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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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Blu-ray-Besprechung - Destination Death

Story:
Eine junge Reisegruppe will in Marokko Urlaub machen und freut sich schon sehr auf den Trip durch das Land. Als dringend eine Kamera benötigt wird, kaufen sie kurzerhand eine Polaroidkamera in einem Laden. Was niemand von ihnen ahnt, die Kamera ist mit einem Fluch belegt. Erst als jemand ums Leben kommt ahnen sie, dass die Bilder dieser Kamera tödlich sind.

Meinung zum Film:
„Destination Death“ ist ein Horrorthriller der sich im Dunstkreis von „Final Destination“ bewegt, ohne diesen allerdings nachzuahmen. Die Handlung spielt in Marokko und der Zuschauer bekommt den Eindruck vermittelt, dass es dort nicht nur Sand und Sonne gibt, sondern auch Wälder und Flüsse. Das war es dann auch schon von den guten Eindrücken dieser Produktion, denn sie ist ganz einfach langweilig. Es fehlt an jeglicher Innovation und so wurde eine Reisegruppe nach Marokko verfrachtet um ein wenig Urlaub zu machen. Gut, sie suchen gezielt eine Region auf, in der es vor Mythen wimmelt, aber das war es dann auch schon. Da das Böse irgendwie mal über die Gruppe hereinbrechen muss, wird eine unlogische Konstruktion gewählt.

Der Fotografin in der Clique wird eine moderne Kamera geklaut und sie kauft für 25,- € eine Sofortbildkamera aus dem Jahr 1966. Das ist ja auch ein adäquater Ersatz, denn nichts geht über eine Polaroid. Dann kommt der Knaller, denn die Kamera ist verflucht und jeder der mit ihr abgelichtet wird, ist einem gewaltvollen Tod geweiht. Da haben es sich die Filmemacher etwas zu einfach gemacht und nicht auf Anspruch geachtet. Dieses gewaltsame Pressen in ein bestimmtes Schema spiegelt dann auch das Ende des Films wider, denn hier wird dem Zufall wieder enorm nachgeholfen. Im Bereich der Dichtkunst würde dies unter das Motto fallen „Reim Dich, oder ich fress Dich“.

Die Freigabe ab 18 Jahren ist ein echter Witz, denn die Effekte sind harmlos und teilweise auch nur angedeutet. Da gibt es nichts was den Film für einen Splatterfan interessant machen könnte. Die Schauspieler machen auch nicht gerade einen überzeugenden Eindruck, wobei sie die mauen Dialoge und langweiligen Handlungen nicht zu vertreten haben. Hinzu kommt das große Rätsel, warum die Kamera diese tödliche Wirkung überhaupt besitzt. Ebenso bleiben einige Charaktere unerklärt und was sie eigentlich im Film zu suchen haben. Die unlogischen Elemente gipfeln dann sogar darin, dass die Kamera glatt einen Geist tötet, den sie schonmal getötet hat.

Digitale Aufarbeitung:
Das Bild der Blu-ray-Disc wird noch nicht einmal einer DVD gerecht. Unschärfen, verwaschene Farben und ein dauerndes Bildrauschen sorgen beim Betrachten für eine herbe Enttäuschung. Der Ton ist in Ordnung und wird auch auf alle Boxen verteilt.

Als Extras gibt es lediglich den deutschen und den englischen Trailer.

Fazit:
„Destination Death“ ist ein Beleg dafür, welche Bauchlandung ein Horrorfilm hinlegen kann wenn er nicht vernünftig durchdacht ist. Die träge Inszenierung, die schlappen Spezialkeffekte und die unlogischen Einschübe machen das Ganze nur schwer verdaulich. Hinsichtlich des Bildes kann diese BD nicht gerade empfohlen werden.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 18
1,85:1
1,85:1
83:23 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
DTS-HD Master Audio 7.1
DTS-HD Master Audio 7.1
Englisch
DTS-HD Master Audio 7.1
DTS-HD Master Audio 7.1
Untertitel:
Deutsch
Bonusmaterial:
  • Trailer deutsch
  • Trailer englisch
Destination Death - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Destination Death
Smile

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Killerkamera bringt Langweile


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
GB/Italien, 2009
Regie:
Francesco Gasperoni
Drehbuch:
Francesco Gasperoni
Darsteller:
Armand Assante, Antonio Cupo, Manuela Zanier, Mourad Zaoui, Robert Capelli Jr., Giorgia Massetti, Tara Haggiag, Rabie Kati

Label Deutschland :
Sunfilm Entertainment
Verkaufsstart Deutschland :
07.07.2011