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DVD-Besprechung - Werwolf vs. Frankenstein Reborn
Story:
Die junge Anna (Haven Burton) besucht ihren Onkel Victor (Jaason Simmons) auf seinem Schloss, in dem dieser zusammen mit seinem Gehilfen Thomas (Ben Gould) an geheimen Experimenten arbeitet. Sie forscht nach und sieht wie die beiden, im Namen der Wissenschaft, einen aus verschiedenen Körpern zusammengesetzten Menschen zum Leben erwecken. Doch das Wesen flüchtet aus dem Schloss und tötet einen Dorfbewohner. Während Anna mit ihm Freundschaft schließen will, versucht Victor seine Schöpfung wieder zu vernichten. Ein anderes Problem hat Eleanors (Ashley Tesoro) Onkel Peter (Robin Atkin Downes), denn dieser wurde von einem Werwolf gebissen und hat seitdem bei Vollmond ein echtes Problem.
Meinung zum Film:
Wenn man sich den Covertext von „Werwolf vs Frankenstein reborn“ durchliest, dann kommt der geneigte Zuschauer in leichte Zweifel, worum es sich bei diesem Produkt handelt. Es ist kein einzelner Film, sondern es sind zwei Kurzfilme, die inhaltlich zwei klassische Filmmonster verwursten. Auf den ersten Blick wird dies nicht deutlich. Für beide Produktionen zeichnet sich Charles Band („Trancers“) als Geldvermittler verantwortlich, der als Produzent Werke wie die beiden „Trancers“-Filme oder auch die „Puppet Master“-Reihe ins Leben rief. Wer diese Produktionen kennt, der ahnt, dass hier reinstes B-Movie-Niveau auf den Zuschauer zukommt. Billige Gummimasken, extrem schlechte CGI-Effekte und Akteure auf Laienniveau sind hier die magere Kost.
Den Beginn macht das „Frankenstein“-Derivat und prompt wird eine krude Geschichte erzählt, die eher an „Die Schöne und das Biest“ erinnert anstatt an den Klassiker mit Horrorikone Boris Karloff. Victor Frankensteins Nichte Anna entdeckt die Kreatur und mit ihrer offenen Art becirct sie den Kunstmenschen, der immer nur unfreiwillig gewalttätig ist. Während sie in ihm einen Menschen erkennt, den es zu fördern gilt, hat Victor eine ganz andere Sicht der Dinge. Er hält seine Schöpfung für eine Gefahr und versucht sie zu vernichten. Im Gegenzug sieht sich die Kreatur nicht gewillt, einfach sein künstliches Leben herzugeben und wendet sich gegen seinen Schöpfer. Was da zusammengeschustert wurde, ist schon eine kleine Zumutung. In der Kürze des Films liegt sein Problem, denn alles bleibt oberflächlich und wirkt zu bekannt. Die Monstermaske ist leider nur als schlecht zu werten.
In der zweiten Geschichte geht es ab nach Rumänien und zur Studentin Eleanor, die ihren Onkel Peter besuchen will. Dieser ist allerdings nicht begeistert, zumindest nicht in seiner aktuellen Situation, da er unlängst von einem Werwolf angeknabbert wurde und nun selbst den Fluch mit sich trägt. Logik darf der Zuschauer auch in dieser Geschichte nicht erwarten, denn die existiert nicht. Da lässt Peter seine Nicht z.B. nicht sicher im Dorf schlafen, sondern in seinem Anwesen und das obwohl er weiß, dass er bei Vollmond ein echtes Problem hat und Menschen in seiner Nähe gefährdet sind. Die junge Dame entpuppt sich zudem als eine weibliche Art von McGyver, denn mit einem Schweizer Messer von der Dimension eines riesigen Hundeknochens hebelt sie mal eben die Tür des Zimmers aus, in dem sie Peter zu ihrer Sicherheit eingeschlossen hat. Und dann sind da noch die wehrhaften Dorfbewohner, die wissen, dass Peter der Werwolf ist. Bei Vollmond jagen sie den Verfluchten und sterben hier und da dabei, anstatt ihm bei Tage den Garaus zu machen. Seltsam? Aber so wurde es verfilmt…
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der beiden Filme stellt allemal Mittelmaß dar und ist für dieses Medium eindeutig zu wenig. Das ist allerdings oft die Krux von B-Movies und genau diese hinlänglich bekannte Optik stellt sich auch hier ein. Mäßiger Kontrast, etwas stumpfe Farben und ein nicht gerade glattes Bild sind das, was geboten wird. Der Ton ist hinsichtlich der Dialoge gut, aber sonstige Klänge kommen deutlich zu kurz.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
„Werwolf vs Frankenstein reborn“ bietet keine gute Gruselkost und ist eines der schlechtesten Werke der Full Moon-Filmschmieder von Charles Band. Man kann nicht einmal einen gewissen künstlerischen Anspruch erkennen. Die technische Umsetzung passt sich dem mauen Werk an.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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89:13 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Werwolf vs Frankenstein reborn
Frankenstein & the Werwolf Reborn!
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Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2000 Regie: Jeff Burr, David DeCoteau Drehbuch: Benjamin Carr Darsteller: Jaason Simmons, Ben Gould, Haven Burton, Ethan Wilde, Robin Atkin Downes, Ashley Tesoro, Len Lesser
Label :
Movie Power Verkaufsstart : 17.06.2010
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