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DVD-Besprechung - Die schwarze Maske
Story:
Nachdem der Gangster Charles E. Bowles (Dan Duryea) sich von seiner alten Gang getrennt hat, sucht er sein Glück in einer Goldgräberstadt. Er zieht illegal ein paar Strippen, was aber niemand mitbekommt und macht sich als „Schwarze Maske“ einen Namen als Postkutschenräuber. Eines Tages trifft er auf die schöne Lola Montez (Yvonne De Carlo) und verliebt sich in sie, doch die Romanze ist nur von kurzer Dauer. Sein alter Kumpan Lance (Jeffrey Lynn) hat ihn nämlich erkannt und droht seine wahre Identität offenzulegen. Bowles soll für Lance Überfälle begehen.
Meinung zum Film:
„Die schwarze Maske“ ist ein Westernklassiker aus dem Jahre 1948. Der Film basiert auf zwei Charakteren die es dereinst tatsächlich im wilden Westen gab. Zunächst fällt der Blick auf den titelgebenden, schwarz maskierten Gangster. Charles Earl Bowles wurde 1829 in Jefferson County geboren und suchte zunächst im kalifornischen Goldrausch sein Glück. Später zog er in den amerikanischen Bürgerkrieg und wendete sich danach in Richtung Montana, wo er Probleme mit der Postkutschengesellschaft von Wells, Fargo & Co. bekam. Es ist nicht bekannt was damals geschah, aber seit dieser Zeit war er die schwarze Maske und erleichterte so manche Postkutsche. Der Film übernimmt seine typischen Erkennungsmerkmale, denn er war stets höflich und hinterließ kleine Gedichte.
Die andere Figur der Geschichte ist Lola Montez, die als Elizabeth Rosanna Gilbert geboren wurde. Sie hatte mit König Ludwig I. eine Affäre und wurde von ihm als Gräfin von Landsfeld in den Adelsstand erhoben. Nachdem der Skandal aufgedeckt wurde, gab sie den Titel zurück und zog in die Welt hinaus. Sie landete in Amerika, wo sie als Star einer Theaterrevue bis zur Ostküste reiste. Es ist zwar nicht wahrscheinlich, dass sich Montez und Bowles tatsächlich getroffen haben, doch das Drehbuch hat sich genau dieser Idee angenommen. Darüber hinaus macht es die beiden zu einem ernsthaften Liebespaar mit Heiratsambitionen. Im Vordergrund steht natürlich die Gangsterstory, in der Bowles es zu bescheidenem Wohlstand bringt.
Gespielt wird Lola von Yonne De Carlo („Die zehn Gebote“) die den Part der verführerischen Femme Fatale sehr gut herüber bringt. Dan Duryea („Winchester 73“) verkörpert den smarten Gangster mit der schwarzen Maske ebenfalls ansprechend. Der Film verfügt über eine gute Prise Humor, der überwiegend schwarz angehaucht ist. Der dritte im Bunde ist Lance Hardeen, der von Jeffrey Lynn („Telefon Butterfield 8“) gespielt wird. Er ritt einst mit Bowles und droht ihm, seine wahre Identität auffliegen zu lassen. Die beiden Charaktere verbindet eine Art Hass-Liebe, was sich dann auch im Finale der schwungvollen Inszenierung zeigt.
Digitale Aufarbeitung:
Das Farbbild ist für sein Alter gut ausgefallen. Die Farben wirken etwas alt, aber passen vollkommen zum Genre und zur typischen Westernoptik. Bildschärfe und Kontrast sind gut. Es sind zwar kleine Defekte im Laufe des Films erkennbar, doch die ansonsten ordentliche Optik gleicht dies aus. Der Ton ist gut und die Dialoge jederzeit verständlich.
Als Extras gibt es eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial sowie ein 8-seitiges Booklet.
Fazit:
„Die schwarze Maske“ ist ein netter Western mit allem was dazu gehört. Freundschaft, Liebe und Pistolen werden geboten und dazu noch eine flotte Inszenierung. Für Fans des Genres sicherlich eine interessante Produktion.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,33:1
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77:11 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Keine Untertitel vorhanden. |
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Bonusmaterial:
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- Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
- Booklet
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Die schwarze Maske
Black Bart
Nicht nur Zorro kann sich schwarz kleiden
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1948 Regie: George Sherman Drehbuch: Luci Ward, Jack Natteford Darsteller: Yvonne De Carlo, Dan Duryea, Jeffrey Lynn, Percy Kilbride, Lloyd Gough, Frank Lovejoy, Don Beddoe, Ray Walker
Label :
Koch Media Entertainment
Verkaufsstart : 26.06.2011
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