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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - Sylvester Stallone Box

Story:

Death Race 2000

Im Jahr 2000 handelt es sich bei dem weltweiten Fernsehereignis Nummer eins um ein brutales Todesrennen, bei dem es darum geht, dass die Fahrer mit ihren gepanzerten Wagen möglichst viele Fußgänger - und sich gegenseitig - aus dem Weg räumen. Das geht sogar so weit, dass sich dem "Sport" treu ergebene Fans während der Rennen auf die Straße begeben und sich opfern. Doch es gibt eine Untergrundorganisation, die versucht, dem Todessport ein Ende zu setzen und damit auch die Karriere der beiden Top-Fahrer zu beenden: Frankenstein (David Carradine) und Machine Gun Joe (Sylvester Stallone).

Nighthawks

Wulfgar (Rutger Hauer) ist ein internationaler Top-Terrorist. Nachdem er es sich bei seiner Organisation verscherzt hat, macht er auf eigene Faust weiter. Sein Entschluss lautet in New York mit Bombenanschlägen für Angst und Schrecken zu sorgen. Dummerweise hat er die Rechnung ohne die Cops DaSilva (Sylvester Stallone) und Fox (Billy Dee Williams) gemacht, die fest entschlossen sind, ihre Stadt zu beschützen.

Vorhof zum Paradies

New York, 1946: Die Brüder Lenny (Armand Assante), Victor (Lee Canalito) und Cosmo (Sylvester Stallone) leben in „Hells Kitchen“, einem Viertel in dem eigentlich niemand wohnen möchte. Da die drei aber keine Kinder von Traurigkeit sind, leben sie denselben Stil wie die anderen kleinen Gauner. Und weil Victor ein echter Hüne ist, beschließen die Brüder ihn als Catcher aufzubauen, um so an Geld zu kommen. Doch das möchte auch der Gangsterboss Stitch (Kevin Conway) und der arbeitet mit üblen Methoden.



Meinung zum Film:
"Death Race 2000" spielt, wie der Name bereits andeutet, im Jahr 2000. In diesem Jahr 2000 des Filmuniversum wird die Politik von einer großen Gesamtpartei geregelt. In diesem faschistischen Regime werden die Bürger, wie bereits im alten Rom, durch eine Art moderne Gladiatorenkämpfe bei Laune gehalten, die in einer weltweit beliebten TV-Sendung übertragen werden, dem jährlichen "transkontinentalen Straßenrennen". Dieses ist allerdings nicht etwa eine gemütliche Rundfahrt im Stil der Tour de France, sondern vielmehr ein blutiges, brutales Mörderspiel, bei dem es darum geht, möglichst viele Passanten zu überfahren.Unangefochtener Champion dieser Rennen ist der mysteriöse Frankenstein (David Carradine, "Kung Fu"). Sein größter Widersacher ist der etwas dümmliche Machine Gun Joe (Sylvester Stallone, "Rocky"), der gerne mit seinem Maschinengewehr in die Zuschauermenge ballert und natürlich am liebsten selbst der neue Champion sein will. "Death Race 2000" ist ein Trashklassiker aus dem Jahr 1975, der in Deutschland früher auch unter den Titeln "Frankensteins Todesrennen" und "Herrscher der Straße" lief. Der Film nimmt sich zu keiner Zeit selbst ernst, sondern nimmt Gewalt vielmehr auf die Schippe. Die Story ist ziemlich platt - und natürlich wird am Ende alles gut - doch der Film macht nach einer gewissen Eingewöhnungsphase extrem viel Spaß.

„Nighthawks“ wurde 1981 von Bruce Malmuth inszeniert. In diesem Polizei-Thriller spielt Sylvester Stallone, der zu jener Zeit kurz davor stand „Rocky III“ und „Rambo“ abzuliefern, den Polizisten DaSilva. Sein Kollege Fox wird von Billy Dee Williams („Star Wars“) gespielt. Komplettiert wird das gegensätzliche Trio durch Rutger Hauer („Blade Runner“), der seinen Terroristen „Wulfgar“ überzeugend diabolisch spielt. Der Film ist ein typischer 80er-Jahre-Action-Thriller, der völlig zu unrecht nicht den Stellenwert hat, den er verdient. Die Top-Besetzung und die nie langweilige Handlung sorgen für 90 Minuten Thriller-Spaß, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte. Uninteressante Nebenhandlungen, die von der Hauptgeschichte ablenken, sind bis auf die Nebenstory um DaSilva und dessen Ex-Frau, die sich aber selbst ganz gut in den Hauptstrang einfügt, quasi nicht vorhanden. Einige Genre-Klischees werden allerdings bedient, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Wulfgar und DaSilva ihre Rivalität irgendwann auch persönlich nehmen. Trotz aller Vorhersehbarkeit der Handlung kann der Film aber sehr gut unterhalten, und das liegt nicht zuletzt an der Omnipräsenz von Rutger Hauer und am vollbärtigen Sylvester Stallone.

