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Blu-ray-Besprechung - Paranormal Activity - Tokyo Night
Story:
Die junge Japanerin Haruka (Noriko Aoyama) wollte in den USA eigentlich den Urlaub ihres Lebens verbringen doch bei einem tragischen Verkehrsunfall brach sie sich beide Unterschenkel. Da ihr Vater, beruflich bedingt, selten zu Hause ist, versucht ihr Bruder Koichi (Aoi Nakamura) seine Schwester zu betreuen. Kurz nach ihrer Heimkehr beginnen unheimliche Begebenheiten und etwas Böses scheint sich in der Nacht in dem Haus herumzutreiben. Nach kurzer Zeit macht Haruka ihrem Bruder ein Geständnis und es scheint als hätte sie mehr aus den USA nach Japan gebracht als sich selbst. Es wird gefährlich.
Meinung zum Film:
„Paranormal Activity - Tokyo Night“ ist mal der andere Weg einen erfolgreichen Film zu adaptieren. Machte in der jüngsten Vergangenheit Hollywood gerne Remakes von erstklassigen asiatischen Produktionen, so stand für die Asia-Umsetzung der Independentfilm „Paranormal Activity“ Pate. Ohnean dieser Stelle zuviel zu verraten, es handelt sich hier um kein reines Remake, sondern um eine eigenständige Produktion. Was dem Film ebenso wie „Paranormal Activity 2“ abgeht, ist das neue, prickelnde Gruselgefühl des ersten Teils. Der Zuschauer ist weitgehend vorgewarnt, doch kleinere Veränderungen geben neue Anreize und halten den Zuschauer bei Laune.
So ist es nicht mehr nur eine Kamera die eingesetzt wird wodurch das Geschehen eine stärkere Dynamik erhält. Der Zuschauer bekommt z.B. das Geschehen aus zwei Schlafzimmern gleichzeitig präsentiert. Befürchtungen etwas zu verpassen sind allerdings unbegründet. Alles bleibt übersichtlich und die gruseligen Ereignisse verlieren nicht an Intensität. Wer die anderen beiden Produktionen kennt, wird seinen Spaß daran haben die Gemeinsamkeiten und auch die Unterschiede der Filme herauszuarbeiten. Eines bleibt aber beim Alten, denn die Schlafzimmer sind im ersten Obergeschoss und die stampfenden Schritte kommen effektiv stets über die Treppe immer näher.
Das Spiel der beiden Hauptfiguren kann gefallen und nicht nur wegen der guten deutschen Synchronisation. Mimik und Gestik stimmen, was zu einem überzeugenden Ergebnis führt. Ein merkwürdiges Verhalten bleibt aber auch diesem Film erhalten. Auch hier geschehen unheimliche Dinge, bis hin zu körperlichen Attacken, und niemand denkt darüber nach das Haus zu verlassen. Stattdessen wird ein Priester geholt der nach japanischem Ritus Geister austreibt. Selbst als dieser kurz danach das Zeitliche segnet gibt es jedoch keine Fluchtreaktion. Das Ende des Films ist eine echte Option, die der Zuschauer so akzeptieren kann.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild verfügt über einen guten Kontrast, aber etwas schwache Farben, die kräftiger hätten ausfallen dürfen. Die Bildschärfe ist noch in Ordnung, aber es ist auch ein permanentes, leichtes Bildrauschen erkennbar. Der Ton ist minimalistisch, aber gut und es ergibt sich eine dramatisierende und angemessene Klangkulisse.
Einziges Extra ist der deutsche Trailer.
Fazit:
„Paranormal Activity Tokyo Night“ ist eine gelungene Weiterführung des Gespensterhorrors, dieses Mal in der japanischen Variante. Geschickte Einfälle für den Plot machen das Ganze sehenswert, ohne allerdings die Überraschungen des Urfilms wiederholen zu können. Die technische Umsetzung ist akzeptabel, das Bonusmaterial bescheiden ausgefallen.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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86:56 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Japanisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Paranormal Activity - Tokyo Night
Paranomaru akutibiti: Dai-2-Sho - Tokyo Night
Jetzt spukt es auch in Nippon
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Japan, 2010 Regie: Toshikazu Nagae Drehbuch: Toshikazu Nagae Darsteller: Aio Nakamura, Noriko Aoyama
Label :
Senator Home Entertainment
Verkaufsstart : 22.07.2011
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