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DVD-Besprechung - Ein himmlischer Schwindel
Story:
Dr. John Carpenter (Elvis Presley) staunt nicht schlecht als eines Tages drei attraktive Arzthelferinnen bei ihm ein längeres Praktikum ableisten wollen. Da seine Praxis in einem heruntergekommenen Viertel liegt und die Menschen dort ebenso schwierig wie verzweifelt sind, traut er den jungen Frauen nicht viel Durchhaltevermögen zu. Was er aber nicht ahnt, alle drei sind Nonnen, die ihrer Berufung entsprechend unerkannt arbeiten möchten. Richtig kompliziert wird es allerdings erst als Carpenter sein Herz an eine der drei Nonnen verliert.
Meinung zum Film:
„Ein himmlischer Schwindel“ war der letzte Film den der King of Rock 1969 drehte. Insgesamt drehte Elvis 31 Filme, von denen der eine oder andere sehr simpel war und lediglich dazu diente den berühmten Sänger seine Lieder abspulen zu lassen. Eine echte Handlung war in diesen Produktionen kaum zu finden. Sein 31. Film jedoch hat eine solche Handlung, und was für eine. Es geht um Liebe, Gesellschaftskritik und auch die Kirche wird kritisch hinterfragt. Auch eine gute Prise Humor gehört zum Plot und natürlich die unvermeidlichen Sangesbeigaben. Insgesamt wirkt die Mischung ausgewogen und die flotte Inszenierung macht die Produktion zu einem kurzweiligen Vergnügen.
Der Film entstand in einer Zeit in der Elvis einen Umbruch wagte und seine Karriere erneut vorantrieb. Er stand wieder vor seinem Publikum auf der Bühne und sang seine Songs live. Sein Manager Colonel Tom Parker hatte mit der NBC einen neuen Kontrakt abschließen können und „Ein himmlischer Schwindel“ war Teil dieses Vertrages. Wie sich zeigte, war dieser Deal sowohl für Elvis ein Erfolg, wie auch für das Filmstudio Universal Pictures. Der Filmname des Kings, John Carpenter, gefiel ihm übrigens so gut, dass er ihn fortan als Decknamen verwendete um unerkannt zu bleiben. Unter anderem buchte er auch Flüge und Hotels unter diesem Namen.
Die Filmsets wurden sehr akkurat gefertigt und führen den Zuschauer glaubhaft in eine heruntergekommene Gegend von Los Angeles. Oftmals wurden in Elvis-Filmen die schönen Seiten der USA gezeigt, mit Glanz und Glamour. Dieses Mal wird ein realistisches Bild entworfen und auch Elvis Rolle als Arzt für die Armen passt perfekt ins Geschehen. Für den Film wurde ein eigener Soundtrack mit neuen Liedern produziert. Im Hinblick auf die wieder angekurbelte Karriere und die zu erwartenden Verkaufszahlen keine schlechte Idee.
Digitale Aufarbeitung:
Für das Alter des Bildmaterials kann sich die Optik sehen lassen. Die Farben wirken im ersten Moment etwas schwach, doch bei genauer Betrachtung erkennt der Zuschauer, dass die Originalfarben von Autos, Gegenständen oder Klamotten nicht so ausgeprägt sind. Kleinere Artefakte können erkannt werden, aber diese sind selten. Der Ton hört sich gut an und sowohl die Dialoge, wie auch die musikalischen Einlagen werden sauber auf die Boxen gebracht.
Als Extra gibt es eine Bildergalerie sowie den Originaltrailer. Hinzu kommt noch ein informatives Booklet.
Fazit:
Mit „Ein himmlischer Schwindel“ erscheint nun durch KochMedia der letzte Elvis-Film auf DVD. Der Film ist gut und die technische Umsetzung ist es auch. Dieser Musikfilm ist nicht nur etwas für Elvis-Fans.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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88:38 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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- Originaltrailer
- Bildergalerie
- Booklet
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Ein himmlischer Schwindel
Change Of Habit
Der finale Film des Kings
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1969 Regie: William A. Graham Drehbuch: James Lee, S. S. Schweitzer Darsteller: Elvis Presley, Mary Tyler Moore, Barbara McNair, Jane Elliot, Loare Dana, Edward Asner, Regis Toomey
Label :
Koch Media Entertainment
Verkaufsstart : 27.05.2011
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