Beherzt von seinem Erfolg als „Rocky“ war Sylvester Stallone auf einem kleinen Höhenflug und schrieb für „Vorhof zum Paradies“ nicht nur das Drehbuch und spielte eine der Hauptrollen, nein er führte auch noch Regie. Sowohl die Kritiker, wie auch das Publikum nahmen den Film nicht sonderlich gut an und die Produktion gilt bis heute als finanzieller Flop. Die Geschichte um den Aufstieg mit Hilfe einer Sportkarriere fiel jedoch nicht bei allen Fans völlig durch und es existieren mittlerweile auch Stimmen, die dem Film durchaus Potential zubilligen. Vielleicht kam “Vorhof zum Paradies“ auch deswegen seinerzeit nicht so gut bei den Zuschauern an, weil Sly seine eigene Rolle als einer der drei Brüder etwas zurücknahm und auf einer Ebene mit den beiden Filmbrüdern agierte. Die Story birgt keine echten Überraschungen und zeitweise können auch Parallelen zu „Rocky“ unterstellt werden, auch wenn es nicht um das Boxen, sondern um das einstmals sehr populäre Catchen geht. Dieses Catchen war durchaus ernsthaft und ist nicht mit dem heutigen Show-Wrestling zu vergleichen. Der Aufstieg der drei Brüder ist insgesamt auch ordentlich inszeniert und wird mit klassischen, aber auch damals völlig neuen Kameraeinstellungen illustriert.

Digitale Aufarbeitung:
Die drei Filme sind in Sachen Bildqualität sicherlich nicht das Optimum. Die Bildschärfe ist akzeptabel und die Farben des durchaus betagten Filmmaterials können sich sehen lassen. Insgesamt gesehen bietet „Death Race 2000“ noch die beste Optik. Beim Ton gibt es keine negativen Überraschungen, aber auch keine überragenden klanglichen Eindrücke.

Einziges Extra ist eine Dokumentation über die Werdegänge von Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger. Sie ist interessant und verfügt über deutsche Untertitel.

Fazit:
Die „Sylvester Stallone Box“ bietet drei Frühwerke des Mannes, der als „Rocky“ und „Rambo“ Weltruhm erlangte. Alle drei Filme sind sehenswert und können sicherlich nicht nur Fans gute Unterhaltung bieten. Die technische Umsetzung ist zwar kein Highlight, aber auch kein Reinfall.

Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,85:1
1,85:1
Death Race 2000:
76:30 Minuten

Nighthawks:
95:09 Minuten

Vorhof zum Paradies:
102:10 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Englisch
Dolby Digital 2.0
Dolby Digital 2.0
Untertitel:
Keine
Bonusmaterial:
  • Dokumentation über den Werdegang von Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger
Sylvester Stallone Box - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Death Race 2000 / Nighthawks / Vorhof zum Paradies
Deat Race 2000 / Nighthawks / Paradise Alley

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Drei Frühwerke des Italian Stallion


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 1975 / 1981 / 1978
Regie:
Paul Bartel, Bruce Malmuth, Sylvester Stallone
Drehbuch:
Robert Thom, Charles B. Griffith, David Shaber, Sylvester Stallone
Darsteller:
David Carradine, Simone Griffeth, Sylvester Stallone, Mary Woronov, Roberta Collins, Martin Kove, Louisa Moritz, Don Steele, Billy Dee Williams, Lindsay Wagner, Nigel Davenport, Rutger Hauer, Lee Canalito, Armand Assante, Frank McRae, Anne Archer, Kevin Conway, Terry Funk

Label Deutschland :
MiG Film
Verkaufsstart Deutschland :
14.07.2011