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DVD-Besprechung - Panic Air - Der Tod fliegt mit
Story:
Für Flugkapitän John Prescott (Jack Wagner) hätte es ein Routineflug von Sidney nach Los Angeles werden sollen, bis zu einem Funkspruch von der Flugsicherung. Die teilt ihm mit, dass ein Attentäter einen Sprengsatz in die Maschine geschmuggelt hat. Über den Wolken macht er sich an die Suche nach der Bombe, die binnen einer Stunde explodieren soll. Mit den Ratschlägen eines Sprengexperten (Ernie Hudson) will Prescott die Gefahr entschärfen, doch dann wird es noch komplizierter, denn die Bombe beinhaltet ein Nervengas das 100 Mal stärker ist als das, was in der Tokioter U-Bahn viele Menschen das Leben kostete. Und die Stunde läuft bald ab.
Meinung zum Film:
Mit „Panic Air“ kommt auf den Zuschauer eine TV-Produktion aus dem Jahr 2000 zu, die zwar souverän von Regisseur Armand Mastroianni inszeniert wurde, aber nicht viel Neues anbietet. Mastroianni arbeitet überwiegend für das Fernsehen und man merkt, dass er gute Arbeit abliefern möchte. In „Panic Air“ dirigiert er ein Spannungszenario bei dem eine Bombe mit Nervengift an Bord eines Flugzeuges von Sidney nach Los Angeles für den notwendigen Kick sorgen soll. Der Zuschauer wird von Beginn an über die Motive des Täters aufgeklärt und so hat das Publikum, im Gegensatz zu den Protagonisten, vollen Durchblick.
Ähnliche Filmmotive gab es schon des Öfteren und das war Drehbuchautor Matt Dorff auch offensichtlich klar. Um die Spannung zu erhöhen lässt er den Menschen in der Passagiermaschine nicht einfach beliebig Zeit, nach der Bombe zu suchen, sondern er setzt sofort ein 60-Minuten-Frist. Das zieht die Spannung ein bisschen nach oben und es wird auch nicht stundenlang gerätselt, wer der Attentäter ist und seine Beweggründe sind schnell entlarvt und werden auch ernst genommen. Nach einer halben Stunde sind die Fronten geklärt und während sich die einen um die Bombe kümmern, versuchen die anderen den Täter in Sydney zu erwischen.
Jack Wagner („Fashion Affairs“) wurde zwar mit der Hauptrolle als Flugkapitän John Prescott betraut, aber die Rollenverteilung ist doch eher gleichmäßig ausgefallen. Als Prescott obliegt es ihm, nach dem Sprengsatz zu suchen. Christine Elise („Body Snatchers - Angriff der Körperfresser“) übernimmt als Co-Pilotin das Ruder und übernimmt eine Art von Vermittlung zwischen Helfern vom Boden und Pilot. Die Dialoge wirken bekannt und sorgen für keine Überraschungen. Für den Film spricht aber, dass nicht dümmlich dahin geschwätzt wird, sondern alles glaubhaft wirkt. Nur eben schon bekannt. Und dann sind da noch die Flugaufnahmen von außen, die man ohne große Mühen als Trickaufnahmen erkennen kann.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist nicht unbedingt das, was man von einer DVD erwarten darf. Die Farben wirken insgesamt blass und der Weiß-Wert ist zu hoch. Es entsteht ein optischer Einheitsbrei. Die Bildschärfe ist durchschnittlich und bei Großaufnahmen ist ein Bildrauschen erkennbar. Der Ton liegt im Format Dolby Digital 2.0 vor und für das Format hört sich das Geschehen ganz passabel an. Dialoge und Nebengeräusche wirken harmonisch.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
„Panic Air“ leidet an dem Fakt, dass diese Story ein Aufguss ist. Es gibt einfach keine Überraschungen, trotz einer sehr geradlinigen Regiearbeit. Das Bild liegt auf VHS-Niveau, lediglich der Ton kann sich hören lassen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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87:35 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Panic Air
Nowhere to land
Kommt ne Bombe geflogen
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA/Australien, 2000 Regie: Armand Mastroianni Drehbuch: Matt Dorff Darsteller: Jack Wagner, Christine Elise, James B. Sikking, Mark Lee, Ernie Hudson
Label :
3L
Verkaufsstart : 21.10.2010
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