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DVD-Besprechung - Der Mann von Monterey
Story:
Captain John Holmes (John Wayne) wird in den Wilden Westen geschickt, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Konkret soll er die Umsetzung eines neuen Gesetzes überwachen, bei dem es darum geht, dass die örtlichen Siedler sich bei der US-Regierung erneut registrieren müssen, um ihr Land behalten zu dürfen. Ein Schurke hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, das Land der Rancher für sich selbst zu ergaunern.
Meinung zum Film:
„Der Mann von Monterey“ wurde 1933 von Mack V. Wright inszeniert. Wright war als Regisseur und als Regieassistent an zahlreichen kleinen Western in den 30-er Jahren beteiligt. Als Hauptdarsteller wurde der noch junge John Wayne („Rio Lobo“) verpflichtet. Befremdlicherweise taucht im Vorspann gleich nach John Wayne der Name „Duke“ auf – dabei handelt es sich um das Filmpferd, auf dem Wayne in diesem kleinen Western reitet. Duke hat es auf insgesamt 6 Credits bei John-Wayne-Western in den Jahren 1932-1933 geschafft.
Besonders unterhaltsam ist der offensichtlich billig produzierte Film leider nicht. Die extrem kurze Laufzeit von noch nicht mal einer Stunde wird durch gelegentliche Musikeinlagen unterbrochen, von der nicht nur die weibliche Hauptdarstellerin im Laufe des Westerns sagt, dass diese „nervig“ seien. Der Rest ist eine Handlung aus dem Standard-Baukasten: ein strahlender Held, eine schöne Frau, die erobert werden will, ein lustiger Trottel als Sidekick des Protagonisten und natürlich ein skrupelloser Schurke füllen das überraschungsarme Skript.
Nicht mal die nostalgische Atmosphäre dieses Schwarz-Weiß-Westerns kann überzeugen, denn diese wird durch die mehr schlechte als rechte, neue Synchronisation kaputtgemacht. Alles in allem ist „Der Mann von Monterey“ wirklich ausschließlich für eingefleischte John-Wayne-Fans und –Komplettisten interessant. Alle anderen können ohne Sorgen, eventuell etwas zu verpassen, Abstand halten.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist nicht sehr gut. Der schwarz-weiß-Film präsentiert sich in einer verwaschenen Qualität, der es in jeder Sekunde an Schärfe mangelt. Allein der Kontrast bewegt sich auf durchschnittlich gutem Niveau. Des Weiteren sind gelegentlich Bildverschmutzungen zu sehen. Der deutsche Ton in Dolby Digital 2.0 ist gut verständlich.
Die Extras-Sektion sieht auf dem ersten Blick relativ umfangreich aus, zu finden sind dort jedoch ausschließlich Werbung und Trailer für weitere Produkte aus der Reihe der „Vergessenen Western“.
Fazit:
„Der Mann von Monterey“ ist ein nicht mal einstündiger, früher John-Wayne-Western mit einem Standard-Drehbuch, das keine Überraschungen parat hält. Die neue, deutsche Synchronfassung zerstört leider das letzte Quentchen an Nostalgie-Stimmung. Die DVD ist technisch nicht sehr gut, richtige Extras sind keine vorhanden.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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54:50 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Der Mann von Monterey
The man from Monterey
Kurzer, früher John-Wayne-Western ohne Schauwerte
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1933 Regie: Mack V. Wright Drehbuch: Leslie Mason
Darsteller: John Wayne, Duke, Ruth Hall, Luis Alberni, Donald Reed, Nina Quartero, Francis Ford, Lafe McKee
Label :
Voulez Vous Film
Verkaufsstart : 06.05.2011
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