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The DescendantsLucky TroubleDas Todesspiel

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DVD-Besprechung - Sci-Fi Box

Story:

Trancers 1

In einer fernen Zukunft treibt der üble Bursche Martin Whistler (Michael Stefani) sein Unwesen und manipuliert die Gedanken der Menschen. Als sogenannte Trancer sind sie brandgefährlich und sollen ihrem Herren zur Weltherrschaft verhelfen. Jack Deth (Tim Thomerson) ist Spezialermittler bei der Polizei und mit der Aufgabe betraut diese Trancer zu eliminieren und Whistler zu fassen. Doch dieser entkommt indem er in die Vergangenheit reist und dort versucht die Ahnen seiner Widersacher zu töten. Deth reist ihm nach und versucht das Schlimmste zu verhindern, doch auch im Jahr 1985 hat Whistler wieder verblendete Anhänger um sich gesammelt.

The Last Sentinel

Irgendwann in ferner Zukunft haben sich Polizei-Cyborgs, die eigentlich zum Schutze der Menschen erbaut wurden, gegen diese gestellt und schon fast die Weltherrschaft übernommen. Von der menschlichen Gegenwehr sind nur kleine Zellen übrig geblieben – und Tallis (Don Wilson), ein ehemaliger Soldat, der ebenfalls leicht mit Technik modifiziert wurde, in einer menschlichen Militär-Einheit diente und der letzte seiner Art ist. Eines Tages lernt er eine Frau (Katee Sackhoff) kennen und es bietet sich die Chance, die Cyborgs doch noch zu vernichten.

Death Race 2000

Im Jahr 2000 handelt es sich bei dem weltweiten Fernsehereignis Nummer eins um ein brutales Todesrennen, bei dem es darum geht, dass die Fahrer mit ihren gepanzerten Wagen möglichst viele Fußgänger, und natürlich sich selbst, aus dem Weg räumen. Das geht sogar so weit, dass sich dem "Sport" treu ergebene Fans während der Rennen auf die Straße begeben um sich freiwillig zu opfern. Doch es gibt eine Untergrundorganisation die versucht dem Todessport ein Ende zu setzen und somit auch die Karriere der beiden Top-Fahrer Frankenstein (David Carradine) und Machine Gun Joe (Sylvester Stallone) zu beenden.

Alien Agent

Eine außerirdische Zivilisation steht vor ihrem Untergang, doch ihr Anführer hat Forscher ausgeschickt, um einen unbewohnten Planeten zu finden, auf den sie flüchten können. Die Erde wäre auch ideal, doch leben dort die Menschen und so steht sie nicht zur Diskussion. Das sehen einige jedoch ganz anders und leben bereits unter den Menschen, um ein Portal zu bauen, durch welches die Erde neu bevölkert werden soll. Der rücksichtslose Saylon (Billy Zane) leitet die Operation, die das Ende der Menschheit bedeuten würde und steht kurz vor seinem großen Ziel. Doch ein Mann kann ihn aufhalten und zwar Rykker (Mark Dacascos), der zur Erde gesandt wurde, um Saylon und seine Getreuen aufzuhalten.



Meinung zum Film:
„Trancers“ hat sich der Grundidee von „Terminator“ bedient und somit dem Zeitreisen mit der gleichzeitig möglichen Beeinflussung der Zukunft. Bösewicht Whistler ist in die Vergangenheit aufgebrochen und will dort die Vorfahren seiner ärgsten Widersacher in der Zukunft killen, auf dass sie nie Nachwuchs zeugen können. Diese bekannte wie auch spannende Idee funktioniert hier im Wesentlichen ganz gut. Hauptdarsteller Tim Thomerson („Harry Crumb“) hat in seiner Filmkarriere seinen Weg gefunden und sich ganz in den Dienst von B-Movies begeben. Mit seinen nun 62 Lenzen kann er auf knapp 180 Produktionen zurückblicken und ist immer noch gut im Geschäft. So ist er ein solides Beispiel dafür, dass es auch auf dieser Schiene möglich ist im Filmgeschäft zu überleben. Die „Trancers“ sind übrigens die dem Bösewicht geistig verfallenen Menschen und zunächst noch normal aussehen, dann aber blitzartig zu bissigen Zeitgenossen mutieren und einen Heißhunger auf Menschenfleisch entwickeln. „Trancers“ ist ein typischer 80er-Streifen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Jesse V. Johnson war bei "The Last Sentinel" sowohl für die Regie als auch für das Drehbuch verantwortlich. Johnson ist in erster Linie als Stuntman bekannt und hat erst eine Handvoll Filme als Regisseur begleitet. Um das Negative vorwegzunehmen sei bemerkt, dass die eingestreuten CGI-Effekte lachhaft sind und Hauptdarsteller Wilson für seine schauspielerische Darstellung in diesem Science-Fiction-Actionbeitrag sicher keinen Oscar gewinnen wird. Auch bezüglich der Logik sollten beim Zuschauen beide Augen zugedrückt werden. Das war es dann aber im Großen und Ganzen schon und der „Sentinel“ konzentriert sich auf das, was er sich auch auf die Fahne geschrieben hat: Action, Action und nochmals Action. Die Cyborgs, die aus Wallace’ „Der Frosch mit der Maske“ entsprungen sein könnten, schaffen ebenfalls den Spagat zwischen leicht lächerlich und bedrohlich. Dieser Eindruck zieht sich durch den gesamten Film, wobei das Gefühl überwiegt, dass hier wirklich erfolgreich versucht wurde, mit den vorhandenen Mitteln einen lupenreinen und unterhaltsamen Zukunfts-Action-Film auf die Beine zu stellen. Wer auf Hollywood-Optik verzichten kann und bei riesigen Logiklöchern nicht kapituliert, wird hier knapp 90 Minuten lang sehr gut unterhalten werden.

