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DVD-Besprechung - Der rasende Gockel
Story:
Stroker Ace (Burt Reynolds) ist ein begnadeter Rennfahrer, doch sein Problem ist sein mangelnder Sinn für Autoritäten. Und wenn man seinen Hauptsponsor verärgert, indem man den Inhalt eines Betonlasters in dessen Limousine leitet, dann kann es schon mal sein, dass man ohne Geldgeber da steht. Doch der schmierige Hühnchensnackproduzent Clyde Torkel (Ned Beatty) steht schon als Ersatz bereit. Die Sache hat nur einen Haken, denn wenn Stroker für ihn fahren soll, dann muss er dies in einem Hühnerkostüm und das schmeckt dem Macho so gar nicht.
Meinung zum Film:
Mit „Der rasende Gockel“ bekommt der Zuschauer einen typischen Film der 80er Jahre zu sehen. Autos, Miezen und richtig blechgeile Kerle, die das Gaspedal bis auf das Bodenblech durchtreten. Burt Reynolds („Ein Duke kommt selten allein“) war für diese Filme die beste Besetzung, denn als Strahlemann mit Schnurbart traf er den Nerv der Zeit. Im Vergleich zu „Auf dem Highway ist die Hölle los“ darf der rasende Gockel vollkommen legal auf den Rennpisten den Boliden zu Spitzenzeiten treiben. Diese Filme gehören zu den Produktionen, die vollkommen sinnfrei sind und deren Ende bereits zu Filmbeginn feststeht. Am Ende bekommt der flotte PS-Macho seine holde Maid.
Dazwischen gibt es einige flotte Szenen mit den amerikanischen Rundkursflitzern, bei denen eine gewisse Rivalität zwischen den Fahrern herrscht. Da wird dann auch mal bei Full-Speed der Gegner gerammt und in die seitliche Betonbegrenzung geschickt. Der Boxenfunk wird hie und da ebenfalls zweckentfremdet und neben wichtigen Renninformationen zum Fahrzeug auch mal über die Zukunft diskutiert. Jenseits der Rennpiste geht natürlich die Rivalität weiter und die Nickeligkeiten werden humorvoll verpackt. Der Hauptdarsteller muss ein paar Schläge, physikalische wie auch verbale, einstecken, um dann am Ende als der eindeutige Sieger aus dem Vergleich heraus zu gehen.
Wenn der Zuschauer von dem Alter der Produktion mal absieht, so ist „Der rasende Gockel“ in Sachen Qualität und Humor ein deutliche schwächerer Streifen als „Auf dem Highway ist die Hölle los“. Auch an die Reynolds-Filmreihe von „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ reicht es nicht heran. Die FSK-Freigabe ab 16 Jahren ist ein wenig merkwürdig, denn so sexistisch sind die Sprüche auch nicht und die im BH verpackte Oberweite von Loni Anderson („Munchies“) bleibt brav im Körbchen. Allerdings spielt sie das doofe Blondchen so überzeugend, dass es fast schon nervt. Ned Beatty („Shooter“) mimt den gemeinen König der Geflügelsnacks allerdings perfekt und kein geringerer als Bubba „Hightower“ Smith aus „Police Academy“ steht ihm als eindrucksvoller Bodyguard zur Seite.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der DVD sieht sehr gut aus und das Alter des Films ist eigentlich nur an den Klamotten der Schauspieler zu erkennen. Die Farben sind gut und wirken sehr harmonisch. Bildfehler sind fast nicht zu erkennen und die Bildschärfe überzeugt. Der Ton ist nicht künstlich aufgepeppt worden, was dann zwar kein volumiges Klangvergnügen mit sich bringt, aber sowohl Motoren wie auch Dialoge gehen für das Tonformat in Ordnung.
Neben dem Originaltrailer und dem deutschen Trailer befindet sich noch eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial unter den Extras.
Fazit:
„Der rasende Gockel“ ist entweder etwas für nostalgische Reynolds-Fans, oder für PS-Freunde, die neben Motorenlärm gern einen lauwarmen Humor serviert bekommen. Die technische Seite sieht gut aus und die Extras halten sich in Grenzen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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90:49 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Originaltrailer
- Trailer deutsch
- Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
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Der rasende Gockel
Stroker Ace
Hier wird der Humor gerupft
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1983 Regie: Hal Needham Drehbuch: William Neely, Robert K. Ottum Darsteller: Burt Reynolds, Ned Beatty, Loni Anderson, Jim Nabors, Parker Stevenson, John Byner, Cassandra Peterson
Label :
Koch Media Entertainment
Verkaufsstart : 04.02.2011
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