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DVD-Besprechung - Pastewka - 5. Staffel
Story:
TV-Star Bastian Pastewka hat es nicht leid: er bringt halb Köln gegen sich auf, als er in einer TV-Sendung den 1. FC Köln verhöhnt. Des Weiteren hilft er seinem Freund Hugo-Egon Balder dabei, eine neue Putzfrau für ihn zu besorgen – dummerweise verliebt sich Balder in die junge Dame. Beruflich gibt es ebenfalls neues: Pastewka wittert die Chance, die Hauptrolle in einer neuen Sitcom zu übernehmen, die „Lindenstraße“-Star Claus Vincon geschrieben hat – doch es gibt Konkurrenz für die Rolle. Doch Pastewka hat noch weitere Widrigkeiten aus dem privaten und dem beruflichen Bereich zu überstehen.
Meinung zum Film:
Die TV-Serie „Pastewka“ ging kürzlich in die 5. Runde und diese gesamte Staffel liegt hiermit komplett in einem DVD-Set vor. Titelheld Bastian Pastewka („Neues vom Wixxer“) spielt sich in dieser Serie zwar selbst, allzu ernst sollte man ihn, bzw. seinen dargestellten Charakter aber nicht nehmen. Realen Bezug haben höchstwahrscheinlich nur die Randbedingungen, wie zum Beispiel Pastewkas bekannten, tatsächlichen Hang zum erhöhten Film- und Fernsehkonsum. Gespickt werden die Episoden mit einigen Gaststars, die oftmals sich selbst spielen, gleich in der ersten Folge sind zum Beispiel die TV-Moderatoren Charlotte Engelhard und Hugo-Egon Balder zu sehen.
Sehr schön sind immer die Kabbeleien und Eifersüchteleien zwischen Pastewka und seinen ebenfalls sich selbst spielenden Kollegen Michael Kessler („Switch“), auf die man auch in dieser Staffel nicht zu verzichten braucht. Als Schauspieler Claus Vincon („Käthe“ aus der „Lindenstraße“) den beiden ein selbstverfasstes Drehbuch für eine Sitcom vorlegt, das sich als überraschend lustig herausstellt, entbrennt zwischen den beiden ein erbitterter Streit, wer die Hauptrolle übernehmen darf. Pastewka greift dabei zu fiesen Methoden, sehr zum Leidwesen von Kessler und sehr zum Vergnügen des Zuschauers. Selbst leiden muss Bastian dann, als er mit seiner Freundin seine zukünftigen Schwiegereltern besucht. Dass es zum Essen ekelhaften Oktopus-Salat gibt, ist dabei Pastewkas kleinstes Problem. Das Humorpotential der Serie wird mit solchen Situationen wieder mal komplett ausgeschöpft und verliert auch in der fünften Season nichts von seinem Charme. Einzig die Folge mit Gaststar Bernd, dem Brot ist ein wenig zu albern geraten, Fans des chronisch schlechtgelaunten Toastbrots werden aber trotzdem ihre Freude an dieser Episode haben.
Ein Highlight ist sicherlich die Folge, in der es um die Verleihung des deutschen Comedy-Preises geht. Pastewka sitzt in der Jury und möchte unbedingt verhindern, dass Kollegin Annette Friers für ihre Serie „Danni Lowinski“ einen Preis bekommt, denn ein von ihm gewünschter Gastauftritt in der Serie wurde ihm kurz zuvor verweigert. Neben einer interessanten Verquickung von Realität und Serien-Fiktion gibt es in dieser Folge viele weitere bekannte Gesichter zu sehen, beispielsweise Anke Engelke, Mike Krüger und Axel Stein. Die Staffel endet dann zwar nicht direkt mit einem Cliffhanger, aber mit einer einschneidenden Änderung in Pastewkas Leben, man darf also gespannt sein, wie es weitergeht.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild bietet keine Überraschungen, es befindet sich wie zu Erwarten auf gutem TV-Niveau und leistet eine anständige Arbeit. Kontrast, Schärfe und Farbgebung bewegen sich auf gutem, durchschnittlichen Niveau. Das gleiche gilt für den Ton in Dolby Digital 2.0, der über eine gute Dialogverständlichkeit verfügt.
Extras gibt es vergleichsweise reichlich und sind auf einer eigenen, dritten Bonusdisc versammelt. Los geht es mit satten 23 Minuten an Outtakes. Das anschließende „Making of“ ist mit seinen knapp 30 Minuten Laufzeit sehr interessant ausgefallen. „Bei den Schwiegereltern“ wirft einen 20-mninütigen Blick auf das üppige Anwesen, auf dem Pastewka-TV-Schwiegereltern wohnen. „Drei Tage mit Bernd, das Brot“ ist ein wiederum 20 Minuten langes Making of der Episode mit dem Toastbrot und zeigt u.a., wie Bernd gesteuert wird. Wer bei jeder Folge gut aufgepasst hat, kann sich am „Pastewka-Fan-Quiz“ beteiligen und über die Fernbedienung Fragen zu einigen Episoden beantworten. Wer ausnahmslos alle Fragen richtig beantwortet, kann sich ein kleines Easter Egg anschauen. Weiter geht es mit Pastewkas musikalischer „Hommage an den 1. FC Köln“, die man sich nochmal in voller Länge ansehen kann. „Pastewka live“ bietet ein 15-minütiges, launiges Feature über eine Promo-Veranstaltung für die 4. Staffel der Serie. Die fiktive Proleten-Sitcom „Alle gegen Ed“, die in einer Folge thematisiert wird, kann anschließend in ganzer Länge 20 Minuten) betrachtet werden. Weiter geht es mit Pastewkas Besuch bei „TV Total“ und einem Sketch mit Ottmar Zittlau, in dem er einen Baumarkt besucht. Abschlossen werden die Special Features mit einer Episode aus „Ladykracher“. Dem DVD-Set ist darüber hinaus ein 4-seitiges Booklet mit einem Episodenguide beigefügt.
Nicht sehr gut ist die Lagerung der 3 Discs gelöst: Diese sind in einem einzigen Tray einfach übereinander gelagert.
Fazit:
„Pastewka – Die fünfte Staffel“ bietet wieder reichlich Stoff zum Lachen mit eigentlich nur einer einzigen, weniger guten Episoden. Die konstante Qualität wird unter anderem auch deshalb gehalten, weil so gut wie jede Episode mit Gaststars gespickt ist, die für willkommene Abwechslung sorgen. Spaß machen auch die zahlreichen Extras auf der dritten DVD.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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10 Folgen a ca. 22 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Outtakes
- Making of
- Feature "Bei den Schwiegereltern"
- Feature "3 Tage mit Bernd, das Brot"
- Pastewka Fan-Quiz
- "Hommage an den 1. FC Köln"
- feature "Pastewka live"
- Komplette Episode "Alle gegen Ed"
- Pastewka bei "TV Total"
- Feature "Ottmar Zittlau im Baumarkt"
- 1 Folge "Ladykracher"
- 4-seitiges Booklet
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Pastewka - Die 5. Staffel
Pastewka - Die 5. Staffel
Hervorragendes Comedyformat mit zahlreichen Gaststars
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Deutschland, 2011 Regie: div. Drehbuch: div. Darsteller: Bastian Pastewka, Matthias Matschke, Bettina Lamprecht, Cristina do Rego, Hugo-Egon Balder, Michael Kessler, Oliver Kalkofe, Vera Int-Veen, Bernd das Brot
Label :
Sony Music
Verkaufsstart : 11.03.2011
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