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DVD-Besprechung - Company K
Story:
Joseph Delaney (Ari Fliakos) war während des 1. Weltkriegs bei einer Einheit der Marines. In den 30-er Jahren schreibt er ein Buch über seine Erlebnisse während der Ausbildung der Fronteinsätze und arbeitet so seine Vergangenheit auf.
Meinung zum Film:
„Company K“ wurde produziert, geschrieben und gedreht von Robert Clem. Sein Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von William March („Böse Saat“). Roman und Film handeln von einem 1. Weltkriegsveteran, der sich in den 30-er Jahren an seine Zeit bei einer Marines-Einheit und seinen Erlebnissen während des 1. Weltkriegs erinnert.
Der Film ist episodenhaft aufgebaut. Er beginnt mit der Ausbildung Delaneys, die natürlich wenig angenehm verläuft, was nicht zuletzt an seinem äußerst strengen Ausbilder liegt. Der Kriegseinsatz Delaneys beginnt spät gegen Ende des Krieges: 1918 verschlägt es seine Einheit ausgerechnet nach Verdun in Frankreich, wo ein verheerender Stellungskrieg tobte, der enorme Menschenopfer forderte, aber für die Kriegsparteien wenig bis gar keinen Raumgewinn brachte. Die Schrecken dieses Stellungskrieges werden im Film überzeugend und eindringlich dargestellt. Das Gleiche gilt für mehr oder weniger sinnlose Aktionen, wie z.B. die nächtliche Suche nach deutschen Maschinengewehrposten, die eigentlich nur Menschenopfer kostet und gemessen an der Gefahr keinen echten Nutzen bringt.
Eine echte Beziehung zur Hauptperson Delaney baut der Zuschauer während des Films nie richtig auf. Das kann aber durchaus verschmerzt werden und es verdeutlicht, dass sich „Company K“ mehr auf die Schrecken des Krieges im Allgemeinen konzentriert. Die Episodenhaftigkeit des Films ist es dann auch, die dafür sorgt, dass es nie langweilig wird. Mal wird der Zuschauer Zeuge des Vorfalls mit einem Rekruten, der seinen Vorgesetzten ermordet und dann geht es um die geplante Erschießung von deutschen Kriegsgefangenen. Mehrere Male wird auch das Thema „Kriegspropaganda“ der Medien thematisiert und wie Soldaten auf beiden Seiten der Front darauf hereinfallen. Insgesamt ist „Company K“ ein kleines, aber beeindruckendes Kriegsdrama, das man sich ruhig mal ansehen sollte.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild befindet sich qualitativ auf nur durchschnittlichem Niveau. Die Schärfe ist nicht wirklich schlecht, zuweilen wirkt es jedoch etwas verwaschen. Auch der Kontrast ist ein wenig schwach und die Farbgebung fällt nicht durch Knalligkeit auf. Beim deutschen Ton in Dolby Digital 2.0 fällt auf, dass die Gespräche im Vergleich zu den Sounds etwas zu leise abgemischt sind, so dass hier öfters nachreguliert werden muss. In einigen Szenen ist die deutsche Fassung nicht lippensynchron, unklar ist, ob es Mastering-Probleme gab oder ob die deutschen Sprecher (die im übrigen nicht immer professionell klingen) teilweise Murks gemacht haben.
An Extras gibt es zum einen 6 Minuten Deleted Scenes, die durchaus einen Mehrwert liefern und ruhig im Film hätten verbleiben können. Weiter geht es mit einer rund 15-minütigen Dokumentation über das Buch, den Film und den Einsatz der Amerikaner im 1. Weltkrieg im Allgemeinen. Des Weiteren lässt sich beim Hauptfilm noch ein Audiokommentar von Robert Clem hinzuschalten, der Interessantes über die Hintergründe seines Films zu berichten weiß. Alle Extras kommen ohne Untertitel daher, so dass des Englischen nicht mächtige in die Röhre gucken. Abgeschlossen werden die Specials mit 2 Trailern und einem TV-Spot.
Fazit:
„Company K“ zeigt eindrucksvoll die Schrecken des Krieges, hier in Form des 1. Weltkriegs. Die Hauptperson führt sich und die Zuschauer episodenhaft an seine Erinnerungen während seiner Zeit in Verdun zurück. Die DVD-Bild-Qualität ist durchschnittlich, beim deutschen Ton gibt es Probleme mit der Geräusche-Abmischung.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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98:17 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Trailer/TV-Spot
- Deleted Scenes
- Audiokommentar mit Regisseur Robert Clem
- Dokumentation
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Company K
Company K
Kleiner, episodenhafter Film über die Schrecken des Krieges mit großer Wirkung
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2004 Regie: Robert Clem Drehbuch: Robert Clem Darsteller: Ari Fliakos, Terry Serpico, Steve Cuiffo, Joe Delafield, Rik Alan Walter
Label :
WGF Verkaufsstart : 02.12.2010
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