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DVD-Besprechung - Unfailing
Story:
Mr. Takamura (Thomas Larget) ist der Boss einer mächtigen kriminellen Organisation und veranstaltet jährlich ein tödliches Turnier. Zehn Kandidaten treten an und nur der einzig überlebende Killer wird zum Sieger gekürt. Allerdings ist der Gewinner der letzten fünf Jahre unter den Bewerbern, aber inkognito und jeder fragt sich, wer es denn sein mag. Das Killerspiel beginnt.
Meinung zum Film:
Wenn es nicht schon etliche Filme geben würde, die sich mit tödlichen Turnieren unter Killern befassen würden, dann hätte „Unfailing“ dennoch keine Chance, einem breiten Publikum zu gefallen. Das Ziel des tödlichen Spiels ist bekannt und so darf es am Ende nur einen Überlebenden geben. Die Frage ist natürlich, wie gut die Inszenierung diesen Countdown darstellen kann. In diesem Fall gibt es zehn Kandidaten, die sich durch mehrere Level überleben müssen, unter denen einer „Flint“ ist, der die letzten fünf Turniere gewann und als die rechte Hand des Veranstalters Mr. Takamura fungiert.
Es ist schon merkwürdig, wenn vor der ersten großen Prüfung die Kandidaten über Vertrauen reden, obwohl sie wissen, dass sie in den weiteren Leveln sich gegenseitig abmurksen werden. Solche Dialoge taugen nicht unbedingt dazu das Gesamtszenario glaubwürdig zu machen. Die Handlung ist sehr spannungsarm ausgefallen und die Laufzeit mit über 100 Minuten deutlich zu hoch. Leider werden die Ballereien und Actionsequenzen so dicht präsentiert, dass es fast schon unübersichtlich wirkt. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass die zehn Protagonisten zu keinem Zeitpunkt als Identifikationsfiguren angesehen werden können. Niemand kann sich abheben. Zwar werden während des Films einige persönliche Hintergründe aufgedeckt, doch das reicht nicht aus, um die fade Handlung schmackhaft zumachen. Die meisten Personen, die im Film auftauchen, präsentieren sich als freizügiges Kanonenfutter. Da wird keine Deckung gesucht und heldenhaft lassen sich die bösen Buben reihenweise umnieten.
Hinzu kommen noch handwerkliche Ungeschicke, die auf einen bemühten Amateurfilmer schließen lassen, der ein wenig den Blick für das Wesentliche verloren hat. Vielleicht hat sich Davy Sihali ein wenig zu sehr auf die kleineren CGI-Effekte konzentriert, die sowohl Blut, als auch Mörtelwölkchen von den Treffern in Wänden zeigen. Im Gegenzug „wandern“ stehende Personen von der einen Kameraeinstellung zur nächsten um einen halben Meter. Alternativ stehen sich zwei Kontrahenten am Fuße einer Mauer gegenüber, um im nächsten Moment die komplette Location zu wechseln und auf einer riesigen Terrasse zu stehen.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist sehr unterschiedlich ausgefallen. Die Nahaufnahmen in Innenräumen sind scharf und verfügen über eine kräftige Farbe. Geht es dann nach draußen oder in Szenen, bei denen viel Hintergrund gezeigt werden soll, dann wird das Bild farblich stumpf und grau und die Bildschärfe verliert sich bis hin zu deutlichen Unschärfern und grober Körnung. Der deutsche Ton ist etwas dumpf ausgefallen und die Dialoge wirken etwas künstlich. Bei den vielen Schießereien kommt kein knalliges Donnerwetter auf.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
„Unfailing“ tritt mit Anspruch an und läst diesen dann vollends vermissen. Alles auf die Action-Karte zu setzen hat sich als ein Fehler erwiesen und so ergibt sich ein in die Länge gezogener Einheitsbrei. Blutig ja, aber die unterhaltsamen Elemente fehlen merklich. Die technische Ausstattung ist unterdurchschnittlich.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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102:36 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Französisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Unfailing
Unfailing
Viel Feind, viel Ehr, viel Murks
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Frankreich, 2008 Regie: Davy Sihali Drehbuch: Marie Gautier, Davy Sihali Darsteller: Frank Tryong, Emilie De La Perriere, Pier Gaudin, Laetitia Lopez, Marie Botti
Label :
Movie Power Verkaufsstart : 19.10.2010
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