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DVD-Besprechung - Eiskalt
Story:
Der erfolgreiche Tourismus-Geschäftsmann John Majors (Lee Majors) plant ein schneereiches Ski-Resort in Alaska zu übernehmen und sichtet die Anlagen. Beim Personal fällt ihm sofort der smarte Rick (Jason London) auf und er bietet ihm prompt eine Führungsposition an. Leider gefallen Majors aber Ricks Freunde und Kollegen ganz und gar nicht. Er hält nichts von den partyfreudigen Touristenbetreuern und feuert sie kurzerhand. Er will den gesamten Ferienort seiner Firmengruppe angleichen und mit aalglatten Mitteln den Urlaubern das Geld aus der Tasche ziehen. Doch die Solidarität lebt und die mit Majors auftauchenden Investoren sollen kalte Füße bekommen. Der Widerstand beginnt.
Meinung zum Film:
Die Winterkomödie „Eiskalt“ aus dem Jahr 2001 kann in der bevorstehenden kalten Jahreszeit ein wenig für Heiterkeit im geheizten Wohnzimmer sorgen. Der Film ist kein echter Brülle, dafür ist er ordentlich umgesetzt worden. Die Handlung bietet sicherlich nichts Neues und so bekommt ein Feriendorf in Alaska einen neuen Besitzer, der die Nase ein wenig zu hoch hält. Seine neuen Ideen rütteln die Dinge gehörig durcheinander. Ausgerechnet die Tochter des neuen Bosses ist dann auch noch die verflossene Flamme des Hauptdarstellers, die mitten im Umbruch auftaucht. Nebenbei sind seine Kumpels eine echte Chaotentruppe, die gern Partys feiern und für jeden fiesen Streich gut sind.
Die Gags sind nett bis zotig, dafür ist die Handlung so simpel, dass es fast schon scheppert. Da wollen die vom bösen Kapitalisten entlassenen Helden den Verkauf ihres Ferienortes dadurch sabotieren, indem sie auf Snowboards mit heruntergelassenen Hosen die Investoren verschrecken wollen. Das Drehbuch sorgt natürlich dafür, dass dieser Plan aufgeht. Die Romanze von Hauptfigur Rick geht fast vollkommen unter und hat zudem einen schalen Beigeschmack. Rick hat nach der Trennung von Anna lange gelitten und sie ausgerechnet in Alaska wieder zu sehen, wirft ihn fast aus der Bahn. Nachdem er dann feststellen muss, dass sein Rivale um Annas Gunst, ihr langjähriger Freund Barry, im Rollstuhl sitzt, gibt er sie großherzig frei. Das ist etwas zu melodramatisch und haat der Film auch nicht verdient.
Bei den Schauspielern war im Produktionsjahr 2001 der Name Lee Majors („Ein Colt für alle Fälle“) noch so ziemlich der bekannteste in der Filmbesetzung. Als fieser Investor spielt er einen herrlichen Großkotz, der meint mit seiner Firma der Nabel der Welt zu sein. Zufällig ist in der Zwischenzeit Zach Galifianakis durch die Hochzeitskomödie „Hangover“ vielen Zuschauer ein Begriff und in „Eiskalt“ konnte er schon zeigen, dass er der richtige Mann für skurrile Gags ist. Jason London („God’s Army IV – Die Apokalypse“) kann als Hauptdarsteller leider nicht so punkten, da er recht blass bleibt und man ihm seine Figur nicht so recht abnehmen will. Gut, dass da noch ein paar andere Mimen sind, die es schaffen diese Schwäche zu überspielen u.a. die blonde Schwedin Victoria Silverstedt („Beach Movie“), die als vollbusige Inga vollen Einsatz zeigt.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild sieht gut aus und hat auch bei den vielen hellen Außenaufnahmen im Schnee keine wirklichen Schwächen. In wenigen dunkleren Szenen kann zwar bei genauem hinsehen ein leichtes Rauschen erkannt werden, doch letztlich fällt es kaum auf. Die Bildschärfe ist gut und dies gilt auch für den Kontrast. Der Sound ist leicht unausgewogen, da beim Score etwas stärker aufgedreht wird, doch die Einbeziehung aller Lautsprecher macht das wieder wett.
Der Blick hinter die Kulissen (deutsche Untertitel) fällt mit knapp über 5 Minuten etwas kurz aus, zumal dieser zusammen mit den Darstellerinfos ein recht dürftiges Bonusmaterial bildet.
Fazit:
„Eiskalt“ bietet abwechslungsreiche und komische Unterhaltung, wenn auch keine neuen Komödienaspekte. Die Handlung ist einfach und die Scherze sind nicht zu derbe ausgefallen. Genau das richtige für Zwischendurch. Bild und Ton sind gut, lediglich die Extras sind sehr mager ausgefallen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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86:25 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Hinter den Kulissen
- Darstellerinfos
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Eiskalt
Eis kalt
Nette Gags, laue Story, einfache Unterhaltung
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2001 Regie: Brendan Malloy, Emmett Malloy Drehbuch: Jon Zack Darsteller: Jason London, Lee Majors, Willie Garson, Zach Galifianakis, A.J. Cook
Label :
Constantin Film
Verkaufsstart : 04.11.2010
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