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Blu-ray-Besprechung - WWE - Extreme Rules 2011
Story:
Am ersten Mai 2011 wurden 10.000 Zuschauer Zeuge der WWE-PPV "Extreme Rules". Im St. Pete Times Forum in Tampa, Florida trafen unter dem Jubel der Fans Randy Orton und CM Punk aufeinander, Kofi Kingston und Sheamus rungen wie auch Michael Cole und Jack Swagger, die im Team gegen die Altmeister Jim Ross und Jerry Lawler antraten. Weitere WWE-Superstars, die an der Veranstaltung teilnahmen waren Rey Mysterio, Christian, Kane, Big Show, The Miz, John Cena und John Morrison. Als erste PPV nach der vielversprechenden 27. Wrestlemania konnte "Extreme Rules" die Erwartungen erfüllen, da viele sehenswerte Kämpfe und spannende Entscheidungen angeboten wurden. Vor allem die Main Event-Schiene wartet mit einigen Highlights auf und bietet WWE-Unterhaltung auf gutem Niveau.
Meinung zum Film:
Nach dem eher durchschnittlichen WWE-Jahr 2010 fing 2011 mit der legendären PPV Royal Rumble recht vielversprechend an. Dieser Positivtrend setzte sich bei Wrestlemania erfreulicherweise fort, so dass die WWE-Fans erwartungsvoll in die Zukunft blicken konnten. Schön, dass auch "Extreme Rules" als erste PPV nach Wrestlemania diesem Trend folgte und viele sehenswerte Matches präsentierte. Obwohl die momentan begrenzte Zahl der Akteuere ein abwechslungsreiches Geschehen schwierig gestaltet, ist den Scriptern eine dramaturgisch kluge PPV gelungen. Die Superstars boten ihrem Publikum viel an und die Resultate ermöglichen letztendlich ein dynamisches Weitergehen der Storylines und Fehden. Derart rasant ging es zuletzt recht selten in der WWE zu! Da sich die PPV durch die Eigenheit auszeichnet, zu "normalen" Kämpfen variierende Regelwerke einzusetzen, dürfen sich die Zuschauer auf ein Programm voller Abwechslungen einstellen. Gleich zu Beginn wird dem Publikum das sehenswerte Match zwischen Randy Orton und CM Punk präsentiert, welches unter Last Man Standing-Regularien stattfand. Da beide Athleten zu den Versiertesten ihrer Zunft gehören, war dieser Opener gleich ein gehaltvoller Hingucker. Beide Wrestler boten einen fulminanten Mix aus Kraft- und Technikmanövern, der sich bis zum gekonnt inszenierten Höhepunkt steigert.
Auch wenn die Spannungs- und Qualitätskurve mit den beiden Folgekämpfen - Kofi Kingston trifft in einem Tables-Match auf Sheamus (es geht um den United States Championtitel) und die Auseinandersetzung zwischen Großmaul Michael Cole und Jack Swagger gegen die WWE-Legenden Jim Ross und Jerry Lawler - merklich abflachte, fand die PPV im weiteren Verlauf zum Niveau des Eröffnungskampfes zurück. Gerade letztgenanntes Match mit Ross und Lawler als Team hätte durchaus Potential gehabt, was leider nicht abgerufen werden konnte. Schade, denn den betagten Dauerbrennern wäre ein würdigeres Match zu wünschen gewesen. Weiteres Augenmerk fällt anschließend auf den "Falls count anywhere"-Kampf zwischen Rey Mysterio und Cody Rhodes, dem bereits eine längere Storyline vorausging. Gerade Rohdes kann einige sehenswerte Manöver landen und beweist, dass er über ein merkliches Können verfügt. Auch hier wird dem Zuschauer ordentliche Wrestlingaction gegönnt. Leider gehört der nachfolgende Divenkampf zwischen Michelle McCool und Layla wieder einmal zu den schwächeren Auftritten der WWE-Damen. Obwohl zweifelsfrei talentiert, lassen die Funktionäre nur selten ein ergreifendes Match bei der Damenriege zu. Gerade bei dieser Auseinandersetzung, der eine tiefgründige Fehde voraus ging - die Athletinnen hatten bis kurz vor der PPV ein Tag Team, welches sich in aufwühlender Manier zerstritt - wäre ein gutes Konzept von Nöten. Schade, dass dieses Match so weit hinter den Möglichkeiten verbleibt.
