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DVD-Besprechung - Meet the Rizzos
Story:
Tony (Steven Strait) sitzt im Knast und hat noch einen kleinen Teil seiner Gefängnisstrafe abzusitzen. Das Gesetz erlaubt es allerdings, dass die Reststrafe auch in Freiheit und in der Obhut eines Angehörigen abgeleistet werden kann, wenn dieser für den Sträfling einsteht. Davon weiß Tony allerdings nichts und wundert sich warum der Strafvollzugsbeamte Vince (Andy Garcia) ihn plötzlich mit zu sich nach Hause nimmt, mitten hinein in eine Familie bei der Streitereien und Stänkereien an der Tagesordnung sind. Ob er dort seine Reststrafe absitzen wird ist ihm selbst noch nicht klar, aber er erkennt schnell, dass jeder in der lauten Familie sein eigenes Geheimnis besitzt.
Meinung zum Film:
Mit „Meet the Rizzos“ kommt auf den Zuschauer eine sehr stressige Familie zu, die sich gegenseitig fortwährend belügt. Jeder hat seine Geheimnisse und versucht sie so gut wie es nur irgendwie geht, vor den anderen zu verbergen. Da ist Sohn Vinnie und der hat eine besondere Vorliebe für dicke Frauen. Es gibt Männer, die es lieben in den Massen einer Frau zu versinken und es gibt für sie keine schönere Fürsorge, als diese Frauen zu mästen. Vinnie ist zwar noch ein Teenager, doch er hat nun einmal dieses Obsession. Das Internet ist da zunächst noch der harmlose Zufluchtsort, denn das heimliche Ausspionieren der fleischigen Nachbarin birgt da schon mehr Gefahren. Seine Mutter Joyce ist da eher harmlos, denn sie raucht heimlich und gibt ihrem Mann Vince gegenüber vor, mit dem Laster aufgehört zu haben. Der wiederum raucht ebenfalls heimlich und nimmt zudem Schauspielunterricht, den er als Pokerabend ausgibt. Tochter Vivian hat ihr Stipendium verloren und finanziert ihr Studium mit engagierten Auftritten als Stripperin.
Der Zuschauer kann schon an dieser interessanten Konstellation erkennen, dass sich dort einige unterhaltsame Konflikte ergeben können. Und sie werden kommen, soviel darf schon hier verraten werden. Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass in dieser Familie laut kommuniziert wird. Immer wieder werden Worte auf die Waage gelegt und es entbrennt ein lautstarker Konflikt. Die Ironie daran ist, dass der Familienverbund eigentlich intakt ist. Sicherlich gibt es auch mal Probleme in der Schule oder Stress auf der Arbeit, aber im großen und ganzen ist alles in Ordnung. Selbst Joyce und Vince lieben sich nach all den Jahren immer noch und keiner sehnt sich nach einem Seitensprung. Sie sind sich treu und hier entbrennt dann einer der vielen Konflikte, denn Joyce vermutet hinter den Pokerabenden eine andere Frau. Als dann auch noch der Sträfling Tony ins Haus kommt, wird die Flamme an die Lunte gehalten und alles endet mit einem großen Knall.
Die Story arbeitet sich langsam vor, von Eskalationsstufe zu Eskalationsstufe. Immer wieder wird das Publikum in die Annahme versetzt, dass es sich nicht mehr steigern kann, bis zum nächsten Gag. Dabei ist der Humor weit entfernt von einer Screwballkomödie und die Ideen wirken zudem realistisch. Etwas geballt für eine Familie, aber dennoch im Bereich des Möglichen. Der Film spielt in City Island, das zum New Yorker Stadtteil The Bronx gehört. Dieser hat bis heute einen schlechten Ruf und der Zuschauer ist erstaunt, dass es dort so etwas tatsächlich gibt. Es ist eine kleine Insel die fast schon einem beschaulichen Fischerdorf ähnelt. Sieht man die adretten Häuser und das viele Wasser, dann kommt schon fast ein Urlaubsgefühl auf. Selbst New Yorker sollen noch nie von diesem schönen Flecken Erde gehört haben. Umso schöner, dass der Zuschauer über diese gute Komödie von dieser Insel innerhalb der Weltmetropole erfährt.
Digitale Aufarbeitung:
Die Bildqualität ist gut und es gibt eigentlich keinen Grund zur Kritik. Die Farben sind kräftig, aber nicht überfrachtet und die Bildschärfe ist gut. Bei einigen Außenaufnahmen gibt es kleinere Überblendungen, ansonsten stimmt die Optik. Der Ton ist in Ordnung und kommt ohne Überraschungen aus.
Der Hauptfilm kann mit einem Audiokommentar von Andy Garcia und dem Regisseur Raymond De Felitta angesehen werden. Danach gibt es noch ein Diner (ca. 15 Minuten) mit Teilen der Darsteller und dem Regisseur, bei dem sie den Filmdreh noch einmal Revue passieren lassen. Neben dem deutschen Trailer und dem Originaltrailer gibt es auch noch geschnittene Szenen (ca. 6 Minuten).
Fazit:
„Meet the Rizzos“ ist eine gute Komödie über eine Familie mit vielen kleinen Geheimnissen. Die guten Akteure tragen zum Gelingen dieser Produktion bei. Technisch ist die DVD in Ordnung.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,85:1
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99:20 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch Dolby Digital 5.1 | Englisch Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel:
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Deutsch |
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Bonusmaterial:
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- Audiokommentar mit Andy Garcia und Raymond De Felitta
- Dinner with the Rizzos
- Deleted Scenes
- Trailer
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Meet the Rizzos
City Island
Eine erfrischende Komödie mit Unterhaltungsgarantie
Autor der Besprechung:
Jörg Hesse
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2009 Regie: Raymond De Felitta Drehbuch: Raymons De Felitta Darsteller: Andy Garcia, Julianna Margulies, Steven Strait, Emily Mortimer, Ezra Miller, Dominik Garcia-Lorido, Carry Baker Reynolds, Alan Arkin
Label :
Planet Media
Verkaufsstart : 18.10.2011
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