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DVD-Besprechung - Bad Biology
Story:
Jennifer (Charlee Danielson) ist sexhungrig und stets auf der Suche nach der befriedigenden Erfüllung ihres Triebs. Kein Wunder, denn sie hat zwar eine an sich normale Vagina, aber nicht weniger als sieben Kitzler die allesamt stimuliert werden wollen. Leider ist Jennifer dadurch beim Sex manchmal etwas zu impulsiv und da kann der eine oder der andere Liebhabe mal sein Leben lassen. Batz (Anthony Sneed) hingegen hat einen durch Wachstumshormone mutierten Penis, der ihm große Schwierigkeiten bereitet. Dieser hat nämlich ein eigenes Bewusstsein entwickelt und will ständig Sex. Durch ein Fotoshooting wird Jennifer auf Batz aufmerksam und beschließt den jungen Mann mal näher kennen zu lernen.
Meinung zum Film:
Frank Henenlotter („Basket Case“) hat wieder nach dem Regiestuhl gegriffen und mit „Bad Biology“ ein recht merkwürdiges Werk abgeliefert, dass sich nur schwerlich in ein Genre einordnen lässt. Da ist die junge Jennifer, die über sieben Kitzler verfügt und einem schier unbändigen Sextrieb nachgeht. Von ihrer Vagina geht keine Gefahr aus, dafür vergreift sie sich selbst gern an ihren Liebhabern, vornehmlich unabsichtlich. Das spricht ein wenig für das Metier des Sexthrillers. Und dann ist da Batz, der als kleiner Junge unter seinem kleinen Penis litt. Über Jahre hinweg versorgte er diesen dann mit Wachstumshormonen und Drogen und so entstand ein Glied von rund 80 cm Länge mit einem dynamischen Eigenleben und einem eigenen Verstand. Das passt dann eher in den Nonsense-Bereich.
Jennifer und ihre sieben Kitzler bestimmen die erste Filmhälfte und sie erklärt dem Zuschauer aus dem Off, wer sie ist und was sie mit ihrem unnatürlichen Geschlechtsorgan schon erlebt hat. Natürlich nutzt Henenlotter diese Filmphase für einige Sexszenen, denen in der zweiten Filmhälfte die Steigerung zu einer völligen Absurdität gegönnt wird. Hier steht allerdings dann Batz im Mittelpunkt, denn ungefähr zur Hälfte des Films tritt Jennifer in den Hintergrund und Batz und sein Monsterpenis haben ihre Auftritte. Und es wird wirklich schräg. Da ist z.B. seine Masturbationsmaschine, die man gesehen haben muss, denn über eine Kettenantrieb wird ein riesiger Zylinder betrieben, der das gute Stück bis zur Ohnmacht bearbeitet.
Und wer den über 60 Minuten dauernden Orgasmus eines Callgirls, das mit Batz im Bett war, schon für übertrieben hält, der sollte die „Eigenmächtigkeiten“ des riesigen „Besten Stücks“ mal abwarten. Bei soviel Sex kann leicht geglaubt werden, dass das Schmuddelfilmgenre seine Auferstehung erlebt, doch die Erotik bleibt hier völlig auf der Strecke, da nützt auch der eine oder andere Busen oder Venushügel nichts. Von der einen Seite gibt’s Keile, bis der selbst der Arzt nicht mehr helfen kann, von der anderen Seite eine Penetration der skurrilsten Sorte. Die Stop-Motion-Trickeffekte sind schlecht und die extremen Sexualorgane der beiden Hauptdarsteller könnten künstlicher nicht aussehen. Einzig einige Monologe von Batz sind witzig und das ist etwas wenig für einen kompletten Film. Drei Schnitte mussten angebracht werden, damit der Film hier auf den Markt kommen darf.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild zeigt sich in einem guten Farbgewand und die Farbintensität ist auch nicht zu stark ausgefallen. Die Bildschärfe und der Kontrast sind weitgehend ordentlich, wobei ein permanentes Rauschen dies ein wenig einschränkt. Der Ton kann sich hören lassen und bietet einige Details, wobei leider die Rears deutlich zu kurz kommen.
Extras sind nicht vorhanden.
Fazit:
An „Bad Biology“ sollten sich nur hartgesottene Filmfreaks heranwagen, denen extrem skurrile Ideen und eine sehr zurückhaltende Regie nichts ausmachen. Das ist schon sehr grenzwertig, was Regisseur Frank Henenlotter seinem Publikum zumutet. Technisch ist die DVD o.k..
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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80:42 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Bad Biology
Bad Biology
Ein Film zum Kopfschütteln
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2008 Regie: Frank Henenlotter Drehbuch: R. A. Thornburn, Frank Henenlotter Darsteller: Charlee Danielson, Anthony Sneed, Mark Wilson, Ginger Starr, Tom Kohut
Label :
Epix
Verkaufsstart : 29.10.2010
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