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Blu-ray-Besprechung - Dirty Movie
Story:
Charlie LaRue (Christopher Meloni) ist ein Visionär und will eine Komödie drehen in der nur versaute Witze erzählt werden, die wirklich alles durch den Kakao ziehen. Nachdem eine Filmfirma ihr Interesse bekundet hat, kann es losgehen und sowohl Sprecher, Schauspieler wie auch ein Regisseur werden gesucht. Alles garniert mit den Witzen zum geplanten Film.
Meinung zum Film:
„Dirty Movie“ ist eine weitere „National Lampoon“-Produktion die mit den bekannten älteren Titeln aber nichts mehr zu tun hat. Eigentlich war „National Lampoon“ ein amerikanisches Satiremagazin unter dessen Leitung 1978 die Komödie „Ich glaub, mich tritt ein Pferd“ produziert wurde. Der damalige Regisseur war kein geringerer als John Landis („American Werewolf“). Weitere richtig witzige Komödien folgten, doch im Laufe der Zeit wurden die Rechte am Markennamen verkauft und die neuen Besitzer versuchen bis heute ihre preiswerten Produktionen unter dem Deckmantel des bewährten Namens an den Zuschauer zu bekommen.
Inhaltlich geht es in „Dirty Movie“ um den Versuch einen Film zu drehen in dem möglichst nur schmutzige Witze erzählt werden. Gleichzeitig versucht man auch möglichst politisch unkorrekt zu sein und so gibt es auch Witze über Behinderte, Moslems, Juden, Christen, Schwarze, Rednecks und andere Gruppierungen. Es gibt durchaus Filme die lediglich aus vielen kleinen Witzen und Sketchen bestehen wie z.B. „Big Gag“, „Kentucky Fried Movie“ oder „Amazonen auf dem Mond“. Diese erlangten sogar Kultstatus, wovon „Dirty Movie“ allerdings weit entfernt ist. Die Schauspieler agieren schwach und die Produzenten haben tatsächlich auch einfach Nicht-Schauspieler vor die Kamera gebracht um dumme Witze zu erzählen.
„Sex sells“ wurde als Motto ebenfalls aufgegriffen und so dürfen diverse nackte bzw. barbusige Damen durchs Bild huschen bzw. mit den Filmproduzenten im Film selbst ins Bett steigen. Alles an diesem Film wirkt billig und schnell abgedreht. Einen Sinn sucht der Zuschauer vergebens. „National Lampoon“ war ein Markenzeichen und stellt sich selbst durch solche Produktionen komplett ins Abseits. Es gibt da einen Spruch in dem jemandem unterstellt wird mit Mist Geld zu machen und dies trifft leider auch hier voll zu. Auch wenn der Name verkauft wurde, sollten sich die neuen Inhaber besser an den genialen Komödien der filmischen Einführungsphase des Markennamens orientieren.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild ist nicht gut ausgefallen. Die Bildschärfe ist eher relativ und es zeigen sich merkliche Unschärfen, besonders dann, wenn z.B. Gesichter vor einem etwas dunkleren Hintergrund zu sehen sind. Der Kontrast fällt etwas schwach aus, was dem Bild in einigen Szenen ebenfalls die Übersichtlichkeit raubt. Die Farben sind in Ordnung, allerdings trübt ein deutliches Rauschenden Eindruck. Der Ton ist in Ordnung, aber auch keine Referenz.
Als Extra gibt es noch ein paar weitere Witze (ca. 8 Minuten) und den Trailer.
Fazit:
„Dirty Movie“ macht seinem Namen alle Ehre und bringt viele dreckige Witze. Da das Niveau fehlt und alles einfach nur platt vorgetragen wird, kann der Zuschauer diese Produktion getrost vernachlässigen. Das Bild ist nur mäßig ausgefallen, der Ton geht hingegen in Ordnung.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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87:37 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Dirty Movie
Dirty Movie
Maue Witze und Nackedeis
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2011 Regie: Jerry Daigle, Christopher Meloni Drehbuch: Alan Donnes, Tanner Colby Darsteller: Christopher Meloni, Diane Nail, Cyndi Lauper, Adam Ferrara, Caitlin Fitzgerald, John Scurti, Mario Cantone, Robert Klein
Label :
Senator Home Entertainment
Verkaufsstart : 22.07.2011
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