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DVD-Besprechung - Land der Verfluchten
Story:
Im Jahr 1854 kämpft John Brown (Raymond Massey) mit Gewalt gegen die Versklavung der Schwarzen in den Südstaaten der USA. Die beiden Soldaten George Custer (Ronald Reagan) und Jeb Stuart (Errol Flynn) werden mit ihren Truppen nach Kansas geschickt, um Brown auszuschalten.
Meinung zum Film:
Regisseur Michael Curtiz inszenierte diesen Western im Jahr 1940 – zwei Jahre, bevor er mit „Casablanca“ einen unsterblichen Klassiker schuf. Drehbuchautor Robert Buckner schrieb zeitlebens an einigen, zweitrangigen Western und an Episoden einiger TV-Serien wie z.B. „Bonanza“ mit. Seinen Reiz zieht „Land der Verfluchten“, der auch unter dem Titel „Land der Gottlosen“ bekannt ist, in erster Linie aus seiner Besetzung: so geben sich ein junger Errol Flynn („Die Abenteuer des Robin Hood“, „Der Herr der sieben Meere“), der spätere US-Präsident Ronald Reagan, Olivia De Havilland („Vom Winde verweht“) und nicht zuletzt Van Heflin („Das Gold von Sam Cooper“) in einer Nebenrolle die Ehre.
Die Story ist Mitte des neunzehnten Jahrhunderts angelegt, als der radikale John Brown (Raymond Massey) im Süden Nordamerikas mit Gewalt gegen die Versklavung der schwarzen Bevölkerung kämpft. Die Geschichte ist locker an tatsächliche Geschehnisse und historische Persönlichkeiten angelehnt, so gibt es den späteren General George Custer, gespielt von Reagan, ebenso zu sehen wie Robert E. Lee (Moroni Olsen), der Brown in einem Scharmützel tatsächlich besiegte und festnehmen ließ. Trotz aller Altbackenheit wurde der Film recht unterhaltsam inszeniert, mit seiner Laufzeit von 110 Minuten ist er jedoch etwas zu lang geraten. Besser wäre es gewesen, die eine oder andere Länge zu straffen, was dem Film durchaus gutgetan hätte.
Leider hat man sich hier auch an einige, heutzutage eher nervende Gesetze der damaligen Western gehalten und so wird zwischendurch schon mal das eine oder andere lästige Lied angestimmt. Auch die obligatorische Liebesgeschichte ist nicht wirklich wichtig, auch wenn hier ein zunächst Spannung versprechendes Liebes-Dreieck zwischen der attraktiven Kit Holliday und ihren beiden Buhlern Brown und Custer aufgebaut wird, das dann später jedoch im Sande verläuft. Und ob der eigentlich für die Freiheit der Schwarzen kämpfende John Brown angemessen dargestellt wurde oder ob der Film nicht unterschwellig doch Partei für die Sklaverei ergreift, möge jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden.
Digitale Aufarbeitung:
Das Schwarz-Weiß-Bild der DVD ist nicht besonders gut gelungen. Es gibt immer mal wieder altersbedingte Bildverschmutzungen zu sehen. Schlimmer jedoch ist die mangelnde Bildschärfe, das Material wirkt immer matschig und unscharf. Auch der Kontrast ist nicht besonders gut gesetzt. Der deutsche Ton in Dolby Digital 2.0 verfügt über eine gute Dialogverständlichkeit.
An Extras gibt es eine Bildergalerie mit Szenenfotos und den US-Trailer.
Fazit:
„Land der Verfluchten“ ist mit Errol Flynn, Olivia De Havilland und Ronald Reagan durchaus prominent besetzt, die Aufgabe, die Geschichte des militanten Sklavenbefreiers John Brown zu erzählen, ist jedoch eher schlecht als recht gelungen. Vor allem ist der Film etwas zu lang geraten und hält sich mit zu viel Nebensächlichkeiten auf, so dass die guten Szenen ein wenig verblassen. Die DVD ist bildtechnisch leider nicht besonders gelungen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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109:35 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Land der Verfluchten
Santa Fe Trail
Gut besetzt, ansonsten eher mau
Autor der Besprechung:
Andreas Schultz
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1940 Regie: Michael Curtiz Drehbuch: Robert Buckner Darsteller: Errol Flynn, Olivia de Havilland, Raymond Massey, Ronald Reagan, Alan Hale, William Lundigan, Van Heflin, Gene Reynolds
Label :
Voulez Vous Film
Verkaufsstart : 24.06.2011
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