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DVD-Besprechung - Jonas und der verwunschene Schatz
Story:
Jonas stammt aus einer edlen Familie, die während der osmanischen Besatzung mit dem Pascha freundschaftliche Beziehungen pflegte. Als die Besatzer den Rückzug antreten mussten, gingen auch der kleine Jonas und sein Vater mit in das osmanische Reich, da sie in der Heimat als Kollaborateure galten. Als sein Vater in der Fremde stirbt, tritt Jonas seine Rückeise nach Hause an. Hier muss noch der Schatz des Paschas auf seinem Familienbesitz liegen und diesen sowie auch das Land möchten sich gern die neuen Herrscher einverleiben. Jonas muss aufpassen, doch die alte Cafrinka und ihr Mündel Sofie stehen ihm zur Seite.
Meinung zum Film:
„Jonas und der verwunschene Schatz“ ist ein Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1985 und ist einfacher gezeichnet als die konkurrierenden Disneyproduktionen. Dennoch hat diese Trickfilmumsetzung viele optische Details zu bieten und kann neben dieser Vielfalt auch eine sehr annehmbare Geschichte anbieten. Sie ist sogar historisch angehaucht und beginnt mit der Herrschaft der Osmanen im Osten Europas. Es gibt sogar einen Ansatz von Völkerverständigung, doch dies ist ein Beiwerk, denn die Suche nach dem Familienbesitz von Jonas rückt stetig in den Mittelpunkt der Handlung.
Die Figuren sind nett gezeichnet und schnell wird der kleine Zuschauer mit den Charakteren warm. Jonas ist ein junger Mann, der wieder seinen Familiensitz aufbauen möchte und sich zunächst einem Trümmerhaufen gegenüber sieht. Die magische Frau Cafrinka sieht aus wie Madame Mim aus dem Disneyfilm und ist ebenso herzensgut und klug. Das ist zwar ein wenig kopiert, aber in einer ordentlichen Variante und somit akzeptabel. Im Original des Titels ist von einer Szaffi die Rede, die in der deutschen Synchronisation zur Sofie wird und Jonas nach seiner Rückkehr in die Heimat als verwunschene Katze vorstellig wird.
Die bösen Adeligen gieren nach dem Land von Jonas Vorfahren und versuchen alles, um es ihm abzuluchsen. Sie versuchen die übelsten Tricks, doch das Gute muss natürlich gegen das Böse obsiegen. Stilistisch werden die fiesen Schergen dann folgerichtig auch hässlich dargestellt und die netten Menschen sympathisch und gut aussehend. Für die kleinen Zuschauer ergibt sich dadurch eine einfache Orientierung bei den Filmfiguren. Der Filmtitel ist allerdings ein wenig irreführend, denn der Schatz ist eher verschwunden oder verborgen und nicht verwünscht. Es lastet kein Fluch auf ihm.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild wurde gut überarbeitet und es sind keine merklichen Fehler zu erkennen. Es gibt keine Blitze oder sonstige altersbedingten Störungen. Der Ton hört sich gut an und die Dialoge sind gut verständlich. Und wenn jemand hinter einer Tür spricht, dann hört sich dies auch tatsächlich so an. Sogar auf solche Feinheiten wurde geachtet.
Als Extra liegt der Film in der Vollbildfassung vor.
Fazit:
„Jonas und der verwunschene Schatz“ ist ein netter Zeichentrickfilm aus den 80er Jahren, der sowohl kindgerecht als auch anspruchsvoll ist. Die klare Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere macht den Kindern die Orientierung hinsichtlich der Sympathiepunkte leicht. Die technische Umsetzung von Bild und Ton sind gut.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,66:1
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69:56 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Jonas und der verwunschene Schatz
Szaffi
Unterhaltsamer Zeichentrick aus der alten Schule
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Ungarn/Kanada/Deutschland, 1985 Regie: Attila Dargay Drehbuch: Attila Dargay, Joszef Nepp, Joszef Romhanyi, Mor Jokai (Roman) Darsteller: -
Label :
WGF Verkaufsstart : 07.01.2011
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