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DVD-Besprechung - Lava-Lava!
Story:
Wenn der Weihnachtsmann sich mit Aliens zofft und pflichtbewusste Hofhunde vom eigenen Herrchen oder Frauchen durch die Mangel gedreht werden, dann ist das nicht abstrus, sondern ein Fall für schräge und kurze Trickfilme. Da kommt es auch schonmal vor, dass eine Taube mit Holzbein von den eigenen Artgenossen verhöhnt wird.
Meinung zum Film:
Die französische Zeichentrickserie „Lava Lava!“ stammt aus dem Jahr 1995 und wurde von Federico Vitali erfunden. In 14 Folgen a ca. 3 Minuten gibt es satirische Cartoons die eher für den großen Zuschauer gedacht sind. Die Figuren, ob Mensch ob Tier sind sehr einfach gehalten, jedoch ist jederzeit das jeweilige Wesen eindeutig erkennbar. Der Humor ist schwarz angehaucht und so manches Mal wird der jeweilige Cartoon sehr hektisch. Die kurzen Geschichten sind in sich geschlossen und kommen, aufgrund der expliziten Bildsprache, komplett ohne ein gesprochenes Wort aus. Leider ist es bei diesen wenigen Folgen geblieben.
Den Auftakt macht die Pilotepisode „What’s Up, Teddybear?“ bei welcher der gute Weihnachtsmann so seine lieben Probleme hat, die Geschenke zu den Kindern zu bringen. Zum einen bringt seine aufbrausende Art seine Rentiere entweder zum Saufen oder zum Burn-Out-Syndrom, oder sein Pendant als Alien stößt mit seinem UFO mit dem Rentierschlitten in luftiger Höhe zusammen. Danach ersehnt ein Ritter in seiner Burg die erholsame Nachtruhe, doch die Wildschweine des Waldes provozieren den Wachhund des Hauses. Der Ritter verwechselt die Ursache der nächtlichen Störung und so muss der pelzige Heckenbefeuchter die Konsequenzen tragen.
Den nächsten besten Freund des Menschen trifft es nicht besser, denn erst bekommt er Dresche, weil im Verdacht steht den Sittich verspeist zu haben und dann haut ihn auch noch ein hinterlistiger Gartenzwerg bei Außerirdischen in die Pfanne. So ein Hundeleben ist schon schwer. In einem anderen Cartoon hat es ein Entenjäger ebenfalls nicht leicht denn zum einen verwechselt seine Hundemeute ihn mit einer Ente und das echte Federvieh bearbeitet den Boden seines Bootes mit
Presslufthämmern. Manche Pointen machen keinen wirklichen Sinn, aber das vorhergehende Geschehen gleicht das wieder aus.
Digitale Aufarbeitung:
Wie für neuere Trickfilme üblich, gibt es an der Bildqualität nichts zu bemängeln. Die Optik verfügt über gute Farben, eine saubere Bildschärfe ohne Zerfransungen und einen guten Kontrast. Der Ton ist einfach ausgefallen, aber gut. Die Geräuschkulisse, es gibt ja keine echten Dialoge, kann sich hören lassen.
Als Extra steht ein „Best Of Guano“ (12:06 Minuten) zum Abruf bereit. Dabei handelt es sich um eine weitere Trickreihe von Federico Vitali, die sich nicht minder abgedreht gibt als die Hauptserie.
Fazit:
„Lava-Lava!“ ist eine kultige, wenn auch kleine Trickfilmreihe, die sich eher an den älteren Zuschauer richtet. Der Humor ist schwarz und schräg und die technische Umsetzung ist gut. Auf diese DVD kann der Filmfan ruhig ein Auge werfen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,66:1
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48:07 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Lava-Lava!
Lava-Lava!
Schräg, skurril und politisch nicht korrekt
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Frankreich, 1995 Regie: Federico Vitali Drehbuch: Federico Vitali, Jerome Vitiello Darsteller: -
Label :
Epix
Verkaufsstart : 01.07.2011
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