. Die technische Umsetzung ist nicht optimal, aber gerade noch ausreichend. Extras sind Mangelware.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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92:30 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Dark Planet
Dark Planet
Finstere Story, antriebschwache Umsetzung
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1996 Regie: Albert Magnoli Drehbuch: Buzz Dixon, Lee J. Reifel Darsteller: Paul Mercurio, Michael York, Harley Jane Kozak, Maria Ford, Ed O’Ross
Label :
Epix
Verkaufsstart : 14.05.2010
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