"Death Race 2000" spielt vom Filmtitel ableitbar im Jahr 2000. In diesem Jahr 2000 des Filmuniversum wird die Politik von einer großen Gesamtpartei erledigt. Innerhalb dieses faschistischen Regimes werden die Untertanen, wie schon im alten Rom, durch eine Art moderne Gladiatorenkämpfe bei Laune gehalten. Diese "transkontinentalen Straßenrennen" werden in einer weltweit beliebten TV-Sendung übertragen. Dabei handelt es sich allerdings nicht etwa eine gemütliche Rundfahrt im Stil der Tour de France, sondern vielmehr um ein blutiges, brutales Mörderspiel, bei dem es darum geht, möglichst viele Passanten zu überfahren. Unangefochtener Champion dieser Rennen ist der mysteriöse Frankenstein (David Carradine, "Kung Fu"). Sein größter Widersacher ist der etwas dümmliche Machine Gun Joe (Sylvester Stallone, "Rocky"), der gerne mit seinem Maschinengewehr in die Zuschauermenge ballert und natürlich am liebsten selbst der neue Champion sein will. "Death Race 2000" ist ein Trashklassiker aus dem Jahr 1975, der in Deutschland früher auch unter den Titeln "Frankensteins Todesrennen" und "Herrscher der Straße" lief. Der Film nimmt sich zu keiner Zeit selbst ernst, sondern Gewalt vielmehr auf die Schippe. Die Story ist ziemlich platt und wird mit einem versöhnlichen Ende abgeschlossen. Der Film macht aber nach einer gewissen Eingewöhnungsphase extrem viel Spaß.

„Alien Agent“ wurde konsequent als B-Action-Movie umgesetzt und der Glanz einer großen Produktion ist nicht vorhanden. Doch der Film ist recht ordentlich geworden, da die Action stets groß geschrieben wird und immer wieder gut dosiert eingesetzt wird. Die Geschichte selbst ist recht simpel und genretypisch gehalten, von daher darf der Zuschauer sicherlich keine Perle von einem Drehbuch erwarten. Die Charaktere sind bis auf den von Rykker und Julie sehr eindimensional angelegt und so dreht sich eigentlich alles um diese beiden Personen. Rykker gibt den Beschützer der Erde und insbesondere von Julie, während diese einfach nur jemanden sucht, an den sie sich hängen kann. Ansonsten erwarten den Zuschauer nett gestylte Ballereien und gut choreografierte Kämpfe mit Händen und Füßen. Die CGI-Effekte wirken stellenweise recht preiswert, vor allem, wenn sich die Alienseelen aus den Kopfwunden verabschieden. Das sieht in etwa so aus als würde billiger bunter Glitter umherschweben, was optisch nicht gut herüber kommt. Der große Wurf ist „Alien Agent“ sicher nicht, aber immerhin gibt es ein Widersehen mit Mark Dacascos („Der Pakt der Wölfe“) und Billy Zane („Ritter der Dämonen“).

Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität der einzelnen Filme ist etwas unterschiedlich zu bewerten. Sie bewegen sich jedoch insgesamt im Durchschnitt von dem, was das Medium DVD leisten kann. Keiner der Filme kann ein richtig hohes Niveau nachweisen, es gibt aber auch keinen wirklichen Ausrutscher nach unten. Der Ton ist ähnlich zu sehen und es klingt teilweise etwas dünn, was da aus den Boxen schallt.

Extras sind nicht vorhanden.

Fazit:
Die „Sci-Fi Box“ umfasst vier Filme die bereits am Markt erhältlich sind und in die Kategorie des B-Movies fallen. Für Fans des Genres, welche diese Titel noch nicht besitzen oder kennen, kann die Box eventuell interessant sein, den Mainstream trifft die Filmauswahl allerdings sicherlich nicht.


Technische Daten:
FSK-Freigabe: Bildformat: Laufzeit:
FSK 16
1,85:1
1,85:1
Trancers:
73:06 Minuten

The Last Sentinel:
90:27 Minuten

Death Race 2000:
76:30

Alien Agent:
90:31 Minuten
Sprachen / Tonformate:
Deutsch
Dolby Digital 5.1
Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Keine
Bonusmaterial:
  • -
Sci-Fi Box - Hier klicken für die große Abbildung zur Rezension
Trancers 1 / The Last Sentinel / Death Race 2000 / Alien Agent
Trancers / The Last Sentinel / Death Race 2000 / Alien Agent

Bild unseres Mitarbeiters Jörg Hesse
Compilation bekannter B-Movies


Autor der Besprechung:
Jörg Hesse

Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA / USA / USA / Kanada, 1985 / 2007 / 1975 / 2007
Regie:
Charles Band, Jesse V. Johnson, Paul Bartel, Jesse V. Johnson
Drehbuch:
Danny Bilson, Paul De Meo, Jesse V. Johnson, Robert Thom, Vlady Pildysh
Darsteller:
Helen Hunt, Michael Stefani, Art LaFleur, Richard Hero, Tim Thomerson, Don Wilson, Katee Sackhoff, Bokeem Woodbine, Keith David, Peter Allas, David Carradine, Simone Griffeth, Sylvester Stallone, Mary Woronov, Roberta Collins, Mark Dacascos, Amelia Cooke, Billy Zane, Rob Hayter, Emma Lahana

Label Deutschland :
WGF
Verkaufsstart Deutschland :
01.10.2011