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Kino-Besprechung - Lucky Trouble
Story:
Der Provinzlehrer Slawa Treteronov (Konstantin Khabensky) verbringt eine Woche Urlaub in Moskau. Durch einen Unfall trifft er die hübsche Nadja (Milla Jovovich) und beide verlieben sich ineinander. Eine baldige Hochzeit wird beschlossen, wofür Nadja sogar ihre bisherige Verlobung auflöst. Während sie in Moskau die Hochzeit vorbereitet, fährt er zurück um alle benötigten Unterlagen zusammenzustellen. Schon wieder auf dem Weg zum Bahnhof, wird er durch ein Versehen für den Trainer der örtlichen Schülerfußballmannschaft gehalten und trotz aller Proteste in den Job gezwungen. Also muss er einen Weg finden, mit dem Team schnell auszuscheiden, um doch noch rechtzeitig nach Moskau fahren zu können.
Meinung zum Film:
„Lucky Trouble“ ist der erste Spielfilm für Regisseur Lewan Gabriadze, der auch in Russland selbst bisher eher als Schauspieler bekannt ist. Hinter ihm steht aber mit Produzent Timur Bekmambetov („Wächter der Nacht“) ein echtes Schwergewicht der russischen Filmwelt, der ja spätestens seit „Wanted“ der wohl bekannteste russische Regisseur im Ausland ist. Zusammen haben sie hier eine sympathisch-lockere Komödie produziert, nicht unbedingt überraschend, aber eigentlich immer lustig.
Zwei wichtige Rollen sind denn auch mit Schauspielern besetzt, die selbst auch schon in Bekmambetovs Filmen dabei waren, insbesondere Konstantin Khabensky („Wächter der Nacht“), der die Hauptrolle des Trainers wider Willen, Slawa Treteronov, brillant verkörpert. Er hat einfach genau das passende Gesicht für diesen armen kleinen Verlierer, der doch nur nach Moskau fahren möchte um seine große Liebe zu heiraten. Sein Gegenspieler dabei ist zunächst vor allem der Abgeordnete Trechgolowitsch, gespielt von Wladimir Menschow („Wächter der Nacht“), der schon in den Wächter-Filmen den Boss von Khabenskys Charakter dargestellt hat. Er ist auch hier wunderbar eingesetzt. Seine bullig-autoritäre Ausstrahlung passt hervorragend zu seiner Rolle.
Slawas große Liebe Nadja wird gespielt von Milla Jovovich („Resident Evil“), die hier zum ersten Mal in einem russischen Film auftritt. Da sie zwar gebürtige Ukrainerin ist, ihre Heimat aber schon in jungen Jahren verließ, musste sie fleißig Russisch büffeln, um ihre Rolle übernehmen zu können. An einer Stelle singt sie sogar selbst. Um ihr die Eingewöhnung etwas zu erleichtern, wird ihre Mutter von ihrer richtigen Mutter, Galina Loginowa Jovovich, gespielt. Ebenfalls ein wenig außerhalb der üblichen Schauspielerkreise besetzt wurde die Rolle von Danja, Nadjas Ex-Verlobtem, der Slawas Probleme ausnutzen möchte, um sie zurück zu gewinnen. Ihn spielt Iwan Urgant, der in Russland zwar durchaus sehr bekannt ist, aber eigentlich fast nur als Fernsehmoderator. Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Films leisten schließlich auch die Jungs, die Slawas Fußballmannschaft bilden und allesamt für Anfänger eine gute Rolle spielen.
Fazit:
„Lucky Trouble“ ist eine nette Komödie, die vor allem vom Hauptdarsteller und den Jungs getragen wird. Die Wendungen der Geschichte sind nicht unbedingt überraschend und die Gegenspieler mehr Parodien als Charaktere, aber insgesamt wird die Geschichte sehr sympathisch und lustig erzählt.
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Lucky Trouble
Vykrutasy
Komödie über einen Fußballtrainer wider Willen
Autor der Besprechung:
Martin Asbach
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
Russland, 2011 Regie: Lewan Gabriadze Drehbuch: Roman Nepomnyashchiy Darsteller: Konstantin Khabensky, Milla Jovovich, Iwan Urgant, Sergej Garmasch, Wladimir Menschow, Olga Tumajkina, Sawwa Gusew, Galina Loginowa Jovovich
Verleiher:
GV WORLD GmbH
Kinostart : 06.10.2011
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