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DVD-Besprechung - Halloween Box 1
Story:
Pupper Master IV:
Ein mächtiger Dämon fürchtet um sein besonderes Geheimnis des Lebens, da eine Gruppe von Wissenschaftlern kurz vor dessen Entdeckung steht. Der üble Geselle entsendet eine Horde von Monsterpuppen um die Menschen zu töten. Der Erfinder Rick Meyers (Gordon Currie) hingegen ist selbst Herr über eine schlagkräftige Truppe von rauflustigen Puppen mit Eigenleben und aktiviert sie zum Kampf gegen das Böse.
Gingerdead Man 2: Nachdem ein Killerkeks scheinbar in die Hölle geschickt wurde, bekommt er auf Umwegen die Möglichkeit erneut ein blutiges Treiben auszuleben. In der Form eines Lebkuchenmannes zieht er seine tödliche Spur durch ein Filmset, in dem ein Horrorfilm gedreht werden soll. Urplötzlich sieht sich die Filmcrew dem wahren Grauen gegenüber.
Zombies Hells Ground: Fünf junge Leute wollen in Pakistan zu einem Rockkonzert. Da ihre Familien sehr traditionell eingestellt sind, erfinden sie Ausreden, um an dem Musikereignis teilzunehmen. In einer Einöde werden sie von Zombies angegriffen und sie müssen flüchten. Zu ihrem Glück können sie entkommen, zu ihrem Unglück begeben sie sich in das Territorium eines irren Killers mit Morgenstern.
Death Factory Bloodletting:
In einer ehemaligen Fabrik soll ein grausiges Event stattfinden. Vor einem ausgesuchten und penibel überprüften Publikum soll ein Mensch live umgebracht werden. In bester Snuff-Manier will sich eine handvoll Perverser am Tod aufgeilen. Doch eine Person will eigentlich nicht, dass ein unschuldiges Opfer stirbt. Diese Person will sich am Mörder eines Kindes rächen. Die Zuschauer werden zu dem geheimen Treffen gebracht und der Vorhang des Grauens hebt sich.
Meinung zum Film:
Die „Halloween Box 1“ beinhaltet, gerecht verteilt, zwei eher witzig skurrile Horrorfilme und zwei eher ernst gemeinte blutige Streifen. Bis zu Halloween ist es zwar noch ein wenig hin, aber Genrefans können sich die Zeit mit dieser Kompilation verkürzen. Es sind sicherlich keine Perlen der Filmgeschichte, aber für einen Abend mit Gleichgesinnten Horror- und Trashfans werden die vier Filme taugen.
Mit „Pupper Master IV“ bekommt der Zuschauer eine Mixtur aus „Die Augsbuger Puppenkiste“ und Horrorfilm geboten. Schräg? Natürlich! Man darf den witzigen Grusel auf keinen Fall ernst nehmen, sondern besser Knabberkram und gekühlte Getränke auf den Tisch stellen. Echte anspruchsvolle Unterhaltung gibt es nicht, dafür geben die Killerpuppen richtig Gas und bekriegen sich mit den dämonischen Kreaturen im Miniformat. Da dies auch nicht unbedingt unblutig stattfindet, gibt es auch glatt eine Freigabe ab 16 Jahren. Der „Gingerdead Man 2“ ist eine nicht minder krude Produktion, in der ein bösartiger Lebkuchenmann aus der Hölle zurückkehrt und der Filmcrew einer Low-Budget-Produktion ans Leben will. Blutig zieht er seine Kreise am Set und er ist scheinbar unzerstörbar. Das klingt nicht nur nach Trash, es ist Trash in Reinkultur. Genrefans werden ihren Spaß haben, andere Filmfreunde werden den Kopf schütteln.
„Zombies Hells Ground“ ist eine eher seltene Filmperle, da dieses Produktion aus Pakistan stammt. Die Umgebung und die Hintergrundmusik sind landestypisch ausgefallen, die Story ist genretypisch dürftig angelegt. Mit wackeligen Kamerafahrten soll Dynamik erzeugt werden und zeitweise schafft es der Streifen auch Spannung aufzubauen. Die Darsteller sind vielleicht nicht immer sattelfest, aber bemüht die teilweise grotesken Szenen zu transportieren. Das Ergebnis ist eine Horrorproduktion, die man sich zumindest einmal ansehen kann. Mit „The Death Factory Bloodletting“ wird dann der ernsthafteste Horrorfilm eingelegt, bei dem die Low-Budget-Produktion versucht, zwei Handlungsstränge sinnvoll zu vereinen. Das gelingt nicht immer und die Story, die sich in einer Mixtur aus Snuff und Wissenschaftshorror bewegt, erhält einige Sinnfehler. Die Effekte sind einfach, dafür sind die Charaktere nicht uninteressant.
Digitale Aufarbeitung:
Vier Filme bringen vier unterschiedliche optische Eindrücke mit sich. Alle Filme, bis auf „Zombies Hells Ground“, sind akzeptabel wenn auch mit kleineren Mängeln in der Bildkörnung. „Zombies Hells Ground“ kommt nicht über VHS-Niveau hinaus. Hinsichtlich des Tons kann den Produktionen zwar kein hohes Niveau attestiert werden, die Sprache aber ist in den Filmen gut verständlich.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
Die „Halloween Box 1“ bietet vor allem den Freunden des schrägen Horrors einen passenden Zeitvertreib. Niveau und Qualität sollten hier nicht gesucht werden, sondern mehr die sinnfreie Unterhaltung auf Low-Budget-Niveau. Die technische Umsetzung der Filme passt sich ihrem Inhalt an und die Ansprüche dürfen hier nicht zu hoch sein. Auf Extras haben die Macher verzichtet.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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Puppet Master IV: 75:51 Minuten
Gingerdead Man 2: 69:07 Minuten
Zombies Hells Ground: 77:41 Minuten
The Death Factory Bloodletting: 86:36
Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Puppet Master IV / Gingerdead Man 2 / Zombies Hells Ground / The Death Factory Bloodletting
Puppet Master IV / Gingerdead Man 2 / Zibahkana / The Death Factory Bloodletting
Trash- und Billig-Horror-Sampler
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA / USA / Pakistan / USA, 1993 / 2008 / 2007 / 2008 Regie: Jeff Burr, Silvia St. Croix, Omar Khan, Sean Tretta Drehbuch: Douglas Aarniokoski, Steven E. Carr, Nuffy Bolding, William Butler, Omar Khan, Pete Tombs Darsteller: Gordon Currie, Chandra West, Ash Adams, Teresa Hill, Michelle Bauer, Pieter Christian Colson, Michael Deak, Bruce Dent, Travis Dixon, Kunwar Ali Roshan, Rooshani Ejaz, Rubya Chaudrie, Haider Raza, Osman Khalid Butt, Noah Todd, Michelle Mousel, David C. Hayes, Claudia Vargas, Jeanna Coker
Label :
Voulez Vous Film
Verkaufsstart : 10.09.2010
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