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Blu-ray-Besprechung - Mysterien des Weltalls
Story:
Der Schauspieler Morgan Freeman begibt sich in „Mysterien des Weltalls“ acht Folgen lang auf eine wissenschaftliche Reise durchs Universum. Dabei werden vom Urknall bis zu der Frage nach einem Schöpfer verschiedene Themengebiete erforscht.
Meinung zum Film:
„Mysterien des Weltalls“ beginnt mit einem Blick auf den Urknall, der weithin noch immer als Beginn des uns bekannten Universums gilt. Demnach ist aus der Singularität, in der nichts existierte, nach der großen Explosion, die Urknall genannt wurde, über Millionen von Jahren hinweg unser Universum und letzten Endes auch die Erde entstanden. Es wird auch erläutert, wie die Theorie des Urknalls überhaupt erst entstanden ist und wie diese sich nach und nach immer weiter entwickelte und letzten Endes zur anerkanntesten Theorie über die Entstehung des Universums wurde. Doch es gibt Wissenschaftler, die ihre Zweifel an der Theorie des Urknalls haben. Und auch sie bekommen Zeit ihre Theorien zu erläutern und ebenfalls bildlich zu erklären. Recht vielfältig fallen auch die in der zweiten Episode besprochenen Theorien zu der Frage aus, wie es mit Leben in den Weiten des Alls aussieht. Astrobiologen beschäftigen sich mit diesem Thema und sie bekommen hinreichend Gelegenheit ihre Theorien ausführlich zu erläutern. Es gibt aber auch hier wieder zweifelnde Meinungen zu hören. Zum Beispiel zu den Versuchen außerirdisches Leben via dem S.E.T.I.-Projekt zu finden. Zweifel, die zusammen mit der Geldnot der kalifornischen Regierung mittlerweile dazu geführt haben, dass das Projekt nicht mehr staatlich gefördert wird und erst durch eine groß angelegte Spendenaktion gerettet werden konnte.
Der Schauspieler Morgan Freeman („Sieben“) stellte sich als Gastgeber für die Dokumentation zur Verfügung. Zu Beginn spricht er immer in die Kamera um das kommende Thema anzukündigen und stellt über eine nachgestellte Szene aus seiner Kindheit einen Alltagsbezug zum Inhalt der jeweiligen Folge her. Während der einzelnen Beiträge ist seine Stimme dann ebenfalls immer wieder im Off zu hören, um die Worte der Wissenschaftler und weitere Erklärungen zu unterstützen. Für die deutsche Version wurde erfreulicherweise Klaus Sonnenschein für die Synchronisation von Morgan Freeman verpflichtet, der den US-Schauspieler auch ansonsten regelmäßig vertont. Freeman ist dann auch das große Herausstellungsmerkmal von „Mysterien des Weltalls“ im Vergleich zur ebenfalls sehr bekannten „Unser Universum“-Serie, die bereits in mehreren Staffeln die gleichen Themen behandelt. Beide Wissenschafts-Serien beschäftigen sich mit komplexen theoretischen Themen rund um das Weltall und versuchen diese komplexen Themen durch anschauliche Beispiele näher zu bringen. „Mysterien des Weltalls“ gibt sich dabei vielleicht noch einen Tick verspielter, nicht zu Letzt durch die einleitenden Bilder aus Freemans vermeintlicher Kindheit. Generell gelingt es aber beiden Serien ähnlich gut, leicht verständlich die verschiedenen Theorien zu vermitteln. Nur zuviele Folgen sollten nicht unbedingt am Stück angesehen werden, da sich dadurch schnell ein Übermüdungsgefühl einstellen kann.
Nachdem die ersten beiden Folgen sich dem Urknall und außerirdischen Lebensformen gewidmet haben, geht es in den weiteren sechs Episoden bunt weiter. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Zeit und ihrer Verbindung zum Raum. Darin wird unter anderem erklärt, wie Schwingungen die Zeit verändern und wie die Chance auf Zeitreisen aussieht. Weiter geht es mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Ergänzend dazu wird in der nächsten Folge dann auch der Frage nachgegangen, was die Bausteine des Lebens sind. Dabei geht es um Materie und hier wird sehr klar, wie unerforscht dieses Gebiet auch heute noch ist. Ähnlich spannend, zumindest wenn es nach der gängigen Science-Fiction-Literatur geht, folgt anschließend ein Blick auf Schwarze Löcher. Es wird der Frage nachgegangen wie Schwarze Löcher entstehen, was sie darstellen und welche Auswirkungen sie besitzen. Anschließend wird die Frage angegangen was in der Ewigen Finsternis des Alls noch existiert. Hier wird unter anderem erklärt, warum gerade Dunkle Materie dafür sorgt, dass wir zumindest kleine Einblicke in die unendlichen Weiten des Alls erhalten. Abschließend wird der Frage nachgegangen, ob es einen Schöpfer gibt oder ob alles um uns herum, bis in die Tiefen des Alls ein rein zufälliges Produkt ist. Damit wird abschließend noch einmal ein sehr interessanter Ausblick gewagt, der eine interessante Reise zu einem guten Abschluss bringt.
Digitale Aufarbeitung:
Das Bild macht einen guten Eindruck, obwohl es nur in einem 1080i/50Hz Format vorliegt. Neuere Aufnahmen, vor allem Computeranimationen sind mit ordentlicher Schärfe und ebensolchen Konturen anzusehen, die Farbgebung, der Kontrast und die Helligkeit sind gut aufeinander abgestimmt. Umso älter das Archivmaterial ist, umso größere Abstriche müssen allerdings gemacht werden. Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und ist durchgehend gut zu verstehen. Große Effekte gibt es allerdings nicht zu vernehmen.
Extras gibt es keine auf der Blu-ray zu finden.
Fazit:
„Mysterien des Weltalls“ macht schnell klar, dass wir über das Universum lediglich wissen, dass wir im Grunde nichts darüber wissen. Doch es gibt zahlreiche Theorien über die Entstehung, die Ausdehnung, die Zeit und das Leben, die in acht Themengebieten auf dieser Blu-ray näher gebracht werden. Dies geschieht in anschaulicher und leicht verständlicher Weise, weswegen sie Interessierten an dem Thema ohne Bedenken empfohlen werden kann.
Technische Daten:
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FSK-Freigabe:
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Bildformat:
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Laufzeit:
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1,78:1
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8 Episoden à ca. 44 Minuten
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Sprachen / Tonformate:
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Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 |
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Untertitel:
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Keine |
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Bonusmaterial:
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Mysterien des Weltalls
Through the Wormhole
Morgan Freeman erklärt das Universum und wird dabei von renommierten Wissenschaftlern tatkräftig unterstützt
Autor der Besprechung:
Michael Tomiak
Filmdaten:
Produktionsland,-jahr:
USA, 2010 Regie: Diverse Drehbuch: Diverse Darsteller: Morgan Freeman
Label :
Discovery Channel
Verkaufsstart : 14.10.2011
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