Ab diesem Zeitpunkt waren die Main Events der diesjährigen "Extreme Rules"-Veranstaltung an der Reihe: Zunächst tritt Christian um den World Heavyweight Championtitel gegen Alberto Del Rio an. Da beide technisch recht fit sind, konnte das Gimmick "Leitermatch" viele Facetten einstreuen, die diesen Kampf äußerst sehenswert gestalteten. Emotionaler Höhepunkt war unter anderem einer der letzten Auftritte des aus gesundheitlichen Gründen ausscheidenden Superstars Edge - alles in allem ein lobenswertes Match mit verdientem Ausgang. Vor allem das besondere Regelwerk des Leitereinsatzes konnte den Verlauf merklich interessant gestalten. Nachfolgend stand das Match zwischen dem Team aus The Big Show und Kane an, die es mit Wade Barrett und Ezekiel Jackson von der Gruppierung The Corre zu tun bekamen. Hier galt das Konzept des Lumberjack-Matches: Verschiedenste Wrestler halten sich am Ring auf, um eventuell aus dem Ring fliehende Kontrahenten wieder in den Ring zu befördern. Alles in allem trotz seiner Kürze ein recht ansehlicher Kampf, gerade auch weil er sich als die beste Vorbereitung auf das absolute Hauptmatch des Abends erwies: Im Stahlkäfig treffen Super-Techniker John Morrison, The Miz und John Cena aufeinander, es geht um den WWE Championtitel. Mit diesen Charakteren stehen wohl drei der derzeit talentiertesten WWE-Flaggschiffe im Ring, die ein entsprechend qualitativ hochwertiges Match liefern. Ein Sammelsurium aus spektakulären Aktionen und riskanten Manövern entlässt die Fans am Ende dieser PPV mit einem gebührenden Highlight.
Digitale Aufarbeitung:
Der technisch hochwertige Eindruck, den WWE-Blu-ray jüngeren Datums erweckten, gilt auch für die vorliegende "Extreme Rules"-BD. Das glasklare Bild kommt ohne nennenswerte Fehler oder Unreinheiten aus, der Schärfewert ist einwandfrei. Kontrastreich und gut abgestimmt erscheinen Farben und Helligkeit, so dass dem Programm auf beiden Scheiben eine gute Aufarbeitung attestiert werden kann. Im Tonmenü kann der Zuschauer zwischen dem deutschen Kommentar sowie den Originalsprechern in englischer Sprache wählen. Auch hier bleibt die BD dem WWE-Standard treu, beide Sprachversionen präsentieren sich im Format Dolby Digital 2.0.
Das BD-Paket kommt wie schon die umfangreich ausgestattete Wrestlemania 27-Scheibe mit einigen Hintergründen daher: Neben einigen Rückblenden und Kurz-Clips (auf der Event-BD) zur Rahmenhandlung, befindet sich auf einer zweiten Blu-ray die gesamte Ausgabe SmackDown aus dem Vorfeld der "Extreme Rules"-PPV. Da nicht nur Storylines mit dem letzten Schliff versehen werden, sondern auch Kämpfe z.B. zwischen Sin Cara und Jack Swagger oder dem Team aus Randy Orton und Christian gegen Alberto Del Rio und Brodus Clay enthalten sind, macht dieses Extra recht viel Sinn. Damit folgt auch "Extreme Rules" dem Trend jüngerer WWE-Blu-rays, als umfangreich ausgestattete Discs ein Lächeln auf die Gesichter der Käufer zu zaubern.
Fazit:
"WWE Extreme Rules 2011" folgt dem 2011 eingeschlagenen Kurs hochwertigerer Veranstaltungen und tritt damit in die erfolgreichen Fußstapfen der vorangegangenen PPV Wrestlemania 27. Da neben den überzeugenden Main Events selbst die Matches der Midcast einiges an Unterhaltungswert mitbringen, ist die Gesamtqualität der PPV deutlich über dem gewohnten Durchschnitt anzusiedeln. Erneut vorbildlich ist die technische beeindruckende Qualität der Blu-rays und als i-Tüpfelchen schlägt die tolle Ausstattung mit einer SmackDown-Ausgabe in Gesamtlänge aus dem Vorfeld der PPV, die inhaltlich einen guten Rahmen bildet, positiv zu Buche.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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BD1: 170:40 Minuten
BD2: 78:30 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 2.0 | Englisch Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Clip Edges Rücktritt
- John Cenas Lotterie Abend
- Geburtstagsfeier The Rock
- Extra Blu-ray mit SmackDown-Ausgabe vom 29.04.11 in Gesamtlänge
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WWE - Extreme Rules 2011
WWE - Extreme Rules 2011
Extrem Rules 2011 = Extrem gelungenes Event!
Autor der Besprechung:
Marcus Offermanns
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2011 Regie: - Drehbuch: - Darsteller: Randy Orton, Edge, Christian, John Morrison, John Cena, Jerry Lawler, Jim Ross, CM Punk, Alberto Del Rio, Michelle McCool, Layla
Label :
ClearVision
Verkaufsstart : 29.07.2011
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