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Blu-ray-Besprechung - Sorority Row - Schön bis in den Tod

Story:
Eine Gruppe von Studentinnen verbindet ein dunkles Geheimnis, denn vor einigen Monaten ging ein fieser Streich gegen einen Mitstudenten völlig daneben. Bei dem Streich kam eine von ihnen ums Leben und die Umstände ihres Todes führten dazu, dass alle Zeugen des tödlichen Zwischenfalls einschließlich des Verursachers die Leiche verschwinden ließen. Doch plötzlich taucht ein eiskalter Killer auf, der von dem Vorfall zu wissen scheint und den Tod des Mädchens rächen will. Ein mörderisches Katz- und Mausspiel beginnt.

Meinung zum Film:
„Sorority Row“ ist das Remake eines Slashers aus den 80er Jahren, der allerdings hierzulande keine große Beachtung fand. Um den Aspekt der Innovation kann es schon nicht gut bestellt sein, wenn ein solcher Nischenfilm hervorgezogen wird, um daraus einen erneuten Aufguss zu machen. Herausgekommen ist ein typischer Teenie-Slasher, der alle Klischees des Genres in sich vereint und wirklich nichts Neues zu bieten hat. Und wer glaubt, dass ihm das Gerüst der Story so bekannt vorkommt, der erinnere sich an „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“. Es bleibt dabei, dass der Zuschauer sich von einer Akteurin nach der anderen verabschiedet, da diese dem unheimlichen Mörder zum Opfer fällt.  

Man darf aber attestieren, dass „Sorority Row“ für dieses Genre solide inszeniert wurde und man auch vor heftigeren Effekten nicht ausgewichen ist. Vielleicht war dies ja ein Entscheidung der Vernunft, um wenigstens die Filmfreunde der etwas härteren Gangart für den Streifen zu begeistern. Handwerklich ist der Film in Ordnung und es gibt abwechslungsreiche Kameraeinstellungen, die für eine gewisse Dynamik im Geschehen sorgen. Die Sets sind genretypisch ausgesucht worden. Und da bekanntlich der Sex verkauft, gibt es auch reichlich hübsche Mädels zu sehen. Natürlich sind sie auch passend gekleidet und es gibt ordentlich Haut und Figur zu sehen.  

Mit der Rolle der Fakultätsleiterin wurde keine geringere als Carrie Fisher betraut, der die Filmfans ihre Rolle als Prinzessin Leia aus „Krieg der Sterne“ noch heute huldigen. Der Zahn der Zeit ist zwar nicht an ihr vorüber gegangen, doch ihre kurzen Szenen spielt sie gewohnt souverän. Der zweite bekannte Name ist der von Rumer Willis, die als Tochter von Bruce Willis („Die Hard“) einen großen Namen trägt. Ob der Weg über diese Art von Slasher der richtige Weg ist, sei mal dahin gestellt, doch immerhin wird sie nicht als freizügiges Girlie verheizt, sondern spielt eine eher brave Rolle.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der Blu-Ray hätte durchaus besser ausfallen dürfen. Die Farben sind eine Spur zu schwach ausgefallen, was dem Bild die Strahlkraft nimmt und die Schärfe nicht so akzentuiert, wie es notwenig wäre. Bei Nahaufnahmen ist diese gut, doch die Tiefenschärfe kann da nicht mithalten. Der Ton ist gut und bei der teilweise fetzigen Hintergrundmusik kommen dann auch alle Boxen zum Klingen. Bei Nebengeräuschen wird diese Auslastung etwas zurückhaltender.  

Die Extras wurden mit deutschen Untertiteln zum besseren Verständnis versehen. Das erste Extra (10 Minuten) bringt ein paar Hintergrundinfos zu den Mädels und einen kleinen Einblick in die Dreharbeiten. Die nächsten 13,5 Minuten sind dem „Kleinen Einmaleins des Horrorfilms“ gewidmet. Hier wird erklärt, wie sich die Filmschaffenden an den Klischees des Slashermovies orientiert haben, um „Sorority Row“ zu realisieren. Es folgen geschnittene Szenen (6,5 Minuten) und die gewohnt witzigen Outtakes (ca. 5 Minuten), in denen die Szenen verpatzt wurden. In „Der Killer schlägt zu“ können noch mal alle Morde separat angesehen werden, was dann immerhin eine Laufzeit von 10 Minuten umfasst. Der deutsche Trailer und der Originaltrailer bilden den Abschluss des Bonusmaterials.

Fazit:
„Sorority Row“ ist ein Slasher von der Stange, der zwar keine Neuigkeiten mit sich bringt, aber auf einem guten Niveau produziert wurde. In den 80er Jahren hätte der Film vielleicht viele Freunde gefunden, aber hier und jetzt reicht es nicht aus. Das Bild der Blu-ray hat kleinere Schwächen, doch die Extras können sich sehen lassen.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
2,40:1
2,40:1
101:12 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
DTS-HD  Master Audio 5.1
DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch
DTS-HD  Master Audio 5.1
DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • Am Set
  • Das kleine Einmaleins des Horrofilms
  • Entfallene Szenen
  • Outtakes
  • Der Killer schlägt zu
  • Trailer
Sorority Row - Schön bis in den Tod   - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Sorority Row
Sorority Row

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Ein Slasher ohne Innovation, aber mit filmischen Handwerksgeschick


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009
Regie:
Stewart Hendler
Drehbuch:
Josh Stolberg, Pete Goldfinger
Darsteller:
Briana Evigan, Leah Pipes, Rumer Willis, Jamie Chung, Carrie Fisher

Label Deutschland :
Concorde Film
Verkaufsstart Deutschland :
18.11.2010