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DVD-Besprechung - Freche Mädchen 2
Story:
Mila (Emilia Schüle), Kati (Henriette Nagel) und Hanna (Selina Shirin Müller) handeln sich in der Schulfreizeit in den Bergen einen Haufen Ärger ein. Während sich Mila und Kati nach München absetzen um Kati ein professionelles Fotoshooting zu ermöglichen, versucht Hanna die Beiden zu decken und gerät in das Kreuzverhör vom Mathepauker (Armin Rohde). Doch damit ist es nicht genug, denn Ungemach kommt auch in der Heimat auf, denn Milas Freund Markus (Jonathan Beck) wird von ihrer Erzfeindin Vanessa (Christian Pfeifer) angebaggert. Den größten Stress gibt es aber bei Hanna im Tonstudio, da sie nicht ihren Stil singen darf, sondern Popgrößen nachträllern soll. Eine echte Belastungsprobe für die drei Freundinnen.
Meinung zum Film:
Mit „Freche Mädchen 2“ kam 2010 die Fortsetzung des Girliefilms ins Kino und erscheint nun auf DVD. Zwei Jahre sind vergangen und die Mädchen sind nun waschechte Teens mit all den Sorgen und Nöten die Jugendlichen so durchmachen müssen. Probleme in der Schule, Eifersüchteleien durch unbedarfte Jungs und der scheinbar unumgängliche Krach in Freundschaften, all dies kommt auf den Zuschauer zu. Im Prinzip wird, hinsichtlich des Inhaltes der Story, nicht viel geboten. Es ist der Alltag der geboten wird und davon hat man ja eigentlich selbst genug. Doch die prominent besetzten Nebenrollen machen diesen Alltag zu einem besonderen.
Als Mathepauker Rumpelstilzchen wird Armin Rohde („666 – Trau keinem mit dem Du schläfst“) ins Rennen geschickt. Tom Gerhardt („Hausmeister Krause“) versucht seinen etwas überambitionierten Kollegen etwas zu dämpfen und mit Hilfe von Obstler wird dieser auch tatsächlich ruhiger. Sicherlich ist es ein wenig schwierig Tom Gerhardt den Lehrer Nickel abzunehmen, denn durch das Comedy-Fach ist er als Dackelfan und Hausmeister beim Publikum sehr festgelegt. Dennoch klappt es. Ebenfalls im Film zu entdecken sind Barbara Schöneberger („Der Räuber Hotzenplotz“) und Anke Engelke („Ladykracher). Sie hatten offensichtlich bei den Dreharbeiten ihren Spaß, denn ihre Charaktere sind überzeugend und frisch gespielt.
Der Film hat zwar keine Altersbeschränkung, dennoch dürfte er eher etwas für Zuschauer ab ca. 10 Jahren sein. Und bei denen wird auch eher das weibliche Publikum dem Geschehen auf dem Bildschirm etwas abgewinnen können. Für jüngere Zuschauer sind die gezeigten Themen etwas zu reifer und der kindliche Klamauk, der die Jüngeren zum Juchzen bringen könnte ist hier nicht vorhanden. Auch der Humor ist etwas reifer und sehr Themen bezogen: Eifersucht, Scheidung, Streitereien und Gesangskarriere passen in einen etwas älteren Zuschauerkreis, den sich der Film auch verdient hat. Er ist eine Art Vorstufe zu „Mädchen Mädchen“, wobei „Freche Mädchen 2“ nicht versucht diesem bekannten Vorbild nachzueifern.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild präsentiert sich in recht ausgewogenen Farben die dem Geschehen einen recht realistischen Anstrich geben. Leider wurde es mit der Helligkeit nicht ganz so genau genommen und so wirken helle Flächen leicht blendend, ohne allerdings auf andere Farben Einfluss zu nehmen. Vor allem fällt dies bei Außenaufnahmen auf. Die Bildschärfe hingegen ist in Ordnung. Der dts-Sound bietet im Vergleich zwischen den Dialogen, den Nebengeräuschen und dem Score ein ausgewogenes Verhältnis. Leider wird der räumliche klang nicht ganz ausgereizt und es hätte mehr und detailreicher sein dürfen.
Das Making Of (5 Minuten) ist eher ein Werbeclip mit erklärendem Charakter als ein Making Of und der Informationsgehalt zur Entstehung des Films geht gegen Null. Im nächsten Extra (rund 4,5 Minuten) gibt es kurze Infos zur Filmmusik. Mit rund 13 Minuten sind die Interviews ein recht großer Themenblock und endlich gibt es mal etwas Informatives zu erfahren, gegenseitiges Schulterklopfen inklusive. Danach folgen dreieinhalb Minuten mit geschnittenen Szenen, die dann aber auch nicht so interessant sind, ebenso wie der alternative Filmbeginn (3,5 Minuten). Der Blick hinter die Kulissen (4 Minuten) ist recht unterhaltsam und die Darstellerinfos bieten die bekannten informativen Texttafeln.
Fazit:
„Freche Mädchen 2“ ist ein netter Film über das Erwachsenwerden und den ersten ernsthaften Liebeleien. Der Humor ist nicht überzogen und der Film hat erstklassige Nebendarsteller. Die Hauptdarstellerinnen sind sympathisch. Die technische Umsetzung ist in Ordnung, nur die Extras sind etwas werbelastig.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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2,35:1
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92:19 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Deutsch DTS 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Making Of
- Die Musik der frechen Mädchen
- Interviews
- Deleted Scenes
- Alternativer Anfang
- Blick hinter die Kulissen
- Darstellerinfos
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Freche Mädchen 2
Freche Mädchen 2
Tennies in der Krise
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Deutschland, 2010 Regie: Ute Wieland Drehbuch: Maggie Peren, Bianka-Minte König (Roman) Darsteller: Emilia Schüle, Henriette Nagel, Selina Shirin Müller, Jonathan Beck, Vincent Bruder, Armin Rohde, Tom Gerhardt, Anke Engelke, Barbara Schöneberger
Label :
Constantin Film
Verkaufsstart : 13.01.2011
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