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DVD-Besprechung - Super Hero Squad - Nennt mich nicht Wolvie
Story:
Dr. Doom hat seine Unendlichkeitsfraktale, mit denen er die Welt beherrschen möchte, immer noch nicht beisammen. Unerwartete Hilfe bekommt er durch Thanos, der ihm anbietet, bei der Suche behilflich zu sein, wenn Doom bei den Fantastic Four einbricht. Aber natürlich können Iron Man und sein „Super Hero Squad“ auch dieses mal wieder den bösen Doom in die Schranken weisen.
Meinung zum Film:
Bei der humorvollen Marvel-Serie „Super Hero Squad-Show“ geht es mit dieser DVD weiter mit den Folgen 12 bis 16. Gleich in der ersten Episode auf dieser DVD gibt es einen schönen Gastauftritt der Fantastic Four, der wie gewohnt mit reichlich Anspielungen auf die klassische Heftserie gespickt ist. So bekämpfen die Fantastischen Vier zunächst den außerirdischen Super-Skrull und die ewige Feindschaft zwischen Ben „Ding“ Grimm und dem Hulk wird ebenfalls thematisiert. Selbst der unbeliebte Roboter Herbie, einst Mitglied der Vier in der TV-Trickserie aus den 70ern (in der er die „Fackel“ Johnny Storm ersetzt hat), hat seinen Gastauftritt.
Dass die Macher der Serie in den klassischen Marvel-Heften äußerst kundig sind, merkt man aber auch an dem Nebencast: so muss sich der 60er-Jahre-Schurke Paste Pot Pete von seinen Kollegen ob seines bescheuerten Namens zu recht verspotten lassen. Aber natürlich gibt es auch ohne das nötige Hintergrundwissen genug zu lachen, so dass wie gewohnt auch die eigentliche Zielgruppe der Kinder voll auf ihre Kosten kommt. Viel Spaß gibt es auch in der Episode, in der es einen Gastauftritt von Mystique, der Gestaltwandlerin gibt. Sie schmuggelt sich ins Hauptquartier der Hero Squad ein und sorgt dort für reichlich Verwirrung.
In der vorletzten Episode steht Donnergott Thor im Mittelpunkt. Die Enchantress versucht, ihn zu verzaubern, so dass er sich endlich in die Zauberin verliebt. Dummerweise trifft der Liebespfeil die spröde und stets schlechtgelaunte Mrs. Marvel, die sich prompt in den Schurken Modok verliebt. Die anschließenden Liebesszenen, mit Schnulzenmusik unterlegt, zeigen exemplarisch das Humorverständnis der Macher auf. In der letzten Episode muss sich die Squad dann gegen einen böse gewordenen Iron Man wehren. Dabei hilft dann auch der Magier Dr. Strange mit und es kommt zu einer witzigen Anspielung auf das Superheldenteam „Defenders“, in dem er u.a. mit dem Silver Surfer zusammen Mitglied war. Insgesamt hagelt es hier wieder Anspielungen, die kundige Fans erfreuen, kleinere Zuschauer jedoch nicht mit einem Fragezeichen zurücklassen.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist wie auch bei den bisherigen DVDs scharf und knackig geraten. Der Kontrast sitzt an der richtigen Stelle, die Farben sind knallig. Sehr schön. Der deutsche Ton liegt in Dolby Digital 2.0 vor und gibt ebenfalls keinen Anlass zum Meckern, die Dialogverständlichkeit ist gut und die Dynamik kann auch überzeugen.
Extras sucht man auf dieser DVD vergeblich.
Fazit:
Die 6 Episoden dieser „Super Hero Squad Show“-DVD sind wieder durchgängig unterhaltsam. Für die älteren Fans, die sich in den Comics gut auskennen, gibt es diesmal eine wahre Fundgrube an Anspielungen, aber auch die jungen Zuschauer kommen voll auf ihre Kosten. Die DVD-Qualität ist wie immer sehr gut, Extras gibt es leider keine.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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110:58 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Dänisch Dolby Digital 2.0 | Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
Finnisch Dolby Digital 2.0 | Niederländisch Dolby Digital 2.0 | Norwegisch Dolby Digital 2.0 |
Schwedisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Englisch |
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Bonusmaterial:
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Super Hero Squad Show - Nennt mich nicht Wolvie
Super Hero Squad Show - Don't call me Wolvie
Wieder 6 überzeugende Folgen mit interessanten Gaststars
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: div. Drehbuch: div. Darsteller: -
Label :
ClearVision
Verkaufsstart : 08.04.2011
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