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DVD-Besprechung - Teufelskerle auf heißen Feuerstühlen
Story:
In dieser Dokumentation geht es um die Faszination des Motorradsport in den USA. Sie beleuchtet sowohl Rennen auf normaler Straße als auch Offroad-Rennen. Ein großer Fan des Motorradsports war auch Steve McQueen, der in dieser Doku ebenfalls seinen Auftritt hat.
Meinung zum Film:
Cover und Klappentext von „Teufelskerle auf heißen Feuerstühlen“ lassen den unwissenden Kunden davon ausgehen, dass es sich bei dieser Veröffentlichung um einen Spielfilm handelt – zumal die Inhaltsangabe auf der Rückseite gleich mit dem Wort „Spielfilm“ beginnt. Hier geht es jedoch nicht um eine Art Formel-1-Film wie zum Beispiel „Le Mans“, in dem Steve McQueen die Hauptrolle spielte, sondern um eine Dokumentation über den Motorradsport.
Dies bedeutet aber nicht, dass das Ganze uninteressant ist. Regisseur, Produzent und (in der Original-Fassung) Sprecher Bruce Brown hat ein paar interessante Bilder eingefangen. Spektakuläre, aber überwiegend glimpflich ausgehende Unfälle sorgen für actionhaltige Unterhaltung. Glücklicherweise beschränkt sich der Film nicht darauf, ausschließlich reißerische Bilder zu zeigen, sondern legt den Fokus auf die Menschen auf den Maschinen. Es werden Leute begleitet, die hunderte von Meilen in ihren Vans zurücklegen, nur um am Wochenende an einem Rennen teilnehmen zu können. Des Weiteren wird gezeigt, mit welchen (legalen) Tricks die Fahrer ihre Maschinen manipulieren, um sich einen vermeintlichen Vorteil auf dem Sand zu verschaffen, z.B. das Anschneiden des Reifenprofils mit Rasierklingen.
Garniert wird das Ganze mit einem Auftritt von Steve McQueen, der passionierter Cross-Rennen-Fahrer war. Brown hat auch von dem Hollywood-Haudegen ein paar schöne Bilder eingefangen. McQueen-Fans sollten jedoch nicht hoffen, dass ihr Held viel Screentime abbekommt, denn sein Auftritt hat höchstens den Stellenwert einer Randnotiz in dieser Doku. Insgesamt ist dieser Film vor allem für Motorrad-Fans interessant. Wer Steve McQueen oder zumindest einen Spielfilm sehen will, sollte jedoch die Finger von dieser DVD lassen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist leider alles andere als berauschend, was aber schon im vermutlich billigen Ausgangsmaterial begründet liegt. Das Bild wirkt verwaschen und von Schärfe braucht man gar nicht erst reden. Immerhin gibt es kaum altersbedingte Verschmutzungen zu sehen. Der Ton in Dolby Digital 2.0 ist gut verständlich.
Als Extra gibt es eine handvoll Trailer zum Film.
Fazit:
„Teufelskerle auf heißen Feuerstühlen“ ist eine Motorradfahrer-Dokumentation, die einige interessante Bilder mitbringt, sich zum Glück aber nicht auf reißerische Unfälle versteift, sondern den Fokus auf den Menschen auf der Maschine legt. Für Bike-Fans sicherlich interessant, man darf nur keinen Spielfilm erwarten, wie es das DVD-Cover suggeriert. Die DVD-Qualität ist leider nicht gut.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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85:04 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Teufelskerle auf heißen Feuerstühlen
On any Sunday
Kein Actionfilm, sondern eine Doku mit einem Kurzauftritt von Steve McQueen
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1971 Regie: Bruce Brown Drehbuch: - Darsteller: David Evans, Mert Lawwill, Steve McQueen, John Norman
Label :
WGF Verkaufsstart : 27.05.2010
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