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DVD-Besprechung - Subspecies 3 - In the Twilight
Story:
Nachdem der Vampir Radu (Anders Hove) von der tapferen Rebecca (Melanie Shatner) getötet wurde, muss sie ihre Schwester Michelle (Denice Duff), die nunmehr selbst eine Vampirin ist, zurück lassen. Doch sie haben die Rechnung ohne Radus Mutter (Pamela Gordon) gemacht, denn diese lässt ihn wiederauferstehen. Beseelt von seiner neuen Gefährtin versucht er alles, um auch ihre Gefühle für sich zu gewinnen, doch das Buhlen stößt zunächst auf wenig Gegenliebe. Gleichzeitig tut sich Rebecca schwer, um die Polizei davon zu überzeugen, dass Radu wieder sein Unwesen treibt und vor allem, dass er ein Vampir ist. Als selbst erfahrene Polizisten die Flucht antreten müssen, wird klar, dass erheblicher Handlungsbedarf besteht.
Meinung zum Film:
„Subspecies – In the Twilight3“ wurde hier bei den Splashmovies als „Subspecies 3 – Bloodlust“ vorgestellt. Im Zuge des Hypes um die „Twilight“-Vampire, wurde kurzerhand die Schere angesetzt und dem Film rund 10 Minuten genommen, damit die Freigabe ab 16 Jahren erreicht werden konnte. Zudem gab es dann auch noch ein neues Cover im „Twilight“-Stil und fertig ist das Lockangebot für alle, die dem aktuellen Vampirwahn verfallen sind. Der Film selbst ist so schlecht, dass er fast schon wieder gut ist. An nicht gerade wenigen Momenten im Verlauf der mehr als trivialen Handlung mag man fast lachen, wenn die Sequenzen nicht ernst gemeint gewesen wären. Da ruft allen Ernstes der Kommissar bei einer dringenden Fahndung: „Hier ist die Polizei! Sagen Sie mir wie ich das Gelände betreten kann!“. Schlimmer geht es nimmer. Von solchen exquisiten Sequenzen gibt es noch einige andere wie z.B. die Drohung an den Vampir Radu „Ich bringe Dich um!“. Kunststück, der ist schon tot. Eine andere interessante Botschaft für den Blutsauger ist der Satz:“Ich verfluche Dich bis in alle Ewigkeit“. Einem Untoten solche Sätze an den Kopf zu werfen ist gleich bedeutsam wie Eulen nach Athen zu tragen. Und es nützt auch nichts, wenn sich am zwei Jahre zuvor erschienenen „Bram Stockers Dracula“ orientiert wird und dem Vampir ein wenig Menschlichkeit gegönnt wird.
Die Krönung der Geschichte ist die Mutter des untoten Radu. Die etwas verschrumpelte Dame aus der Sippe der Grabflüchter nervt enorm, auch wenn sie stellenweise einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Nun, Radu hat da gegen Ende des Films eine nette Überraschung für den gequälten Zuschauer parat. In den meisten Vampirgeschichten gibt es Figuren, welche am Tage über die Untoten wachen und ihnen zu Diensten sind. Diesen Part spielt Radus Mutter und sie ist es auch die dafür sorgt, dass er zu Beginn des Films wieder zu seiner unheiligen Existenz gelangt, nachdem er am Ende des zweiten Teils vernichtet wurde. Den größten Schock erlebt der Zuschauer aber am Ende des Films, denn aus dem brennenden Leib des Vampirs tropfen zwei Kleckse Körperflüssigkeit die sich in kleine Dämonen verwandeln und somit eine weitere Fortsetzung eröffnen. Das musste nun wirklich nicht sein.
In Filmerkreisen haben sich die ehemaligen Ostblockstaaten als günstiges Produktionsgebiet etabliert, doch billig ist leider nicht gleich Qualität und so wirken die Sets teilweise doch sehr „preiswert“. In einer Szene zu Beginn flüchten die Polizisten aus den unheimlichen Katakomben und für die „Atmosphäre“ und „Dramatik“ dieser Situation haben die Pyrotechniker mal eben ein kleines Feuerwerk in den Räumlichkeiten gezündet, was von außen so aussieht, als hätte ein Hobbybastler einen kleinen Unfall mit seinen selbstgebauten Krachern. Die schauspielerischen Leistungen bewegen sich auf einem schwachen Niveau.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist weitgehend in Ordnung und weist sowohl ausgewogene Farben. Der Kontrast schwächelt und in dunklen Szenen verliert sich das Bild häufig. Der Ton liegt zwar nur im Format Dolby Digital 2.0 vor, doch er wirkt teilweise recht differenziert.
Als Extra gibt es Making Of von rund 7,5 Minuten, welches aber leider nur in englischer Sprache vorliegt. Hier gibt es einige interessante Infos zum Dreh und auch von den Schwierigkeiten bei den Masken.
Fazit:
„Subspecies – In the Twilight 3“ kommt aus dem Genre des Vampirfilms und ist leider kein guter Vertreter seiner Zunft und zudem noch ein Trittbrettfahrer in Sachen „Twilight“-Manie. Eine banale Story trifft auf viele logische Fehler und eine sehr hausbackene technische Umsetzung. Technisch ist die DVD Durchschnitt.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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78:39 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Subspecies - In the Twilight 3
Subspecies III - Bloodlust
Zahnloses Saugvergnügen
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1994 Regie: Ted Nicolaou Drehbuch: Ted Nicolaou Darsteller: Anders Hove, Denise Duff, Melanie Shatner, Kevin Spirtas, Pamela Gordon
Label :
Voulez Vous Film
Verkaufsstart : 21.05.2010
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