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DVD-Besprechung - Minuscule
Story:
Es dürfte jedem bekannt sein, dass ein Blick auf eine Wiese nur einen Bruchteil von dem zeigt, was dort tatsächlich kreucht und fleucht. Da gibt es fleißige Ameisen, die unbedarfte Picknicker ausrauben, eine Raupe, die auf der Suche nach ihren Lieblingsblättern eine reißende Strömung überwindet und weitere Insekten im Liebestaumel. Und dann sind da noch die Bienen, die keinen Nektar mehr sammeln, sondern stattdessen komplette Honiggläser klauen. Es ist mächtig was los in der Natur.
Meinung zum Film:
„Minuscule“ ist eine Trickserie aus Frankreich, in der reale Bilder mit Animationen von Insekten kombiniert werden. Dabei geht es aber nicht darum, das echte Leben der Krabbeltiere in Szenen zu setzen, sondern nette kleine und witzige Geschichten zu erzählen. Erzählen ist vielleicht ein wenig übertrieben, denn Sprache wird nicht eingesetzt, wohl aber Geräusche, wie melodiöses Summen oder auch mal die eines Rennboliden, wenn eine freche Fliege von Wespen gejagt wird. Gestik und Mimik ergänzen die nonverbale Kommunikation ausgezeichnet.
Im Schnitt dauert eine Episode ca. 5 Minuten und es werden die typischen Lebensbereiche beleuchtet. In der ersten Folge baut eine Spinne sehr fleißig ihr Netz, doch die freche Turbofliege dreht mit ihren Flügeln mächtig auf und reißt ein Loch in das Netz. Um den Schaden zu vergrößern, provoziert sie dann auch noch andere Insekten zu einer Verfolgungsjagd, die direkt durch das eh schon ramponierte Netz führt. Nicht jede der unterhaltsamen Folgen endet mit einem runden Ende. Ähnlich wie bei Monty-Python-Sketchen muss es nicht immer eine klassische Abschlusspointe sein, sondern der Witz liegt hier nun mal in der Mitte der Folgen.
Die Mixtur aus echten Landschaftsbildern und den CGI-Insekten ist sehr schön gelungen. Allein die Soundkulisse ist klasse. Wenn der Zuschauer zu Beginn einer Episode die Augen schließt, könnte er meinen, er säße fernab von jeglicher Zivilisation auf einer Wiese und lausche den Klängen der Natur.
Dann aber hebt sich der Klangvorhang und die krabbelnden und wuselnden Insekten übernehmen mit ihren Geschichten das Kommando. Zu Recht haben die fliegenden und krabbelnden Kameraden diverse Preise wie z.B. den Special Prize of the Jury des Festivals d'animation d'Hiroshima gewonnen.
Digitale Aufarbeitung:
Wie bei Animationsfilmen gewohnt, sieht der computergenerierte Teil sehr gut aus. Kräftige Farben und scharfe Konturen sind daher kein Problem. Ein wenig anders sieht der reale Hintergrund aus, denn hier schleichen sich zeitweise kleinere Schwächen wie z.B. ein leichtes Rauschen ein. Unter dem Strich ist die Optik aber in Ordnung. Der Ton ist stimmig und die diversen Geräusche begleiten das Bild optimal.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
Mit „Minuscule“ kommen unterhaltsame kurze Episoden aus dem Tierreich auf den Bildschirm. Die Animation ist liebenswert ausgefallen und so können große wie auch kleine Zuschauer ihren Spaß mit den Abenteuern haben. Die technische Umsetzung ist gut, aber leider fehlen Extras.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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19 Folgen a ca. 5 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Minuscule
Minuscule - La Vie privee des Inseetes
Hoch geht es her auf Wiesen und Weiden
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Frankreich, 2006 Regie: Thomas Szabo Drehbuch: Thomas Szabo, Helene Giraud Darsteller: -
Label :
EuroVideo
Verkaufsstart : 12.08.2010
Vertrieb :
EuroVideo
Verkaufsstart : 12.08.2010
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